Bewerberfragen

jobinterview

Ich bin so froh, nur Männer in meinem Team zu haben. Kein Zickenkrieg, kein Bienenköniginsyndrom, keine Frauen, die mit falschen Anschuldigungen die Karriere eines Mannes ruinieren können. Und das beste daran, auf die letzte Stellenausschreibung haben sich auch wieder nur Männer beworben. Ja, mein Gott, was soll ich denn tun? Ich musste einen Mann einstellen! Ja liebe Gleichstellungsbeauftrage, so wars! (Und jetzt zieh Leine und organisiere den nächsten Girls-Day)

(Leider ist die Unsitte mit den Girls-Days auch in meiner neuen Firma etabliert)

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Misandrie bei Hasbro – Monopoly für Frauen

Soll man darüber nun lachen oder weinen? Hasbro, seit 1991 Besitzer der Rechte am Brettspielklassiker „Monopoly“ (erdacht 1904 von Elizabeth Magie) hat angekündigt, eine neue Version (neben scheinbar tausend anderen) herauszubringen, in der Männer ganz bewusst zurückgesetzt werden. Erhältlich in den USA im September, in Deutschland wird Hasbro im Oktober Frauenherzen höherschlagen lassen.

Wie sehen die Vorteile für Frauen aus? Nun, Frauen starten das Spiel mit mehr Geld als Männer. Und jedes Mal, wenn eine Frau über LOS zieht, erhält sie 20% mehr Geld als männliche Mitspieler. Und es werden keine Straßen mehr gekauft, sondern Erfindungen von Frauen. Und statt Häusern und Hotels werden Firmenzentralen errichtet.

Für Hasbro ist dieses Einkommensgefälle ein „zusätzlicher Spaßfaktor“, hieß es. „Denn damit genießen Frauen die Vorteile, die in der realen Welt häufig Männern vorbehalten sind.“

Zusätzlicher Spaßfaktor? Vorteile, die Männer in der realen Welt häufiger vorbehalten sind?

Ernsthaft Hasbro? Wer von euren ganzen Emanzen, Frauenbeauftragten, Gender-Gaga Girls usw. hat euch denn den Floh ins Ohr gesetzt?

Ich habe früher mit meinen Eltern und meinem Bruder noch das Ur-Monopoly gespielt. Ein Spiel das so geschlechtsneutral wie nur irgendwas war. Es ging um Straßen, Bahnhöfe, Häuser und Hotels kaufen und die anderen Mitspieler über die Zwangsmiete in den Ruin zu treiben. Aus heutiger Sicht finde ich Monopoly nicht mehr sonderlich gut. Es hängt zu viel vom Würfelglück (oder -pech) ab. Wer einmal zu mächtig geworden ist, macht alle anderen platt. Nach 10 Runden ungefähr ist schon klar, wer am Ende gewinnen wird.

Ich jedenfalls würde diese neue Art Monopoly jedenfalls bei einem Spieleabend boykottieren. Lieber sehe ich nur zu, als mich hier zum Geschlecht zweiter Klasse zu machen.

Was ich so unglaublich finde, ist dass Hasbro sich traut, das auf den Markt zu bringen. Aber inzwischen ist die Gesellschaft ja so feminisiert, dass da kein Aufschrei erfolgt. Wäre es andersherum? Hasbro würde sich vor der versammelten Feminazis Bewegung in den Staub werfen, sich tausend Mal entschuldigen, und alle Spiele in Alamogordo in eine Grube werfen und dann zubetonieren lassen.

An die Frauen noch 3 Fragen gerichtet:

  1. Wollt ihr nun auch noch Spieleabende im Kreis der Familie oder im Freundeskreis mit eurem Feminismus Scheiß politisieren? Wie wirkt das wohl auf euren Sohn Klaus, wenn seine Schwester Andrea bevorzugt wird? Anders als Erwachsene verstehen Kinder noch nicht, was die eigentliche Message des Spiels ist!
  2. Braucht ihr einen Vorsprung und regelmäßige Hilfen, damit ihr das Spiel gewinnt? Was ist ein Sieg über einen fiktiven Mann dann noch wert? Und was wäre, wenn frau trotzdem verliert?
  3. War der Feminismus nicht mal angetreten, Gleichheit zwischen den Geschlechtern herzustellen?

Es gab mal eine Zeit, da gehörten Brettspiele von MB und Parker zu den schönsten Spielsachen, die ich besessen hatte. Cluedo, Risiko, Computer Flottenmanöver, Zoll, Spiel des Lebens, usw. Auch Ravensburger hatte viele Klassiker wie Scotland Yard. Was bleibt, sind schöne Kindheitserinnerungen daran. Ideologisch motivierte Brettspiele kommen mir jedenfalls nicht ins Haus und mitspielen würde ich in solchen Runden nicht. Vermutlich würde ich sogar eher nach Hause gehen, denn Mann weiß ja dann, welch Geistes Kind die Eigentümer solcher Brettspiele wie Ms Monopoly sind.

Mit Zahlen lügen

Ich komme noch einmal auf mein Lieblingsthema Karrierefrauen zurück. Jene Weibchen, die uns bis heute die Ohren vollheulen, dass es keine passenden Männer für sie gäbe. Den Frauen, die ihre Eizellen einfrieren lassen, um mit 50 das erste Mal Mutter zu werden.

Wenn man zu dem Thema mal Tante Google befragt, stößt man schnell immer wieder auf einen Namen: Christina Kuenzle, ein Businesscoach aus der Schweiz, die aus den Coachings mit ihren Frauen eine Studie über die einsamen Frauen in Führungspositionen geschrieben hat. Gut denkt man da, eine weitere Studie. Who cares? Aber so einfach ist das nicht. Man muss nur den Namen „Christina Kuenzle Karrierefrau“ bei Google eingeben und schauen, wer das alles übernommen hat:

und natürlich jede 2. Datingseite.

Die Studie gibt’s übrigens hier zum Runterladen: Klick

Das hat die versammelte Presse nicht gemacht, da haben wahrscheinlich wieder alle nur eine Agenturmeldung kopiert und ein Bild einer Geschäftsfrau drüber geklatscht. Schaut man sich die „Studie“ (16 Seiten brutto, 12 Seiten netto) mal genauer an, merkt man erst, dass man diese Studie keinesfalls ernst nehmen sollte.

Erst einmal die Fakten: In der Schweiz (ja, es ist keine deutsche Studie) gibt es nach Auskunft aus der Executive Summary (die Zusammenfassung für Führungskräfte, die keine längeren Texte lesen können) 2007 80.000 weibliche Führungskräfte, davon 35.000 in den Unternehmensleitungen.

Und dann folgt das hohe Klagelied:

So sank der Anteil weiblicher Führungskräfte im Alter zwischen 30 und 59 Jahren, die ihre Beziehung als gut bezeichnen, von 54.7% im Jahr 2004 auf 46.7% im Jahr 2008. 2008 bezeichnen 20% der Frauen in Führungspositionen ihre Beziehung als schlecht (gegenüber 17.4% in 2004) und ein Drittel hat gar keine intakte Beziehung (gegenüber 27.9% in 2004), obwohl der Wunsch nach einer festen Partnerschaft besteht. In der gleichen Altersgruppe nahm im gleichen Zeitraum der Anteil geschiedener weiblicher Führungskräfte sprunghaft zu von 14% auf 23.8%. 2008 waren nur noch gut 40% der Führungsfrauen verheiratet (gegenüber 48.8% in 2004); drei Viertel aller Frauen in Führungspositionen haben 2008 keine Kinder, obwohl der Kinderwunsch besteht.

Wie kommt Frau Kuenzle nun auf diese Zahlen?

Nun, es sind von Frau Kuenzle erhobene Zahlen von Frauen, die sie für ein Coaching gebucht haben. Für die Erhebung 2004 standen sage und schreibe 86 (!!) Einzeldaten zur Verfügung. Für die Veränderungen erhob Frau Kuenzle 2008 weitere Zahlen, diesmal immerhin die wahnsinnige Zahl von 105 Einzelschicksalen.

Setzt man die Zahlen in Relation, so hat Frau Kuenzle 105 von 80.000 weiblichen Führungskräften befragt, also 0,13% aller Chefinnen. Ich bin kein ausgebildeter Statistiker, aber ist das nicht etwas dünn? Was ist mit dem statistischen Fehler?

2004 fanden über die gesamte Altersspanne von 30-59 Jahren …

  • 47 Frauen ihren Beziehungsstand gut
  • 15 Frauen ihren Beziehungsstand schlecht
  • 24 Frauen hatten keine Beziehung trotz Beziehungswunsch

2008 fanden über die gesamte Altersspanne von 30-59 Jahren …

  • 49 Frauen ihren Beziehungsstand gut
  • 21 Frauen ihren Beziehungsstand schlecht
  • 35 Frauen hatten keine Beziehung trotz Beziehungswunsch

Nach vier Jahren stieg die Zahl der Frauen, die ihren Beziehungsstand gut fanden, um 2 an. Bei denen, die ihren Beziehungsstatus schlecht fanden, waren es 6 mehr. Ohne Partner, aber mit Partnerwunsch waren 11 Frauen mehr. Klingt jetzt irgendwie nach Sturm im Wasserglas oder?

Reißerischer klingt das schon, wenn man statt dessen Prozentzahlen verwendet: (Zu beachten ist, dass Frau Kuenzle natürlich korrekt die breitere Basis einbezieht, von 86 auf 105 Interviews)

Der Anteil Frauen mit gutem Beziehungsstand sank um 8% von 54,7% auf 46,7%. Der Anteil Frauen mit schlechten Beziehungen stieg leicht um 2,6% von 17,4% auf 20,0%. Der Anteil Frauen mit unerfülltem Beziehungswunsch stieg moderat um 5,4% von 27.9% auf 33.3%.

Alarm! Nationaler Notstand! Führungsfrauen leben im Elend! Männer Schuld!

Das gleiche Elend beim Zivilstand Schweizer Führungsfrauen:

Nach vier Jahren stieg die Zahl der ledigen Frauen um 5 an. Bei denen, die verheiratet waren, war es eine mehr. Geschieden waren 13 mehr. Klingt nach noch mehr Sturm im Wasserglas oder? Also muss wieder mit Prozentzahlen nachgeholfen werden:

Die Zahl lediger Frauen sank (!) von 37,2% auf 35,2%. Also eigentlich ganz im Sinne der Frauen, oder? Die Zahl verheirateter Frauen sank von 48,8% auf 41%. So, und nun mal scharf nachdenken, von wem werden die meisten Scheidungen eingereicht? Von Frauen! Eben! Also selbstgewähltes Schicksal! Damit korrespondiert die letzte Zahl, die Zahl der geschiedenen Frauen: Sie stieg von 14% auf 23,8%.

Alarm! Nationaler Notstand! Führungsfrauen leben im Elend! Männer Schuld!

Das Blabla über Kinder lass ich mal weg. Führungskräfte opfern einen Großteil ihrer Zeit ihrem Arbeitgeber. Männer haben damit weniger Probleme. Frauen haben da natürlich ein Problem. Wenn Frau schwanger wird, kann sie halt nicht ohne weiteres so weiter arbeiten, wie bisher. Es ist eine einfache entweder oder Entscheidung. Will ich mit Haut und Haaren Karriere machen, oder reicht es mir, die erste oder zweite Karriestufe zu erklimmen und parallel ein Kind groß zu ziehen?

Nein, liebe Frauen, auch wenn die Feminazis euch einreden, dass ihr alles könnt und alles haben könnt, hier stoßt ihr an Grenzen. Ihr könnt euch auf den Kopf stellen, Zeter und Mordio schreihen, es nützt alles nix. Kapiert es endlich!

Zum Ende gibt es noch eine Liste klassischer Fehler, die Führungsfrauen anscheinend passieren:

Fehler 1: beruflich erfolgswirksames Verhalten wird in den Privatbereich übernommen. Durchsetzungsstärke wird aber zu Hause als Rücksichtslosigkeit verstanden, Kostenbewusstsein als Geiz und souveränes Delegieren als Kontrolle.

Sorry, wenn eine Frau zu Hause nicht in den Beziehungsmodus umschalten kann, sondern ihren Mann rumkommandiert wie ihre Untergebenen, dann muss sie sich nicht wundern, dass die Beziehung scheitert. Und da kommt die intelligente Frau von heute nicht selber drau? Schwach!

Fehler 2: Wettbewerb und besser sein als andere ist Voraussetzung für Erfolg im Beruf. Bewerten, messen, vergleichen ist Alltag für Führungskräfte. Aber Benchmarking im Privaten ist destruktiv. Die beruflichen Bewertungsmässtabe für Erfolg und Misserfolg dürfen nicht auf die Beziehung angewendet werden.

Es gilt das gleiche wie zu Fehler 1. Liebe Frau, wenn du zu Hause bei deinem Partner bist, brauchst du dich nicht mehr messen. Schalte doch mal ab! Das kannst du doch oder?

Fehler 3: alles für den Job, besonders alle Zeit. Wochenenden werden zum Abarbeiten von Unerledigtem genutzt, für Workshops zur Weiterbildung oder Networking unter beruflichen Nutzenaspekten. Eine Beziehung braucht aber unstrukturierte Zeit, damit sich Gespräche über Gefühle entwickeln können.

Warum willst du überhaupt eine Beziehung führen? Du hast doch eh keine Zeit! Such dir einen schicken, durchtrainierten Toyboy, der auf Anruf kommt, mit dir ausgeht und es dir danach im Bett oder auf der Wohnzimmercouch besorgt. Machen Männer in Führungspositionen doch andersherum auch!

Fehler 4: es den Männern zeigen zu wollen. Das ist die falsche Motivation. Frauen übernehmen dann das Verhalten der Männer. Die „Vermännlichung“ macht Männern Angst, sie fliehen aus der Beziehung.

Frau zeigt es nicht den Männern, sie zeigt ihr Chefinnengebahren ihrem Partner. Natürlich hat der keine Lust darauf, sich von ihr in der wenigen gemeinsamen Zeit rumkommandieren zu lassen. Mit Angst hat das nichts zu tun. Das ist nur eine Beschämungstaktik der Frauen.

Fehler 5: erfolgreiche Frauen suchen Männer, die noch erfolgreicher sind als sie selbst. Durch diese Mischung aus Statusdenken und dem Versuch, privat eine alte Rollenverteilung wieder herzustellen, wird schon zahlenmässig die Auswahl an Partnern stark eingeschränkt.

Über diesen Absatz freue mich ausnahmsweise mal. Immerhin bestätigt hier eine Frau, was die meisten Männer schon immer gewusst haben: Frau datet nur nach oben, maximal horizontal. Tjo, da oben ist die Luft aber dünn. Und Männer, die da oben sind, haben keine Lust auf eine Frau mittleren Alters, die sie rumkommandieren will. Die suchen sich die pflegeleichte 20jährige mit dem Traumkörper. So einfach ist das, meine Damen. Das ist alles doch so offensichtlich, trotzdem kapiert ihr das noch immer nicht.

Natürlich gibt’s auch 7 Tipps für die gestresste Führungskräftin. Schauen wir mal hin:

Erwartungen auf null setzen: der Partner ist kein Mitarbeiter und kein Erfüllungsgehilfe für persönliche Ziele. Jeder sollte dem anderen erlauben, eigene Ziele zu verfolgen.

Naja, die Erwartungen gleich auf Null setzten ist jetzt kein Kompliment für Männer! Dem Rest stimme ich allerdings zu.

Ehrliche Dialoge: die knappe gemeinsame Zeit nicht mit organisatorischen Fragen füllen. Jede Woche Zeit schaffen für Zwiegespräche über Gefühle.

Einfach mal miteinander reden. Das würde in den meisten Fällen helfen. Aber die Menschen tun es nicht.

Appreciative Inquiry: eine Sprache wählen, die das Positive im anderen sucht und würdigt.

Das durchschaut jeder halbwegs intelligente Mann. Es ist letztendlich ein Manipulationsversuch der Frau, doch am Ende ihren Willen durchzusetzen. Würde ich in einer Beziehung nicht wollen. Gleiches Geben und Nehmen wäre angesagt. Aber Frauen sehen das ja bekanntlich anders. Alles nehmen, nix geben. Das ist das Wesen der Frau.

Bedürfnisse klären: der Partner dient nicht dazu, Bedürfnisse des anderen selbständig zu erkennen und zu befriedigen sowie Mängel auszugleichen. Dafür ist jeder selbst verantwortlich. Der andere kann dabei unterstützen.

Der erste sinnvolle Tipp.

Freiräume statt Kompromisse: jeder definiert eine subjektive Bedürfnispyramide, die der andere ohne Umerziehungsmassnahmen zu akzeptieren hat.

Noch ein sinnvoller Tipp. Ich bin erstaunt. 😉

Konstruktives Feedback: jeder Mitarbeiter darf es von der Führungskraft einfordern, privat wird häufig darauf verzichtet. Dabei immer von den Fakten ausgehend argumentieren, und nicht mit der Interpretationen von Fakten anfangen.

Wie oben geschrieben. Einfach miteinander reden und Geben und Nehmen austarieren. Es ist so einfach.

Selbstmanagement: Nur wer sich selbst genug sein kann, genügt auch einer Partnerschaft. Keine Arbeitsteilung im Sinne von: der eine kümmert sich die Familie, der andere um die Freunde. Jeder sollte sich um alle Bereiche, die das Leben ausmachen, selbst kümmern, also z.B.: Familie, Freunde, Gesundheit, Weiterbildung, Urlaub.

Hä? Der eine kümmert sich um die Familie, der andere um die Freunde? Wie soll das den gehen? Naja, aber der Folgerung kann ich zustimmen. Jeder Aspekt in der Beziehung wird von beiden zusammen gemanaged, es sei denn, beide einigen sich darauf, dass er oder sie einen bestimmten Bereich alleine regelt.

Es gibt die Studie noch als Kurzgeschichte mit der rührseligen Geschichte der Stella Maartens, die dank Coaching endlich verstand, warum sie beziehungsunfähig war. Wer noch nicht genug hat, kann sich das hier durchlesen: Klick

Blow me up Tom!

PHP, die Pudel und die Feminazis im Hintergrund

Frage: Was wollen Feministinnen, wenn sie in einen männerdominierte Bereich einbrechen wollen, aber keinen Erfolg haben?

Richtig, sie wollen diesen Bereich lieber zerstören, als dass er weiter als „Männerbastion“ bestehen bleibt.

So geschehen bei der phpCE, der PHP Central Europe Conference 2019, einer bis dato jährlich stattfindenden Veranstaltung. PHP ist ein rekursives Akronym für „PHP: Hypertext Preprocessor“. PHP ist eine Skriptsprache,  die hauptsächlich zur Erstellung dynamischer Webseiten oder Webanwendungen verwendet wird. Ich habe PHP während meiner Studienzeit mal genutzt, um ein Datenbankfrontend zu basteln. PHP ist in meinen Augen eine ganz schön trockene und langweilige Sache. Und eine Konferenz, die sich mit der Weiterentwicklung von PHP beschäftigt, würde mich schon gar nicht reizen. Schon gar nicht würde ich dafür Geld ausgeben. Das ist was für Hardcore Nerds. Da verwundert es einen nicht, dass sich fast ausschließlich Männer für das Thema interessieren.

Denkt man sich „Na und?“, dann ist das halt so. Nein!!! Weit gefehlt in unserer dauerempörten, gendergaga Gesellschaft von diskriminierten Schneeflocken. Das musste nun die phpCE 2019, die in Dresden stattfinden sollte, am eigenen Leib erfahren. Unter den Rednern, neudeutsch Speakern, waren keine Frauen und keine People of Color! Schockschwere Not, wie kann das sein?

Erste Pudel aus der Szene (ja auch bei den Hardcore Nerds gibt’s Pudel, oder gerade deswegen?) fingen an, bei Twitter auf diesen Tatbestand hinzuweisen.

*otzenknecht Karl L Hughes (im Karohemd – lol – Karohemd und Samenstau, ich studier Maschinenbau)

*otzenknecht Larry Garfield (mehr needy nerd geht gar nicht)

*otzenknecht Mark Baker (Trainee cat herder, alles klar Leute?)

Der Ausrichter hielt tapfer dagegen. Von 250 eingereichten Vorträgen war nur ein einziger von einer Frau. Und der war vom Niveau zu schlecht, so dass er nicht berücksichtigt wurde. Vorgesehen waren am Ende 39 Redner.

Aber das lassen unsere Pudel natürlich nicht gelten. Und so hagelte es Absagen der Redner-Pudel, nachdem der Ausrichter Änderungen an der Rednerliste nicht mehr vornehmen wollte. Es wurde zudem kritisiert, dass die Veranstalter weibliche Redner nicht extra akquiriert hätten, aber bekannte Entwickler schon.

Natürlich ist das hier wieder Blödsinn. Wie bei jeder Konferenz versucht man möglichst die bekanntesten und besten Leute als Redner zu bekommen. Von daher ist dieses Argument nicht valide.

Jedenfalls haben die Pudel (und die dahinterstehenden Feminazis) es geschafft. Die phpCE war diskreditiert. Gäste sagten reihenweise ab, die Finanzierung kippte. Da blieb dem Veranstalter nur noch, den Stecker zu ziehen und die ganze Geschichte abzusagen. Und zwar nicht nur 2019, sondern gleich auch für die weitere Zukunft. Vermutlich haben auch Sponsoren ihre Zusagen zurückgezogen. Den die haben heute auch kein Rückgrat mehr.

Da haben die Feminazis und ihre vorgeschickten, speichelleckenden Pudel wirklich ganze Arbeit geleistet. Wenn wir nicht dabei sind, dann darf auch kein anderer da sein. Besser platt machen, als den Männern zu überlassen! Sieg den *otzenknechten und ihren Dominas!

Interessant finde ich übrigens das Video von der phpCE 2018: Achtet mal auf das Publikum! Es sind 99% Männer, die sich die Vorträge anhören.

Es geht aber auch anders. In Deutschland ist eine Familie damit vor Gericht gescheitert, ihr Prinzesschen in einem Knabenchor unterzubringen. Aber überall geht es daran, die letzen Bereiche, die von Männern dominiert werden, zu schleifen. Ob am Ende nur verbrannte Erde bleibt, ist den Feminazis egal. Bin mal gespannt, wie es den Boy Scouts (Pfandfindern) in den USA ergeht. Die wurden nämlich auch gezwungen, Mädchen aufzunehmen, obwohl es eine eigene Organisation für Pfadfinderinnen gibt.

Kranke Zeiten!

Die bento Schlampe Sophie

Ersteinmal vorweg, was ich von bento halte. Für mich ist bento der Inbegriff für den Niedergang des Journalismus. Ich denke, dass die Geschichte um die Schlampe Sophie vollständig von unterbezahlten, aber mit besonderem feministischen Sendungsbewusstsein versehenen Möchtegern-Praktikant_I_nnenX geschrieben wurde. Denn der Text ist weniger Tatsachenbericht als ein typisches female empowerment Traktat, eine Anleitung dazu, was sich die befreite, selbstbewusste Frau von heute ganz selbstverständlich herausnehmen kann: als verheiratete Frau mit Kind ihren Mann mit zig anderen Männern betrügen!

Den Aufschrei würde man noch in Alaska hören, würde man die Geschlechter tauschen und aus Sophie einen Alex machen!

Schauen wir mal genauer hin:

Es geht schon bei dem Bild ganz oben los. Natürlich ist das nicht „Sophie“, nein, das Bild stammt aus einer Bilddatenbank, deren Bilder man kostenlos auch kommerziell nutzen kann. Sind schon echte Sparfüchse bei bento!

Seit vier Jahren, so erzählt „Sophie“ im „Telefoninterview“ betrügt sie ihren Mann regelmäßig, mit dem sie ein Kind hat. Sie vögelt z. B. Max, den Hausboot Pirat (lol) in Kopenhagen und erlebt dabei ihre Freiheit und kein bisschen Unrechtsbewusstsein. Ehe und Ehering? Zeichen eines selbstgewählten Gefängnisses, aus dem „Sophie“ endlich sich selbst befreit hat. Mit dem Segen ihrer Freundin, die mit in Kopenhagen war. (Urlaub? Ohne Mann und Kind?, naja, das sind diese Details, weshalb ich glaube, die ganze Geschichte ist von vorne bis hinten zusammengesponnen.)

Wer als Mann seine Frau alleine bzw. nur mit einer Freundin auf Reise oder in den Urlaub fahren läßt muss sich nicht wundern, wenn diese fremdgeht. Eine Freundin oder Ehefrau, die sowas vorschlägt und Mann und gemeinsames Kind zuhause zurückläßt, sollte mit größter Skepsis betrachtet werden. Ich würde mal einen Privatdetektiv hinterherschicken und kompromittierende Fotos für das Familiengericht machen lassen. (Auch wenns vermutlich nicht viel hilft, bei den ganzen Emanzenrichterinnen dort.)

Aber weiter im Text:

Von hier aus spricht sie über ihr Leben. Sie ist verheiratet, hat einen Sohn, und schläft seit Jahren mit anderen Männern, ohne dem eigenen davon zu berichten. Weil sie beides will: Abenteuer und Familie.

Übersetzen wir die ganze weibliche Gefühlsduselei mal in klares Deutsch: Ihr Mann ist ein Versager, ein Typ der zwar ein liebender, sorgender Vater ist, aber sexuell so anziehend wie Peter Altmaier. Daher bleibt frau nur eins: einen Depp für das Kinder- und Familienglück und reihenweise heiße Stecher für die Befriedigung weiblicher Triebe. Wer sich jetzt in der Lage des treusorgenden Familienvaters wiederentdeckt: Geht mal in euch und überlegt, ob ihr nicht vielleicht auch betroffen seid! Nagt es nicht ganz tief in euch? Gab es da nicht mal diesen Anruf spät abends und diese SMS, die sie schnell gelöscht hat, als du ins Zimmer kamst?

Hach, und was erfahren wir dann von der tollen „Sophie“: Sie ist natürlich super musikalisch, spielt zig instrumente und reist mit Freunden durch Europa als Straßenmusiker. Hach wie romantisch! Hach wie maximal europäisch! So geht Kulturaustausch, am besten durch den Austausch von Körperflüssigkeiten! 😉

Und nun wird’s leider nicht romantisch. „Sophie“ lernt ihren Mann an der Supermarktkasse kennen. Und er ist auch Musiker, zwar als Pianist nur bedingt straßenmusiktauglich, aber naja, was solls. Zufälle gibts, die gibts nur bei bento.

Er wirkte so erwachsen und ruhig, sagt sie, ich war nicht oh-mein-Gott-verliebt, ich fühlte mich geborgen.

Tjo, die richtige Liebe wars nicht, aber nach Geborgenheit sehnen sich Frauen ja spätestens dann, wenns bald darum geht, sich mit Kinderkriegen selbst zu verwirklichen. Da muss kein leidenschaftliches Feuer brennen, eine wärmespende Infrarotlampe tuts dann auch. Sie spielten zwar zusammen auf einer Wiese Gitarre, aber die 11 Jahre, die er mehr auf dem Buckel hatte, stören wahrscheinlich dann doch.

Es war ein Date, obwohl es kein Date war, sagt sie, ich war nicht von den Socken, aber er gab mir Sicherheit.

Tja, der beta Provider. Hier haben wir ihn in Reinform. Ein Depp, der sein Glück kaum fassen kann, der aber in Wirklichkeit von ihr nur als Mittel zum Zweck, als nützlicher Idiot angesehen wird.

Als er sich für eine Mottoparty ein Kostüm nähte, das er selbstsicher trug, obwohl er darin lächerlich aussah, küsste sie ihn.

So dankbar war sie für den Beweis, dass er der richtige, nützliche Idiot ist, den sie brauchte, um in Zukunft Sicherheit und Abenteuer in ihrem Leben haben zu können, dass sie ihren Depp mit einem Küsschen belohnte.

Vielleicht liegts auch daran, dass unsere „Sophie“ natürlich ein Scheidungskind ist, ohne Vater aufgewachsen ist, also von einer überforderten, alleinerziehenden Mutter verkorkst wurde. Ist wie bei Fernsehserien oder Hollywoodfilmen. Da sind Kinder auch immer Scheidungs- oder Heimkinder, damit ja keine Familie in die Handlung eingebaut werden muss, die nachher womöglich dramaturgische Optionen ausschließt.

Sie kochten, lachten, zupften an ihren Saiten und hatten Sex. Er hatte wenig ausprobiert, sie zeigte ihm, was ihr gefiel. Es war nicht überwältigend, sagt sie, es war schön. Unaufgeregt. Solide.

Natürlich. Er der unerfahrene Loser, dem sie noch alles zeigen muss. Und der damit in ihrem Augen noch weiter absteigt. Der Sex ist auch maximal so lala. Solide wie ein Opel. Unaufgeregt und solide. Übersetzt: Fad und langweilig. Der Sex, bei dem Frauen den Orgasmus vortäuschen, damit endlich Schluss ist.

Und weil dem so war, passiert, was bei Frauen eben passiert: Es passierte einfach. Er, ein Typ, der ihr klar machte, nie ein Beziehungsmensch zu sein, war genau der Richtige für die Kiste. Sie musste einfach mal wieder was Verrücktes machen, wie früher.

Ja, das reicht einer Frau als Begründung. Gut, aufm Dorf gelten eh andere Gesetze. Aber OK, wie gesagt, ist ja eine Frau. Die darf das.

Später beichtete Sophie es ihrem Langweiler, den es schier zerfetzte. Seine Reaktion verstand sie nicht, denn

Was ändert Sex mit Fremden an der Liebe zum Bekannten? Können wir nicht einfach darüber reden?

Ja, lass uns doch einfach drüber reden. Über fehlendes Zusammengehörigkeitsgefühl, über Exklusivität, über Vertrauen, über über ….

Uns „Sophie“ hat gar nicht verstanden, was eine Beziehung von einer Freundschaft(+) unterscheidet. Auch hier muss man sagen, was wäre wenn alles mit vertauschten Rollen wäre? Wenn sie betrogen worden wäre? Wie viele Frauen kommen damit klar? Können wir nicht einfach drüber reden, Schatz? Es war nur Sex! Sie bedeutet mir gar nichts! Ehrlich!

FACEPALM!

7 Tage sprachen sie kein Wort miteinander und sie stand vor einer Entscheidung, für die sie zu feige war: Soll ich gehen oder bei dem Trottel bleiben?

Zum Glück blieb ihr eine Entscheidung erspart, denn er verzieh ihr, bot ihr an, sie zu heiraten und mit ihr nach Deutschland zurück zu kehren.

Wow, was für eine arme Sau! Eine Frau, die in Sex mit Fremden kein Hindernis für eine Beziehung sieht, hat einen Arschtritt zur Tür hinaus verdient, aber kein Eheversprechen. Aber wir haben es ja hier mit einem Nice Guy und armer beta Wurst zu tun. Die Heirat ist doch nur eine Klammer, um sie nicht zu verlieren, weil er sonst keine hat. Du dumme, arme Pfanne von einem Mann! Jemanden wie dich verachte ich aus der tiefsten Seele heraus! Du jämmerliches Männchen!

Sie heiraten ohne Eheversprechen. Wie das geht? Also wohl nur standesamtlich. Sie sagt ihm also keine Exklusivität zu. Sie wollen es noch einmal versuchen, es schaffen.

Haha, klar. Wer einmal fremdgeht tut es wieder. Aber wenn man ein armer Wicht ist, verdrängt man die Realität und lebt in einer Scheinwelt.

Man heiratet, zieht nach Bremen, er geht arbeiten, sie studiert. Wow, ganz tolle Rollenaufteilung. Der Trottel schafft die Kohle ran, sie bildet sich weiter. Passt zwar nicht zur emanzipierten Frau, aber wie wir alle wissen, geht es bei der Emanzipation der Frau nur ums Rosinenpicken. Die ungeliebte Drecksarbeit darf der Mann weiter machen.

Wir wollten Kinder, sagt Sophie, ein Kind war eine romantische Vorstellung.

Er wollte ein Kind, um sie noch fester an sich zu binden, wusste er doch von ihrer Vergangenheit. Sie wollte sich weiter verwirklichen. Studium schon abgeschlossen? Erster Job? Keine Ahnung, spielt bei bento Märchen auch keine Rolle…

Tja, dann ging es los. Das Baby ist da, und der Stress auch. Er geht vermutlich weiter arbeiten im bento Märchen, ist geschafft und müde, der Sex wird weniger. Und hier gut aufpassen, denn hier wird die Begründung gelegt, warum sie wieder loslegt und es sich wieder von tollen Stechern besorgen läßt!

Angeblich wies er sie immer mehr ab. Je mehr sie fragte, umso häufiger wies er sie ab.

Klingt komisch, ist ja auch unglaubwürdig. Welcher Mann weist denn ständig seine Frau ab, obwohl er weiss, dass sie es sich früher ständig wo anders geholt hat?

Absolut unglaubwürdig, aber steht da nicht ohne Grund. Es ist nämlich ihre Entschuldigung, dass sie wieder anfängt, fremd zu gehen! Wie wäre es, wenn es anders herum wäre? Und das kommt beileibe häufiger vor. Frau hat keine Lust, er aber wohl! Männer denken jeden Tag mal an Sex. Nur bekommen sie nicht jeden Tag welchen. Aber ein Mann der ständig seine Frau abweist? Absolut unglaubwürdig. Es sei denn, sie ist 50kg dicker geworden. Dann würde aber auch der Discostecher nicht mehr über sie drüberrutschen.

Monatelang schliefen Sophie und ihr Mann nicht miteinander. Dafür hatte sie Sex mit anderen.

Na klar doch. Woher wussten wir alle, dass es so kommen würde?

Dass ihr Mann ein fürsorglicher Vater war, aber immer seltener mit ihr schlief, hatte dieselbe Wirkung wie eine Beleidigung. Ich konnte nicht anders, sagt sie.

Sie konnte nicht anders. Nein wirklich! Ihre Hormone drehten durch und zwangen sie, Sex mit irgendwem zu haben. Und ihr Mann hat sie beleidigt, da er angeblich nicht ihr schlafen wollte.

Was tun vernünftige Menschen in so einer Situation? Richtig! Sie reden miteinander über ihre Gefühle, sexuellen Wünsche und Frustrationen und finden eine Lösung.

Reden! Es ist so einfach!

Und so sind wir wieder bei Max, dem Seeräuber, dem Schrecken der 7 Meere, der unsere frustrierte „Sophie“ wieder ins Gleichgewicht vögelt.

„Wenn du meine wärst, würde ich jeden Tag mit dir schlafen“, sagte er auf dem Hausboot zu ihr. Sie dachte daran, wie sie ihren Mann unter Tränen um Sex angebettelt hatte, dann war sie nackt.

Immer wenn man glaubt, besser wird’s nicht, wird noch ne Schippe oben drauf gelegt. „Sie hat ihren Mann unter Tränen um Sex angebettelt“.

Prust! Wer soll das denn glauben bitte? Jede Frau, die sich zu Sex mit mir bereiterklärt und nicht hässlich ist, würde ich diesen Wunsch erfüllen. Unter Tränen um Sex angebettelt, ich lach mich krumm. Wem wollen die bei bento das erzählen?

Nächster Grund, der uns aufgetischt wird: Der Anfangszauber der Ehe ist weg. Dann war es vorbei.

Willkommen in der Realität. Das, was Hollywood nie zeigt. Der mühsame Alltag. Die Pflichten, der Job, die dröge Hausarbeit. Ein Grund mehr für Männer, nicht zu heiraten, für mgtows sowieso nicht!

Jetzt gerade hat sie was mit jemandem aus der Uni. Er ist charmant und extrovertiert, sagt sie, er zieht die Leute sowas von an.

Ja, da haben wir wieder den Alpha für Sex. Das ist die knallharte Realität. Die attraktivsten Männer können fast jede haben. Der Rest schau mehr oder weniger in die Röhre …

In ihrer Ehe hat ohnehin jeder einen freien Tag pro Woche, das wollten sie beide. Er ruft dann nicht an, fragt nicht, wo sie war, und umgekehrt.

Die Ehe ist tot, toter als tot. Man bleibt nur noch wegen dem Kind zusammen und weil die Pflichten halbiert werden. Aber ansonsten ist das einfach nur noch armselig. Da genieße ich doch lieber mein Leben als freier Mann, als mgtow. Diese Posse würde ich mir nicht antun!

Sophie fiel es nie schwer, das Vertrauen zu brechen. Schwerer fiel es ihr, auf die Anfänge mit neuen Männern zu verzichten.

Tjo, und für sowas sollte man als Mann feine Antennen entwickeln. Wie gesagt, da kann keine Frau aus ihrer Haut. Wer sich durch die Welt vögelt, weil er mal wieder was „Verrücktes“ tun muss, lässt sich davon auch nicht von Ehe, Ehemann und Kind abbringen. Der gehörnte Ehemann ist hier die arme Sau.

Wenn ihr Mann mal mit ihr schlafen will, macht Sophie mit. Weil ich ihn liebe, sagt sie, wir haben dann Verheiratetensex.

Das ist der kleine Preis, den sie zahlt, damit er weiter brav seinen Part als Ehetrottel spielt. Und er kapiert gar nichts. Irgendwie tut mir der imaginäre Typ fast ein bischen leid. Aber eben nur fast.

„Sophie“ ist leider nicht in der Lage, mit ihrem Mann über ihre Siuation zu reden. Das ist ein ganz unreifes Verhalten und eines erwachsenen Menschen unwürdig. Deshalb bleibt sie nur bei ihm, damit ihr gemeinsames Kind kein Scheidungskind wird, wie sie selbst eines ist.

Und nun kommt die Bento Kernbotschaft:

„Sophie“ ist eine selbstbestimnte Frau. Sie ist zwar auch feige, aber wir wissen ja, Sorge ums Kind und so. 😉 Nachts im Bett neben ihrem Mann sehnt sie sich nach dem Kennenlernen neuer Männer. Wenn Sie einschläft, träumt sie von Sex mit anderen Männern.

Sie ist endlich frei!

Ja, liebe Männer, die ihr plant zu heiraten oder bereits in einer Ehe steckt. Das kann im Köpfchen eurer Angebeteten vorgehen. Geht mal in euch und seid ehrlich zu euch selbst: Seid ihr wirklich der supecoole Stecher, der optisch und sozial attraktiv ist oder seid ihr doch eher der durchschnittliche Typ, mit Abstrichen bei Optik, Flirttechniken etc. ? Überlegt euch gut, ob sie aus eurem Leben eine Farce machen wird oder ob ihr glücklich gemeinsam durchs Leben gehen werdet. Die Risiken sind enorm!

Seid gewarnt!

Der Zentralrat der Adipösen ist empört!

Es ist mal wieder Zeit für Empörung. Wie Spiegel Online schreibt, hat sich das Modelabel FOREVER21 den Unmut der Dicken in den USA zugezogen. Und das sind nicht wenige!

Was war schlimmes passiert? Hat der Vorstandsvorsitzende einen Witz über Dicke gemacht? Wurden Dicke in der Werbung des Konzerns verunglimpft?

Nein! Das Modelabel hat sich erdreistet, in einige Kartons neben der bestellten Ware als (kostenlosen) Werbeartikel einen Diätriegel mitzuliefern. Und das kam bei den belieferten Dicken gar nicht gut an!

Der Zentralrat der Adipöööööööööööösen ist empöööööööööööööööört!

Klar erinnert es die Dicken wieder daran, dass sie dick sind. Und das macht sie unglücklich. Aber anstatt etwas dagegen zu unternehmen, wird lieber rumgeheult und sich in der Opferrolle gesuhlt. Ist ja auch so viel einfacher als die Ernährung umzustellen und etwas Sport zu machen.

Aber jetzt noch einmal für alle Dicken zum mitschreiben:

  • Der Diätriegel hat euch nichts extra gekostet. Ihr könnt den auch einfach wegschmeissen und gut ist. (Ich wette aber, 100% aller Adipösen haben den genauso in sich reingeschoben wie das ganze andere ungesunde Zeug, das man in den USA Essen nennnt. Hält jemand dagegen?)
  • Das Versenden solcher Werbegeschenke hilft FOREVER21, die Kosten zu senken, da der Hersteller des Riegels dafür bezahlt. Und alle wollen doch immer die niedrigsten Preise, gerade in den USA, wo jeder für jeden Einkauf gleich ein ganzes Couponheft dabei hat. Also Dickerchen: Diätriegel = Rabatt auf den Preis! Ist doch ganz einfach!
  • Freut euch, dass FOREVER21 überhaupt Klamotten anbietet, die in Europa vermutlich in der Camping Abteilung als 3 Mann Zelte verkauft werden. Andere Marken machen einen großen Bogen (no pun intended) um euch!
  • FOREVER21 ist dann doch in die Knie gegangen und hat sich bei euch Dicken entschuldigt. Ist jetzt wieder alles gut mein Schwabbelbäckchen?

Es können halt nicht alle Firmen wie true fruits sein, die auf political correctness und was es sonst noch so an correctnesses gibt, pfeifen. Aber seit ich die Kampagnen von true fruits gesehen habe, kaufe ich deren Produkte. Die Smoothies schmecken schon lecker. Und ich will ein winziges Zeichen setzen, dass mir das Gekusche vor jedem, der einen Furz quersitzen hat, ganz gehörig auf den Zeiger geht.

Und zu guter Letzt noch ein Meme für unsere starken Frauen mit den schweren Knochen:

zweitemeinung