How to deal with shaming tactics

Eine der beliebten Arten zu versuchen, mgtows bloßzustellen, ist die Beschämungstaktik. Angeblich sind mgtows ja alles hässliche, im Keller lebende, als Programmierer arbeitende, picklige, unsportliche Männer, die noch nie eine Freundin hatten und daher alle Frauen hassen. Das ist dem YouTuber und mgtow LFA passiert, der in einem Artikel im britischen Revolverblatt „The Sun“ erwähnt wurde. Irgendwer wird ihn darauf aufmerksam gemacht haben (LFA ist Amerikaner und wird sich wohl eher keine britischen Zeitungen online ansehen.) Seine Antwort ist sowohl lehrreich als auch lustig:

Er wendet auch eine Contra Shaming Tactic an: Er hat sich den Schreiberling des Artikels mal genauer angesehen:

thesunwimp

Sieht der nicht nach 500 Jahren Inzucht aus? So sehen also typische Manginas, White Knights und F*tzenknechte aus. Gewandet im schlecht sitzendem Polyester-Sakko und rosa Hemdchen und grenzdebil in die Kamera grinsend. Politisch korrekt ein Glas Wasser in der Hand haltend. Ich wette, die Topfrauen stehen Schlange und kriegen bei dem Bild ganz feuchte Höschen. 😉 Wer austeilt muss auch einstecken können. Und gegen LFA verliert der Schreiberling George Harrison in allen Kategorien.

Abseits davon kann ich auch die anderen Videos von LFA empfehlen. Ich fand sie kurzweilig, unterhaltend und lehrreich.

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Verweiblichte Männchen oder Instagram Attention Whores?

Neues aus der Beklopptenrepublik Deutschland: Männer, die mehr für Kosmetik ausgeben als die durchschnittliche Frau und sich dann auf Instagram prostituieren, in der Hoffnung, von der Beauty-Industrie entdeckt, gesponsort oder als Modell gebucht zu werden. (Link hier) (Neudeutsch Influencer)

Da haben wir zum Beispiel Theo aus München, der jeden Monat für Beautykram bis zu 150€ ausgibt.

Ich liebe das einfach. Immer, wenn etwas Neues herauskommt, klopft mein Herz, und ich kann es kaum erwarten, es auszuprobieren.

Theo

Da kann man mal sehen, wie sich die Männlichkeit in Deutschland seit dem Aufkommen des Feminismus aufgegeben hat. „Männer“, die nichts männliches mehr an sich haben. Männinnen, die sich pudern, die Eyeliner und Lippenstift verwenden . Einfach widerlich. Männinnen, die sich mit der Barbiepuppe identifizieren und wie Theo ein Barbieposter über dem Bett hängen haben. Jüngchen, was ist in deinem Leben schief gelaufen?

Dann gibt’s da noch Luca aus Oberhausen. Er nervt die Welt noch nicht mit YouTube Videos, aber meint auch, uns bei Instagram mit seinen Fotos beglücken zu müssen. Während normale Jungs morgen für Duschen und Zähneputzen 10 Minuten brauchen, brauche Luca noch extra Zeit für Concealer und Highlighter.

Am liebsten kaufe ich mir Lidschatten-Paletten, Highlighter, Puder oder Cremes. Wenn ich einmal damit anfange, kann ich kaum noch aufhören.

Luca

Wieviel er im Monat ausgibt interessiert ihn nicht, er weiß es nicht. Ja, solche Konsumsklaven sind der Industrie am liebsten.

Kommen wir nun nach Luca und Theo zu Platz 1 der neuen deutschen Männchen, Marvyn, der neben Instagram auch YouTube mit seinem Zeug zumüllt. Das aber immerhin erfolgreich, 400k Instagram und 700k YouTube Follower sprechen für sich. Da lassen L’Oréal und Konsorten bestimmt schon ordentlich was springen.

Jetzt stell ich mir die Frage, wie viele von den 700k YouTube Followern sind hoffentlich keine Männer?! Ernsthaft, wer als Mann diese in Pink getauchte YouTube Seite abonniert, ist doch in seiner Entwicklung irgendwo falsch abgebogen, oder?

Es kann natürlich auch sein, dass die 3 einfach nur eine schnelle Methode zum Geld machen suchen. Von 700k YouTube Followern, die sich die Werbung vor, in und nach Marvyns Videos ansehen kann man schon prima leben. Während der arme Luca sein Zeug noch selbst kaufen muss, erstickt Marvyn wahrscheinlich schon an Probepäckchen.

Also doch nur Instagram/YouTube Attention Whores? Ich fürchte nicht. Das ist die neue „Männlichkeit“! Das sind Auswüchse der Erziehung durch alleinerziehende Mütter, durch feministische Indoktrination in Schule und Gesellschaft und der Ausrottung allen, was echte Männer mal ausgemacht hat. Das ist das Ergebnis einer dekadenten, satten, trägen Gesellschaft. Spätrömische Dekadenz nannte Guido Westerwelle sowas mal in einem anderen Zusammenhang. Da kann ich nur angewidert zustimmen.

Boris Becker – wieder nix kapiert

Manche kapieren es einfach nicht. D Prommi Boris Becker, angeblich insolvent, ist wieder Single. Nach Barbara Feltus und Besenkammer/Hotelzimmer/Hintertreppen-Luder Angela Ermakowa darf Becker nun auch noch für 13 Ehejahre (immerhin!) an Lilly Becker alias Sharlely Kerssenberg abdrücken.

Im „Qualitätsmedium“ Focus Online zieht Becker-Biograf Schommers ganz schön über seinen Arbeitgeber her:

Auf die Frage des Journalisten, wie das Paar die Finanzen geregelt hat, sagt Beckers Biograf:

Die Frage ist eher: Was ist bei Boris noch zu holen? Er wird Lilly Unterhalt zahlen müssen, aber so eine große Summe wie Barbara damals wird sie sicher nicht bekommen.

Das Bobbele wird doch nicht etwa pleite sein? Babsi war schon teuer und die Besenkammernummer war wahrscheinlich der teuerste Blowjob aller Zeiten.  Aus mgtow Sicht so ungefähr alles falsch gemacht, was Mann falsch machen kann. Naja, selbst aus den letzten Resten von Boris Vermögen wird Lilly noch ganz gut leben können. Zumal sie ja angeblich eine erfolgreiche Geschäftsfrau sei.

Sie wird weiterhin ihr Geld verdienen und selbständig sein. Um sie müssen wir uns keine Sorgen machen.

Heißt das im Umkehrschluss, dass wir uns Sorgen um unser Bobbele machen müssen? Wenn ich Becker wäre, würde ich den Kerl spätestens jetzt feuern. Aber seit Becker sich von Ion Tiriac getrennt hat, hat er ja keine gescheite Entscheidung mehr getroffen.

Auf die Frage, ob es noch eine zweite Chance für Boris und Lilly gibt bzw. wer von beiden schneller einen neuen Partner findet, antwortet der Biograph:

Das [eine Annährung] schließe ich aus. Ich gehe davon aus, dass er keine Priorität hat, eine neue Partnerin zu finden. Er muss sich erst einmal selbst sammeln und überlegen, was ihm wichtig ist. Er muss sich fragen: Wo will ich leben, wie halte ich den Kontakt zu meinen Kindern aufrecht und wie bekomme ich meine Finanzen in den Griff?

„Wo will ich leben?“ Musste Becker etwa schon wieder Haus und Hof der Ex überlassen? Wenn man den ganzen Rest zusammenfasst, könnte man das auch übersetzten mit: Boris muss mit 50 Jahren noch mal ganz von vorne anfangen. Der erneute Hinweis Schommers, die Finanzen in den Griff zu kriegen, ist wirklich an Impertinenz nicht mehr zu toppen.

Bei ihr kann ich mir das eher [neuer Partner] vorstellen. Sie verkehrt in London in höheren Kreisen, liebt teure und schicke Dinge. Bei ihr sehe ich möglicherweise einen Partner aus dem Society-Umfeld. Sie wird schneller jemanden neues finden, sie ist auch noch jung und kann sich ein neues Leben aufbauen.

Wo soll man da anfangen? Der ganze Abschnitt ist ja sowas von entlarvend. Becker war/ist finanziell am Ende, da hat ein Societygirl, dessen Hobbies Shoppen und Urlaub machen sind, natürlich kein Bock mehr drauf. Natürlich wird sie ihr nächstes Opfer wieder in der High-Society (oder der Möchtegern High Society) finden. Natürlich wird sie schneller jemanden finden, ist sie doch 9 Jahre jünger als Becker. Wenn man die beiden optisch vergleicht, wundert es einen nicht, dass sie ihn verlassen hat, wo das Geld nicht mehr in Strömen fließt. Sie spielen optisch einfach in unterschiedlichen Ligen. Aber sie kann sich ja laut Schommers noch ein neues Leben aufbauen. Führt man den Satz jetzt gedanklich weiter könnte der so ausssehen: „… während Boris Becker langsam zu alt ist, um nochmal neu durchzustarten.“

Wie gesagt, ich würde Schommers allein für dieses Interview fristlos als Biograph entlassen. Aber wer keine Eier in der Hose hat …

Boris Becker ist das perfekte Beispiel dafür, wie MANN es nicht machen sollte: 2 gescheiterte Ehen und ein Seitensprung mit Folgen ergeben insgesamt 3 Frauen und 4 Kinder, die versorgt werden wollen. Es zeigt auch, dass man um erfolgreich Tennis zu spielen nicht sonderlich schlau sein muss. Ich hatte übrigens an dieser Stelle im Blog schon einmal über das Bobbele berichtet.

Wie man es richtig macht, kann man bei Ion Tiriac sehen: Ein erfolgreicher Eishockey- und Tennisspieler (Letzteres vor allem im Doppel, 22 Turniersiege in 10 Jahren) wechselt nach dem Ende der sportlichen Karriere in den Bereich Spielermanagement und vermarktet u. a. Boris Becker 9 Jahre lang. Heute gilt Ion Tiriac mit einem geschätzten Vermögen zwischen 600 Millionen bis 1 Milliarde US $ als zweitreichster Rumäne. Becker dagegen muss sich mit Gerichten in England rumschlagen, ob er nun offiziell insolvent ist oder nicht.

Kleines Detail am Rande: Auf der Wikipedia Seite zu Tiriac ist nichts über Ehefrauen oder Freundinnen vermerkt. 😉

mgtows, die Tiriacs dieser Welt sollten eure Vorbilder sein, nicht die Boris Beckers!

Männer brachten und bringen uns den Fortschritt

So ein Spiegel kann eine dankbare Quelle sein. Nicht nur der Artikel vom Sonntag Abend basiert auf einem Spiegelartikel. Der Artikel „Das Düsentrieb-Dilemma“ ist auch eine dankbare Basis für einen kleinen Blogeintrag. „Das Düsentrieb-Dilemma“ klingt wie der Titel einer Folge „Big Bang Theory“ und tatsächlich geht es um Technik, beziehungsweise darum, wer uns den technischen Fortschritt gebracht hat: Männer!

1866 – Werner von Siemens erfindet den Dynamo

1876 – Carl Linde erfindet den Kühlschrank

1885 – Gottlieb Daimler erfindet das Motorrad und kurz danach das Auto

1887 – Emil Berliner entwickelt das Grammophon

1895 – Wilhelm Conrad Röntgen entdeckt die nach ihm benannten Strahlen für die Medizin

1902 – Gottlieb Honold erfindet bei Bosch die Zündkerze

1903 – Reinhold Burger erfindet die Thermoskanne

1925 – Oskar Barnack erfindet die Kleinbildkamera

1928 – Fritz Pfleumer erfindet das Tonbandgerät

1930 – Manfred von Ardenne entwickelt die Bildübertragung per Funk als Grundlage für das Fernsehen

1931 – Ernst Ruska und Max Knoll leisten Pionierarbeit für das Elektronenmikroskop

1936 – Hans von Ohain erfindet das Düsentriebwerk

1936 – Ein Versuchshelikopter basierend auf Plänen von Henrich Focke startet und landet senkrecht

1941 – Conrad Zuse entwickelt den Computer Zuse 3 (Z3)

1951 – Rudolf Hell entwickelt ein Graviergerät (was auch immer das sein soll)

1953 – Eduard Schüller entwickelt das Aufzeichnungskonzept für Videorecorder

1958 – Arthur Fischer entwickelt den berühmten Fischerdübel

1969 – Jürgen Dethloff und Helmut Göttrup patentieren die Chipkarte

1982 – Karlheinz Brandenburg erfindet den mp3 Kompressionsalgorithmus

Ich wundere mich wirklich, dass dem Spiegel gar nicht aufgefallen ist, dass keine einzige Frau in der Liste ist. Wo sind sie nur, die weiblichen Speerspitzen in Technik, Wissenschaft und Forschung? Wer hat unsere Gesellschaft dahin gebracht wo sie heute ist? Männer haben sich zu allen Zeiten Problemen zugewandt um diese zu lösen und die Gesellschaft voranzubringen. Wo sind die weiblichen Zuckerbergs (Facebook), die weiblichen Larry Ellisons (Oracle Datenbanken), die weiblichen Bill Gates (Microsoft), die weiblichen Jeff Bezos (Amazon)?

Und bevor jetzt irgendeine Informatik-Emanze „Ada Lovelace“ schreit (1815–1852, Tochter von Lord Byron, Mitarbeiterin von Charles Babbage und als erste Programmiererin bekannt): Im Vergleich zu Alan Turing oder Konrad Zuse war sie doch eher ein kleines Licht.

Ihre „große“ Leistung  war, dass sie lange vor dem ersten Computer ein Computerprogramm zur Berechnung von Bernoulli-Zahlen für eine nie gebaute Maschine von Charles Babbage geschrieben hat.

Alan Turing dagegen hat mit der „Turing Machine“ das wichtigste Rechnermodell der theoretischen Informatik entwickelt. Eine Turingmaschine modelliert die Arbeitsweise eines Computers auf besonders einfache und mathematisch gut zu analysierende Weise.

Conrad Zuse hat in seinem Leben mehr als 200 Computer gebaut, darunter während des 2. Weltkrieges die berühmte Z3, den ersten programmierbaren Computer der Welt.

Aber immerhin hat man nach Ada Lovelace eine Programmiersprache benannt, die vom amerikanischen Militär gefördert wurde und die heute vermutlich jenseits von Waffensystemen und in hochsicherheitskritischen Umgebungen kaum noch einer nutzt. (Im Gegensatz zu C/C++, das von Bjarne Stroustrup schon 1979 entwickelt wurde und noch heute eine der wichtigsten Programmiersprachen ist.)