Entitlement Bitch

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Männermagazine

Nein, es geht heute nicht um DAS männermagazin, sondern um das Equivalent zu den typischen Frauenmagazinen wie Gala, Annabel, Woman’s Health, Elle, Bild der Frau usw., über die Männer sich zu Recht lustig machen. Es sagt viel über Frauen aus, wenn man sieht, was am Zeitschriftenregal für diese so ausliegt. Aber sind Männer wirklich so viel besser? Ich sitze gerade in meinem Hotelzimmer in Zürich, wo es mich für eine Nacht beruflich hin verschlagen hat. Auf dem Flug gab es in der Businessclass kostenlose Zeitschriften zur Auswahl. Normalerweise lese ich dann eine Tageszeitung, aber diesmal fiel mir die GQ auf. Auf dem Titelbild prangte Karl Lagerfeld, und so beschloss ich, das Magazin auf dem Flug zu lesen. (Nicht das ich jemals dafür Geld ausgegeben würde!) Denn wie wir gleich sehen werden, ist die GQ nichts anderes als das Gala Magazin der Männer. Und wer sowas wie GQ abonniert, der …. Naja, lassen wir das. Ihr wisst, was ich meine.

Nun, die Ikone Karl Lagerfeld ist also Thema der Ausgabe 4.2019. Ganze 7 Seiten füllen die beiden Artikel zu Lagerfeld. (Seite 51-57), davon sind die Seiten 51, 52, 55 und 57 ganzseitige Fotos. Auf den restlichen Seiten verteilen sich die Artikel, eingezwängt zwischen weiteren Fotos. Ich vermute, der moderne GQ Mann ist nicht mehr in der Lage, längere Texte zu lesen und zu verstehen. (Ganz im Gegensatz zu Lesern der FAZ am Sonntag!) Die Artikel sind in besonderer Weise nichtssagend aber schön emotional. Fast meint man Class Relotius vom Spiegel hinter seiner Olivetti Schreibmaschine erkennen zu können, wie er bei einem Joint seine Texte zusammenfantasiert. Der 2. Artikel handelt im wesentlichen von dem GQ Mitarbeiter Clark Parkin und seinem Versuch, bei Lagerfeld arbeiten zu dürfen. Nachdem ich diese beiden Machwerke gelesen hatte, hätte ich die GQ am liebsten durch die Kabine geschleudert. Wer sowas abliefert und sich für einen Journalisten hält gehört in die Klapse! Ansonsten besteht die GQ wie alle diese „Männermagazine“ im wesentlichen aus Werbung für Kleidung, Uhren, Parfüms, Schmuck und Autos. Bei einer Gesamtzahl von 172 Seiten entfallen auf die entsprechenden Kategorien:

  • Kleidung 25 Seiten
  • Uhren 9 Seiten
  • Parfüms 10 Seiten
  • Autos 3 Seiten
  • Schmuck 3 Seiten

sowie geschätzt weitere 60 Seiten mit als Artikel verschleierte Werbung. (Die graue Uhr fürs Business, das tragen Sie dieses Jahr im Sommer, hier müssen Sie dieses Jahr in den Urlaub fliegen, usw. usf.) Eine einzige Anleitung für Konsumsklaven.

Auch das modische Bild von Männern, das vermittelt wird, ist einfach nur zum Brechen:

  • Tuntendress [von Plein] (S. 5)
  • nordkoreanischer Lageraufseher [von Stone Island] (S. 6)
  • Jüngling mit Herrenhandtasche [von Marc O’Polo] (S. 24)
  •  leidender Jüngling mit Plastikjacke [von Colmar] (S. 29)
  •  Der letzte Müll von der New York Fashion Week [Plein, Boss, Michael Kors, Gucci] (S. 42)
  •  Microbags für Männer (sprich: Handtaschen, LOL) (S. 78)
  • See-Through Klamotten für Männer (S. 79)
  •  Ruffles für Männer (Rüschen, ich schmeiß mich weg) (S. 80)
  •  Trendfarbe des Sommers: grelles Lime-Green (S. 82)

usw.

Im Grunde genommen ist das wie bei den HD Varianten des Prekariats-TVs. Da zahlt man auch, um Werbung, unterbrochen von scripted reality Müll zu sehen. Echte Männer brauchen das nicht. Sie brauchen keine GQ, die ihnen erklärt, dass zum Mannsein die Rolex, die Schuhe von Nike , das Sakko von Hugo Boss und der Porsche 911 gehören würde.

Kurz blieb ich beim Bauhaus Artikel hängen, immerhin wurde die Designschmiede dieses Jahr 100 Jahre alt und ich habe ein Faible für das Bauhaus Design. Aber auch hier nichts neues. Den Artikel kann jeder Volontär in 2 Minuten hinrotzen, dazu 4 Fotos von berühmten Bauhaus Designs und fertig ist die Laube. WOW! Am Ende hab ich das Heft immer schneller durchgeblättert, keinen der nichtssagenden Artikel gelesen, sondern nur noch die Überschrift gelesen. Aber halt, was ist das? Ab Seite 170 geht’s um Sex Roboter, genauer gesagt um Harmony, die neuste „Errungenschaft“ aus dem Hause Realbotix. Der Artikel endet auf Seite 177, und wie erwartet, sind alle Seiten zu mindestens 50% mit Bildern zugekleistert. Trotzdem ist der Artikel ganz interessant. Hätte ich nicht erwartet. Auch wenn Realbotix nicht wirklich einen Sexrobot aktuell produziert. Es ist immer noch im wesentlichen eine Gummipuppe Deluxe, die als aktuellen Gimmick eine KI wie Siri oder Alexa besitzt. Solange Harmony sich nicht von alleine bewegen kann, ist es kein Robot, Punkt aus! Realbotix steht also immer noch ganz am Anfang seines Weges. Ich glaube jedenfalls, es wird knapp für mich, wenn ich einen richtigen Sexbot noch erleben möchte. (Gemäß meiner Definition hier im Blogbeitrag zum Film Ex Machina). Ein ganz klein bisschen hat mich der Artikel aber dann doch mit der GQ versöhnt.

Dennoch bleibt mein abschließendes Urteil: Hochglanzaltpapier für Konsumsklaven. Empfehlung: nicht kaufen. Das hat ein richtiger Mann nämlich nicht nötig.

Sugardaddy

Gerade komme ich von meinem Reisebüro zurück. Wie ich vor einiger Zeit geschrieben habe, werde ich in 5 Monaten eine neue Stelle antreten, die mir auch ganz neue finanzielle Möglichkeiten bietet. Und so kam ich auf die Idee, mal den Sugardaddy zu spielen. Ich rief also eine Escort an, deren Dienste ich schon mehrfach in Anspruch genommen habe und mit der mich ein klein bisschen mehr verbindet als üblich. Ich bot ihr an, mich im Oktober 2019 eine Woche nach Kreta in ein 5 Sterne Hotel zu begleiten, alle Kosten gehen natürlich auf mich und ein Taschengeld gibt’s auch noch oben drauf. (Bedenkt man die Aufschläge der Hotels für Alleinreisende, sind die Mehrausgaben für sie jedenfalls relativ.) Was soll ich sagen? Sie sagte natürlich sofort zu. Kleine Bitch! 😉 Pam (die natürlich nicht Pam heißt) ist ungefähr halb so alt wie ich (also volljährig!), hat Brustimplantate (ich steh auf große Brüste) und ist einfach nur heiß. Und man muss ihr nichts erklären. Sie zickt nicht rum, kann am Tisch mit Messer und Gabel umgehen, sich in Gesellschaft bewegen und man kann mit ihr sogar über Politik und Gesellschaft diskutieren. Sie muss auch nicht zum Sex aufgefordert werden, sie selbst wird immer wieder auf mich zukommen und es „wollen“. Und massieren kann sie wie eine ausgebildete Masseuse. Das wird ein Spaß. Ich freue mich auch schon auf die Gesichter der anderen Urlauber, wenn wir als ungleiches Paar zum Essen, am Strand, am Abend in der Bar auftauchen und uns nicht wie Vater und Tochter verhalten. 😉 Ein Küsschen hier, eine enge Umarmung da, die Hand auf ihrem Po auf der Tanzfläche macht allen klar, dass sie eine Gespielin ist und keine Verwandte. Allein die Blicke der Männer und auch die von deren Frauen sind mir die Euros wert und machen mich zusätzlich heiß, wenn es dann in die Suite zurück geht. Von den Hotelangestellten erwarte ich dagegen keine besondere Reaktion, die kennen sowas zu genüge. Und interessieren sich eh nicht für die Privatangelegenheiten der Gäste, zumal die meisten keine Zeit haben, sich darüber Gedanken zu machen. Ich überlege noch, ob ich mir unter den Gästen ein „Opfer“ aussuchen soll. Einen jungen Schönling, dem sie schöne Augen machen soll, während ich „gerade nicht hinschaue“. Sie soll ihn dann solange anflirten, bis er sie anspricht. Am besten Abends in der Bar. Und dann soll sie ihn eiskalt abblitzen lassen und sich wieder an mich ranschmeißen. Ja, ich habe vor einiger Zeit wieder „Bitter Moon“ gesehen. Ein Meisterwerk von Roman Polanski (Der Ghostwriter, Die neun Pforten, Frantic, Rosemaries Baby) Merkt man oder? 😉

Ich werde sie spielen, wie ein Puppenspieler seine Puppe an den Fäden führt. Sie wird alles machen, was ich will, wenn auch nur für eine Woche. Aber das reicht mir, um zu erfahren, wie es ist, ein Suggardaddy und mehr zu sein.

Blow me up Kobe Style Tom!

Frauen fahren besser mit dem Bus

Früher war das mal ein chauvinistischer Spruch auf Autoaufklebern. (Es stimmt zwar meistens, aber es gibt auch ein paar gute Autofahrerinnen.) Heute würde man vor allem seinen Lack riskieren, wenn man sowas noch am Heck seines Autos kleben hätte.

Aber am 18.3., dem Tag der Lüge bzgl. des Equal Pay Gaps, dürfen Frauen in Berlin 21% günstiger Busfahren als Männer. Es ist wirklich an Dummdreistigkeit nicht zu überbieten, dass immer noch Unternehmen und Presseerzeugnisse (hier: Spiegel Online) das Märchen vom Gender Pay Gap rauströten!

Frauen fahren in Berlin günstiger

Frauen verdienen rund 21 Prozent weniger als Männer. Die Berliner Verkehrsbetriebe wollen dagegen ein Zeichen setzen.

Schlagzeile Spiegel Online

Erst im Artikel selbst werden die 21% relativiert. Vermutlich also gewollter Click Bait. Aber seriös sieht anders aus. Da kann ich ja gleich Focus Online lesen!

Zurück zum Thema. Detailliert habe ich den Gender Pay Gap hier widerlegt. (Mit amtlicher Statistik) Aber was stören Feministinnen und ihre willfährigen Pudel harte Statistiken? Es reicht, wenn der „Gender Pay Gap“ gefühlt existiert. Mein Friseuse verdient vermutlich nur 15% von dem, was ich im Jahr nach Hause trage. Also muss der Gender Pay Gap bei 85% liegen! Ja, jede Frau sollte so viel verdienen und so viel Rente bekommen wie Daimler Boss Dieter Zetsche!

Schlimm ist hier insbesondere, dass die Berliner Verkehrsbetriebe wie alle kommunalen Verkehrsbetriebe hochsubventioniert sind. Und zwar mit Steuergeld. Das heißt, dass auch die Männer am Ende die 21%, die alle weiblichen ÖPNV Nutzerinnen einsparen, zusätzlich zu den regulären Verlusten der BVG zahlen müssen.

Kein Problem hat die BVG übrigens damit, ihrer Vorstandsvorsitzenden (Ja eine Frau!) Dr. Sigrid Nikutta laut letztem verfügbaren Geschäftsbericht ein Gehalt von 321.000€, eine ergebnisabhängige Vergütung von 126.000€ (der größte Witz schlechthin!), unspezifizierte Nebenleistungen in Höhe von 10.000€ (was sich dahinter wohl versteckt?), für die Altersversorgung 35.000€ und als Aufsichtsratsvergütung 3.000€ (kontrolliert die sich selbst?) zu zahlen. Für rund eine halbe Million € kann man sich natürlich für so Späße wie den Gender Pay Gap einsetzen. Nur frag ich mich als Mann, der weniger verdient, wieso ich dann mehr als Frau Nikutta bezahlen soll, würde ich in eine ihrer heruntergekommenen Busse oder Bahnen steigen wollen?!

Leider kann man sich kaum dagegen wehren. Außer, generell nicht Bus und Bahn zu fahren. Und genau das mache ich schon seit ich arbeite, den Führschein habe und mein erstes Auto kaufte. Bevor ich mich in eine dreckige, überfüllte Straßenbahn zwänge, um die ganze Fahrt zu Stehen, fahre ich lieber mit dem eigenen Wagen, bezahle Sprit, Parkhaus usw. Mal ganz abgesehen von dem Publikum, was man (besonders in Berlin!) in den öffentlichen Verkehrsmitteln so antrifft. Wie heißt es so schön:

Wer regelmäßig ÖPNV fährt, für den ist Halloween auch nur ein Tag wie jeder andere.

Aber irgendwie passt das insgesamt zu Berlin. Da wurde ja vor Kurzem auch der International Frauenopfertag begangen. Berlin, das ist der Flughafen BER, Kapitulation vor Kriminalität und Drogen, keine funktionierende Verwaltung und Leben auf Kosten anderer Bundesländer. Man sollte Berlin aus dem Länderfinanzausgleich rausnehmen. Das würden den Berlinern ihre sozialistischen und gendergaga Flausen austreiben. Aber der typische Berliner will lieber zukünftige Arbeitgeber wie Google verjagen und Immobilienunternehmen enteignen.

Der Ehetrottel

Das Konstrukt der Ehe ist für Männer heute ein Minenfeld, ein Sprung aus dem Flugzeug mit einem Fallschirm, der sich in 40% der Fälle nicht öffnet. Wer Pech hat, ist finanziell wie emotional am Ende ruiniert. Dennoch stürzen sich Jahr für Jahr rund 400.000 Männer in dieses Wagnis, hoffen sie doch, eine AMIGA (Also Meine Ist Ganz Anders) erwischt zu haben und die Liebe ihres Lebens zu heiraten. Aber Frauen sind Meister im Verschleiern ihrer wahren Gefühle. Wenn ihre Reproduktionsuhr anfängt Alarm zu schlagen, fangen Frauen, die normale Männer früher nicht mit dem *rsch angesehen haben, genau diese im Bund der Ehe ein. Sie lieben sie zwar nicht, finden sie optisch wie sexuell nicht attraktiv, aber Frau will ja jetzt Familie und Kinder. Der Mann ist dann der Depp, der ihr dies möglich machen soll. Er soll Frau durch die beschwerliche Schwangerschaft bringen und danach den Zahldepp für sie und die Kinderlein machen.

Es geht also nur um ihre Vorstellungen. Frau will sich jetzt als Mutter verwirklichen. Dazu braucht sie nun einen Depp, der genau das ermöglicht. Leider sind die 20% der optisch und sexuell attraktiven Männer keine, die sich einen Ring an den Finger stecken lassen. Warum auch? Wer jede Nacht eine andere im Bett haben kann, hat doch keinen Grund zu heiraten. Aber die sexuell ausgehungerten, lieben, manchmal etwas nerdigen, aber in jedem Fall naiven Beta und Omega Männchen geben genau das richtige Opfer ab. Ein bisschen Theaterspiel, ein bisschen langweiligen Sex mit dem unerfahrenen Mann und schon ist der Bund der Ehe geschlossen. Während der Naivling sich im 7. Himmel wähnt, lauert im Hintergrund in Wahrheit schon der Dämon, um sich des armen Opfers zu bemächtigen.

Alles nur ausgedacht? Alles nur von diesen mgtow Spinnern in die Welt gesetzt, um dem untergehenden Patriarchat einen letzten verzweifelten Kampf zu ermöglichen?

Keineswegs, mein Kronzeuge nämlich ist eine Frau. Eine Frau, die sich im Elitepartnerforum ausheult und im Kreis der unglücklichen Singles hofft, Beistand und Rat zu finden.

Ehe ohne Begehren

Vor 11 Jahren habe ich mit meinem Mann eine Familie gegründet. ABER eigentlich war da kein richtiges Begehren auf meiner Seite. Daher war die Entscheidung von meiner Seite aus halbherzig.

Q.E.D. wie der alte Lateiner zu sagen pflegte. Hier die Faust ins Gesicht aller Männer, die nicht zu den 20% der Männer gehören, zu denen Frauen sich optisch und vor allem sexuell hingezogen fühlen.

Wir waren auch verklemmt und ich konnte nicht offen über meine Bedürfnisse beim Sex sprechen. […] wir sind beide eher Einzelgänger und verstehen einander sehr gut. Ich dachte, Sex wäre nicht so wichtig für mich, aber dafür eine Familie und ein richtig guter Gefährte.

Warum bloß glaube ich nicht, dass Sex für sie nicht wichtig ist? Ich bin übrigens auch Einzelgänger und Sex war früher und ist mit Abstrichen auch heute noch für mich relevant. Kann es sein, dass er nicht so attraktiv ist, dass ihr Sexverlangen, dass schon hormonell bedingt nicht so ausgeprägt ist wie bei Männern, nicht angesprungen ist? Aber wie gesagt, Frau will Familie gründen, meint damit vor allem, sich selbst zu verwirklichen und ihr Kind großziehen. Der Mann ist eigentlich nur ein Gefährte. Bitte hier genau auf den Unterschied achten: Ehemann – Gefährte! Ein Gefährte ist doch eher ein Bekannter oder Freund, aber nicht jemand, dem man in einer Ehe so nahe wie nur möglich stehen sollte?

In den 11 Jahren haben wir uns beide viel um die Kinder gekümmert, uns einander in unseren beruflichen Schwierigkeiten beigestanden; wir haben, sofern Zeit ist, ein schönes Familienleben, vor allem in den Urlauben; können über fast alles reden. Aber wir haben selten Sex, weil mir die Lust fehlt. Mein Mann dachte immer, das kommt, wenn die Kinder größer sind und der Stress weniger geworden ist.

Ja, Frau ist richtig in ihrer Mutterrolle aufgegangen, ganz nach Plan. Und der Ehetrottel hat auch noch mitgespielt. Aber der Sex. Ja, genau lesen: Es gab Sex nur in der Dosis, die ihn gerade noch bei der Stange hielt (pun intended), weil ihr die Lust fehlte. Bluepiller sind so einfach zu steuern. Sie fressen aus der Hand und machen auf Kommando Männchen. Richtig teuflisch ist aber die Interpretation ihres nächsten Satzes! Sie hat ihren Mann erzählt, ihrer sexuelle Unlust, mit ihm zu schlafen, liegt an dem Stress, den die Kinder in der Familie verursachen. (Selbst wenn es stimmen würde, ein weiterer Grund, sich keine Kinder ans Bein zu binden.) Mit dieser kleinen, gemeinen Lüge hat sie es geschafft, ihren Mann jahrelang sexuell auf Sparflamme zu halten. Der Ehetrottel hat fügsam gewartet, ob seine Göttin irgendwann wieder für ihn bereit ist, dabei ist sie es von Tag 1 der Ehe an nie gewesen. Hast du gehört Ehetrottel? NIE GEWESEN!

Nun habe ich vor einigen Monaten jemanden kennen gelernt, mit dem es auf erotischer und sexueller Ebene gefunkt hat wie bisher noch nie. Und habe gemerkt, dass Erotik eine ganz andere gefühlsmäßige Ebene beinhaltet, die sich als Grundlage unter alles andere legt. Etwas, dass ich jetzt in einer Beziehung eigentlich nicht mehr missen möchte. Im ersten Rausch wollte ich mich sofort von meinem Mann trennen, weil ich überzeugt war, dass ich eine solche Ebene mit ihm nie finden kann.

So und nun lass uns raten, was das für ein Teufelskerl ist. 😉 Die sexuell frustrierte Frau, die ihren langweiligen Ehetrottel, jahrelang hingehalten hat, ist so voller aufgestauter sexueller Energie, dass sie sich für den erstbesten Stecher sofort scheiden lassen würde! Liebe Bluepiller, liebe Betas und Omegas! So ist die Frau biologisch gestrickt. Da sind die 20% Männer, die in ihr sexuelles Verlangen auslösen und da sind die restlichen 80% Simps, die dressierten Dackel, die ihr aus der Hand fressen und die sich selbst zu ihrem Untertan machen. Und sich mit dieser Selbsterniedrigung gänzlich sexuell uninteressant für die Frau machen. Wenn der Mann ihrer Träume (schön, sexy, reich, von hohem gesellschaftlichen Status) um die Ecke kommt, wirft Frau im Zweifel sogar ihre geliebten Nachkommen weg!

Inzwischen ist mir klar geworden, dass ich nicht einfach alles über Bord werfen kann: die Familie, den täglichen Kontakt mit meinen Kindern, die gemeinsame Geschichte mit meinem Mann, all das, was uns verbindet. Ich habe beschlossen, unserer Ehe eine Chance zu geben und mich von dem anderen Mann getrennt. Aber es fällt mir schwer, mich von ihm zu lösen, und gleichzeitig merke ich, dass ich eben kein Begehren für meinen Mann entwickeln kann und werde deprimiert.

Zum Leidwesen ihres Mannes hat sie doch noch gerade eben die Kurve gekriegt. Also kein Ende mit Schrecken sondern wie bisher Schrecken ohne Ende. Sie bleibt wegen der Kinder und der Erinnerung an alte Zeiten! Nicht wegen ihrem Mann oder der gemeinsamen Zukunft! Und so hat sie schweren Herzens ihre Affäre beendet und sitzt deprimiert zu Hause bei ihrem Ehetrottel, der nun noch weniger Reiz auf sie ausübt, falls da je was war. Wer fremdgeht, tut es wieder. Das gilt für beide Geschlechter. Aber in diesem Fall bedeutet dass für den Ehetrottel, solange er nicht die rote Pille irgendwann nimmt, ein trostloses Leben als Versorger und sexuell unterversorgter Mann. Die arme Sau kann einem schon leid tun.

Ich habe einiges über Erotik in Paarbeziehungen gelesen, aber da geht es immer darum, wie man den Funken wiederbeleben kann. Es wird vorausgesetzt, dass da mal eine Leidenschaft war, die im Alltag erstickt ist. Aber für mich ist es anders. Ich habe eine solche Leidenschaft für meinen Mann nie empfunden.

So ehrlich, so kaltschnäuzig! Respekt. Einzig ihre Offenheit ehrt sie, aber in einem anonymen Forum hinter einem Pseudonym fällt auch das nicht wirklich schwer.

Aber ich möchte meinen Kindern eine Trennung nicht zumuten. Schließlich war es damals meine Entscheidung, sie trotz des mangelnden Begehrens zu bekommen. Und ich kann mir ein Leben, in dem ich nur jede zweite Woche mit meinen Kindern bin, nicht vorstellen.

Es geht immer nur um sie und die Kinder. Wenn sie schreibt, sie würde im Falle einer Trennung die Kinder nur alle 2 Wochen sehen, kann das eigentlich nur bedeuten: Ihr neuer Stecher hat ihr klargemacht, dass ihre Kinder bei ihm nicht unterkommen und in seinem Leben keine Rolle spielen werden. Richtig so, aber hat die Gute eigentlich mal darüber nachgedacht, welchen seelischen Schaden die Kinder erleiden, wenn sie so eiskalt von ihrer Mutter abserviert werden?

Und möchte eigentlich meinen Mann als Gefährten nicht verlieren. Ich weiß, man kann nicht alles haben, und meine Gedanken sind teilweise vielleicht ziemlich egoistisch. Meint ihr, dass ich jetzt noch Begehren für meinen Mann „entwickeln“ kann oder ist das tatsächlich so stark durchs Unbewusste gesteuert, dass man es nicht in der Hand hat? Bin sehr dankbar für Gedanken und Erfahrungen.

Nein, ganz auf den Ehetrottel verzichten kann sie nicht. Wer schafft die Kohle ran? Wer kümmert sich zusätzlich zum Beruf noch um die Kinder? Nein, dafür ist der Wicht gerade noch gut genug. Liebe Flipp1234, du bist ein Muster für ein egoistisches, widerliches A-Hole, dass mindestens das Leben eines Mannes ruiniert hat, auch wenn er es vielleicht noch nicht realisiert hat.

Und jetzt noch etwas für dich Flipp1234 wie für die Bluepiller da draußen: Dein Verlangen nach sexuell attraktiven Männern ist ganz sicher in deinem Unterbewusstsein oder in deinen Trieben angelegt. Wir Männer sind ja auch triebgesteuert, stehen auf die Reize der Frauen und wollen mit ihnen Sex haben. Ich denke, dagegen können wir alle wenig tun. Aber was Männer lernen sollten, die nicht über das nötige Maß an optischer  und sexueller Attraktivität verfügen oder geringfügige Defizite in diesem Bereich mit Geld und Status kompensieren können: Frauen begehren euch nicht und werden euch deshalb auch niemals richtig lieben. Aber bei 80% für Frauen unattraktiven Männern wissen diese eben auch, dass nicht jede den Hauptgewinn ziehen kann. Also wenden sie sich notgedrungen den Männern zu, die sie im tiefsten Inneren ihrer Herzen und ihrer schwarzen Seelen verachten. Und diese Männchen, gerührt und emotional verwirrt, lassen sich direkt auf die Streckbank schnallen. Liebe Bluepiller, für die meisten von euch wird früher oder später das böse Erwachen kommen! Frauen haben heute einen Level an Kaltschnäuzigkeit erreicht, in dem sie ihre Geschichte wie Flipp1234 ganz ungeniert in die Öffentlichkeit tragen. Lernt daraus!

You have been warned!

Zur Sache Schätzchen (6)

Zeit, mal wieder einer beliebten Serie eine neue Episode hinzuzufügen: Die Beratungsreihe für Frauen und Bluepiller ist mit einer neuen Folge am Start. Diesmal spricht der Professor persönlich! Tom Leykis hat einen offenen Brief an die Damenwelt, sofern diese englisch versteht:

 

Ein paar Gedanken noch von mir dazu: Liebe Frauen, egal was ihr in euren Klatschblättern zum „neuen“ Mann lest, egal was ihr in der Gendervorlesung glaubt gelernt zu haben, egal was eure lesbische Bekannte erzählt: wir Männer sind zu einem großen Anteil an euch interessiert, weil wir mit euch schlafen wollen! Eurer Job und eure (universitäre) Ausbildung spielt für uns Männer nur eine untergeordnete Rolle. Sex dagegen ist insbesondere aber nicht ausschließlich in jüngeren Jahren für Männer wichtig bei der Partnerwahl. Ihr seht es ja, welchen Aufwand Männer betreiben, um euch zu gefallen und euch zu überzeugen, die Hüllen fallen zu lassen und mit ins Bett (oder auf den Küchentisch) zu steigen. Wenn euch also an einer stabilen Beziehung gelegen ist, dann gebt eurem Partner, was er so begehrt. Ansonsten holt er es sich woanders! Sexentzug wirkt nur kurzfristig. Langfristig katapultiert ihr euch damit ins Aus! Das ist wie mit vorgespielten Orgasmen. Damit betrügt ihr euch selbst, nicht aber euren Partner!

Ihr könnt also euer eigenes Geld verdienen, mit Hohn und Spott auf die Männer heruntersehen, von weiblicher Emanzipation faseln, es wird sich trotzdem nichts ändern. Zwar steht ein ganzes Heer von Bluepillern, Betas, Omegas und anderen Simps bereit, euch auch ohne Gegenleistung jeden Wunsch zu erfüllen. Aber diese Männer interessieren euch ja nicht. Sie sind für euch nicht sexuell attraktiv. Was ihr wollt sind die 20% der bestaussehenden  Kerle oder die Typen mit der dicken Kohle oder die mit dem höchsten Status, mögen es nun Musiker, Künstler, Sportler oder sonst wer sein. Aber da ist die buhlende, weibliche Konkurrenz groß! Wenn ihr da nicht spurt, seid ihr schneller ausgetauscht, als ihr euren Schlüpfer ausziehen könnt!

Und nun noch ein Wort an die Fraktion der Bluepiller: Liebe Männer, die ihr unter dem Sexentzug eurer Frauen leidet! Lasst euch ein paar Eier wachsen und macht dem unwürdigen Spiel eurer Partnerinnen und Frauen ein Ende! Zeigt ihnen wo die Tür ist! Sie hat sowieso jeden Respekt vor euch verloren, das einzige, was ihr noch tun könnt: DTB! (Dump that bitch). Und Respekt ist wichtig für die nächste Beziehung! Auch hier werden wieder alle Feministinnen aufschreien, aber Fakt ist trotzdem: Eine Frau will zu euch aufschauen können, insbesondere aber niemals auf euch herunterschauen müssen! Entweder weil ihr super attraktiv seid, oder weil ihr Kohle und/oder Status ohne Ende habt. Die Mitleidsmasche funktioniert nicht! An eurem Aussehen könnt ihr nur bedingt was tun: Ihr könnt euer Bäuchlein abtrainieren und euren Bizeps aufpumpen. Mehr ist nicht drin. Aber ihr könnt eure Energie in beruflichen Erfolg investieren, um Geld und Status zu gewinnen. Dann kommen die Frauen von ganz allein. Wichtig nur: Sie darf gerne einen Blick in eure Schatzkammer werfen, den Schlüssel dazu bekommt sie aber keinesfalls! Wenn sie nach einiger Zeit auf den Trichter gekommen ist, dass bei euch nichts zu holen ist: DTB und die nächste bitte! Oder ihr spart euch den ganzen emotionalen Bullsh!t, mit dem sie ankommt, je länger sie darauf wartet, dass ihr endlich eine feste Beziehung mit ihr eingeht, obwohl ihr das nie vorhattet, und nutzt Escorts. Da steht Preis und Dienstleistung von vorne herein fest und ihr werdet eigentlich nie enttäuscht.

LFA hat das in einem Video von 2018 ähnlich beschrieben:

Blow me up, Tom!

Das Netz vergisst nicht

Ich schrieb neulich, dass okcupid den entlarvenden Blogbeitrag über den weiblichen Blick auf die Optik von Männern gelöscht hat. Der Leser conker hat mich nun darauf hingewiesen, dass die Archivwebseite den Artikel noch immer in voller Pracht zur Verfügung stellt:

Link bei web.archive.org

Viel Spaß beim Lesen. conker fragt noch, „ob es eigentlich so eine richtige deutschsprachige mgtow community gibt, oder sind es nur die paar verstreuten auf YT ?“

Ich denke nicht, dass es eine „richtige“ Community im Sinne einer Vereinigung, einer Lobbygruppe oder so gibt. Das Wesen von mgtow ist das „OWN“, das „seinen EIGENEN Weg“ gehen. Zusammen mit der Übernahme der fight club Regel: „You do not talk about MGTOW.“ führt das nicht grade zu einer lebendigen Community. Das „You do not talk about FIGHT CLUB.“ hat ja auch seinen Grund. mgtows, die sich öffentlich äußern, müssen damit rechnen, einen Shitstorm zu ernten. Da sind die typischen Shaming Tactics von Feministinnen und PUAs noch die harmlose Variante. Schlimmer sind dann die Feminazis, die dem armen mgtow Misogynie vorwerfen und in die Nähe von Leuten wie Elliot Rogers stellen werden. Auch auf Youtube sind die Autoren in der Regel nicht zu sehen, manche nutzen auch Text to Speech Software um nicht an der Stimme erkannt zu werden. Viele Videos sind eher Audio Podcasts. Aber ist das schlimm? Nein. mgtow ist das, was jeder einzelne daraus macht! Niemand legt den goldenen Mittelweg fest. Du denkst, du handelst wie ein mgtow? Dann bist du ein mgtow! Du liest Blogs, hörst Podcasts, siehst dir YouTube Videos zu mgtow an und passt evtl. deine persönliche mgtow Philosophie an? Optimal!