10 Jahre Elend

Ich konnte es selbst kaum glauben, aber tatsächlich geht das Gejammer der sog. Powerfrauen, keinen gescheiten Mann finden zu können, schon mindestens 10 Jahre. Am 26. März 2009 berichtet das Magazin der Süddeutschen Zeitung darüber unter dem Titel „Einsame Spitze„. Man sollte meinen, diese Superfrauen mit ihren Elite-Uni Abschlüssen, ihren Führungspositionen, ihren Porsches, ihren dicken Bankkonten und ihren tiefgefrorenen Eizellen sollten ihre private Situation analysieren und die richtigen Schlüsse ziehen können.

Den eines ist allgemeingültig:

Du kannst nicht eine Gruppe oder ein ganzes Geschlecht ändern. Du musst dich selbst ändern! Liebe Superfrauen, wenn ihr gar keinen Mann finden könnt, dann liegt das wohl eher an euch, dann müsst ihr euch anpassen! Ihr werdet nicht alle Männer so manipulieren können, dass sie sich ohne Widerworte in eurer „perfektes“ Leben integrieren bzw. herbeizaubern können, wenn es statistisch belegt ist, dass nicht für jede Powerfrau ein äquivalenter Mann vorhanden ist.

Was ist der Grund für das Dilemma der Super-Frauen?

Süddeutsche Magazin

Ist das sowas wie Sigmund Freud, mit seinem gescheiterten Versuch, die Frauen verstehen zu wollen?

Die Zahl der berufstätigen Akademikerinnen ist seit 1991 um mehr als 70 Prozent gestiegen, Frauen haben die Männer bei der Bildung längst überholt.

Aha! Seit 10 Jahren schon sind die Frauen die Gewinner im Bildungssystem. Für mich als Mann, der des logischen Denkens fähig ist,  liegt die Lösung doch klar auf der Hand:

Die systematische Benachteiligung von Jungen und jungen Männern im Bildungssystem muss beendet werden! Davon haben die Männer etwas und unsere Powerfrauen haben endlich wieder genug Auswahl unter ihnen ebenbürdigen Partnern. Aber alles was nicht studiert hat, ist der Frau von heute ja nicht zuzumuten. Dass so mancher Handwerksmeister mehr verdient als der studierte Soziologe wird dabei gerne übersehen.

Die Nachfrage nach Frauen über 35 dagegen sinkt in einer blauen, deprimierend geraden Linie nach unten. Männer heiraten im Durchschnitt mit 32 Jahren. Bis die Akademikerin ihren Doktortitel und die erste Bereichsleitung im Lebenslauf hat, sind die netten, verständnisvollen, bindungsfähigen und gut verdienenden Typen vom Markt, zumindest fürs Erste. Überhaupt haben die meisten Paare sich längst gefunden.

Frau könnte sich ja auch während ihres Studiums oder während ihrer ersten Karriereschritte binden. Sie muss ja nicht gleich schwanger werden. Das Problem ist eher, dass zu diesem Zeitpunkt die „netten, verständnisvollen, bindungsfähigen“ Männer von den Frauen ignoriert werden. Es sind die ca. 20% Top Männer mit Sexappeal bzw. überdurchschnittlichen Aussehen, mit denen Frauen sich vergnügen oder denen sie zumindest hinterher jagen. Der Rest der Männerwelt bleibt unsichtbar. Und wieso muss er denn auch noch „gutverdienend“ sein? Mit 35 haben viele Männer das doch noch gar nicht erreicht. Die Antwort ist klar: Ein Mann, der weniger verdient, sich aber für eine gut situierte Frau interessiert, ist ein Waschlappen oder noch schlimmer ein Schnorrer, der sich von ihr aushalten lassen will. Während Männer seit hunderten von Jahren ihr Vermögen wie selbstverständlich mit Frau und Kindern geteilt haben, bleibt das Geld der Karrierefrau ihrs allein. Wo käme Frau denn hin, wenn der „faule“ Mann sich auf ihre Kosten ein schönes Leben macht! Das geht ja mal gar nicht!

Übrig bleiben die beiden Bevölkerungsgruppen mit den wenigsten Chancen, einen Partner zu finden: männliche Hartz-IV-Empfänger – und berufstätige Akademikerinnen.

Dass der Hartz 4 Mann keine Chance bei Frauen hat, kann ich verstehen. Mit Hartz 4 ist man vom gesellschaftlichen Leben vollständig ausgeschlossen. Als Frau mit ordentliche Kohle müßte man nur ein wenig über seinen Schatten springen und sich auch auf Männer einlassen, die nicht ganz an die Frau heranreichen. Frauen machen hier zudem einen Denkfehler: Sie glauben vermutlich, die meisten Männer verdienen mehr, als sie in Wirklichkeit erhalten. Sie sehen nur die Vorstandsvorsitzenden und Aufsichtsräte. Diese Gruppe von Spitzenverdienern entspricht aber nur einem Promillebereich aller Männer. Weit mehr leben von 2000€ brutto im Monat mehr schlecht als recht. Aber wie gesagt, auf diese schaut die Karrierefrau mit einer Mischung aus Abscheu und Arroganz herab. Für Prinzessin nicht gut genug!

Die Hartz-IV-Empfänger könnten auf die Kinder der Spätgebärenden aufpassen, während diese gleich wieder zur nächsten Vorstandssitzung eilen. Mindestens 18 Prozent der Superweiber müssen »nach unten« lieben, damit die Rechnung aufgeht, raten Psychologen und Buchautoren.

Es muss ja nicht gleich das volle Extrem sein. Aber warum nicht einen Mann mit bescheidener Karriere aber der nötigen Freizeit nehmen, der sich um die ansonsten emotional vernachlässigten Kinder der Karrierefrau liebevoll kümmert? Nein, lieber bleibt Frau Single und läßt sich Eizellen einfrieren, falls der Prinz auf seinem weißen Mercedes AMG irgendwann in ihren 40ern vorgefahren kommt.

Bezeichnenderweise kommt derart guter Rat fast immer von Männern, und zwar von mittelmäßig erfolgreichen.

Jetzt werden wir aber gehässig! Aber drehen wir uns hier halt weiter im Kreis. Es gibt nicht genug erfolgreiche Männer in den Augen heutiger Karrierefrauen. Bleiben 2 Alternativen: Alleine bleiben und eine Katze kaufen, oder das Beuteschema erweitern und auch Männer in Betracht ziehen, die nicht ganz so erfolgreich sind. Frau kann es drehen und wenden wie sie will, kann jammern, klagen, heulen etc. Es wird sich nichts am System ändern, solange das Bildungssystem sich nicht dem Bildungsverlierer Mann zuwendet.

Die Soziologin Renate Liebold hat sich den Spaß erlaubt, 58 erfolgreiche Manager nach ihrem Lebensmodell zu durchleuchten: Fast alle haben jüngere Akademikerinnen geheiratet, diese wurden ausnahmslos Hausfrauen.

Diese Frauen wurden sicherlich nicht gezwungen, ihre Karriere aufzugeben. Aber die Argumentation bringt das auch nicht weiter. Frauen wollen ja nicht down daten. Frauen wollen horizontal oder daten up. Sie dürfen sich dies auch gerne wünschen oder öffentlich fordern, nur ändert es nichts an der Tatsache, dass zu wenig erfolgreiche Männer vorhanden sind. Würde man das Bildungssystem männerfreundlicher machen …

Ja, ich wiederhole mich. Das Offensichtliche scheinen die Frauen aber schlicht nicht zu sehen oder zu verstehen.

Die starren Männchen sind für die Liebesforschung keine große Herausforderung. Wenn Forscher das männliche Paarungsverhalten unter die Lupe nehmen, kommt auch in Großaufnahme immer das Gleiche heraus: Männer kreuzen im Fragebogen an, es komme ihnen bei einer Frau vor allem auf innere Werte und Charakter an. Und nehmen dann die Hübschesten.

Männer sind eben höflich gegenüber den Frauen, die wenig attraktiv sind. Das Männern die weibliche Attraktivität wichtig ist, ist doch nun wirklich nichts neues. Aber die Karrierefrau greift statt zu Lippenstift und Make-Up lieber zu shaming tactics. Und überhaupt, die Männer sind schuld, das Frau keinen Partner findet, denn sie strengen sich in Schule und Uni nicht genug an. Das ist die Wahrheit!!!!1111elf

Sie sind genetisch darauf programmiert, das Überleben ihrer Gene zu sichern, indem sie möglichst viele gesunde Nachkommen zeugen. Das beginnt beim Alter: Eine Frau erreicht mit 25 den Höhepunkt ihrer Fruchtbarkeit. Es macht also Sinn, dass Männer junge Frauen bevorzugen.

Ich kann diesen Blödsinn langsam nicht mehr lesen. Klar erregt uns eine Frau mit ihren Reizen (Brüste, Po, Beine, etc.) Besonders wenn sie jung sind.  Diese Erregung ist bestimmt noch triebgesteuert. Aber unbedingt sofort Nachkommen zeugen? Welcher Mann ist denn darauf erpicht, einen ganzen Stall voller Kindern von allen Weibern, die nicht schnell genug auf dem Baum waren, die Mäuler zu stopfen? Im Zeitalter zuverlässiger Verhütungsmethoden? Es geht den Männern nicht um Nachkommen zeugen, es geht darum, Spaß am Sex mit einer Frau zu haben!

Und was das Alter angeht: 99,99% aller Frauen über 50 erzeugen keinerlei sexuelles Interesse mehr. Sorry liebe Frauen, der Ofen ist dann aus, bei den meisten von euch sogar schon 10 Jahre früher!

Professor Grammer hat sechs Jahre lang das Balzverhalten von 12 000 Menschen im Großraum München durchleuchtet. Dabei hat er eine Reihe erschreckender Entdeckungen gemacht. Zum Beispiel: »Die Intelligenz der Frau spielt im Beuteschema des Mannes keine Rolle.« Lesen Sie sich diesen Satz ein zweites Mal durch, langsam, zum Mitdenken. Nun, sagt Grammer, und es scheint ihm selbst ein wenig peinlich, die Studie habe klar ergeben, dass Männer in erster Linie eine Frau suchen, die nett, verständnisvoll, gesund und attraktiv ist.

Der gute Professor muss zu viel Zeit gehabt haben. Dass die Intelligenz einer Frau eine wichtige, nicht unbedingt ihre wichtigste Eigenschaft ist, ist doch allgemein bekannt. Und zum letzten Satz: Nett und verständnisvoll ist doch wohl Standardvoraussetzung. Diese Eigenschaften wollen Frauen ja auch an Männern. Und dass Frauen Gesundheit und Attraktivität egal ist, ist schlicht und einfach gelogen. Gerade Attraktivität ist für Frauen extrem wichtig, im Gegensatz zu Sex. Wenn Frau aber mal sexuelles Verlangen hat, dann nur bei attraktiven Männern. Alle anderen gehen leer aus. Sex ist ein knappes Gut, ungleich unter Männern verteilt und Frauen wissen nur zu gut, welchen Einfluss sie mit der Verknappung von Sex erlangen.

Zwar wünschen sich die meisten Frauen einen intelligenten Mann, aber umgekehrt kommt die Intelligenz der Frau auf der Wunschliste des Mannes erst an zehnter Stelle, nach den vollen Lippen, der glatten Haut und so weiter.

So war es schon immer und so wird es immer bleiben. Auch wenn es die Feministinnen dieser Welt nicht wahr haben wollen.

Deshalb wählt auch heute noch die Hälfte aller deutschen Akademiker eine unstudierte, jüngere Frau. Da nun 56 Prozent aller Uniabsolventen weiblich sind, lässt sich leicht ausrechnen: Wenn die Hälfte der schlauen Männer eine junge Doofe heiratet, bleiben für mehr als die Hälfte der schlauen Frauen nur doofe Männer übrig.

Das wird wohl so sein. Nur leider ändert sich das auch nicht. Da kann Frau noch so viel mit dem Fuß aufstampfen. Wer an der Situation etwas ändern will, muss bei sich selbst anfangen. Es gibt nicht für jede Karrierefrau einen Mann, der noch erfolgreicher ist und ein anstrengendes Mannsweib an seiner Seite haben will.

Aber warum ist Frauen Intelligenz so wichtig? Weil sich ein Mann theoretisch nach ein paar Minuten Anstrengung und einem Teelöffel Spermien aus dem Staub machen kann. Eine Frau muss damit rechnen, für ein paar Minuten Sex in einer Besenkammer mit neun Monaten Schwangerschaft und 18 Jahren Nachwuchsversorgung zu bezahlen.

Kompletter Nonsens. Es gibt sichere Verhütungsmethoden, es gibt die Pille danach, es gibt den straffreien Schwangerschaftsabbruch. Keine Frau muss Angst vor Schwangerschaft und 18 Jahren Nachwuchsversorgung haben! Und mit „aus dem Staub machen“ ist auch nix. Dank Vaterschaftstests kann der Erzeuger gerichtsfest ermittelt werden. Dann zahlt man für einen Orgasmus die nächsten 2 Jahrzehnte brav Unterhalt.

Deshalb haben Frauen und Männer unterschiedliche Beuteschemata: »Frauen fahren zweigleisig«, sagt Grammer. »Sie gehen mit dem Alpha-Typen ins Bett, weil der das optimale Erbmaterial garantiert. Aber auf Dauer wollen Frauen die fürsorglichen Typen, die Verlässlichkeit und Langfristigkeit bei der Aufzucht der Kinder gewährleisten.«

Danke Prof. Grammer! Es erstaunt mich, dass dieser Absatz es durch die feministische Zensur geschafft hat. 😉 Insbesondere, weil er auch andeutet, dass viele Frauen ihren Männern Kuckuckskinder unterschieben oder zumindest die Möglichkeit in Betracht ziehen. Jeder Mann, der das Label „fürsorglicher Typ, verläßlich“ trägt, egal ob selbsternannt oder von seiner Partnerin so tituliert, sollte sich im klaren sein, dass er nur ein nützlicher Idiot für eine Frau ist. Spaß am Sex hat Frau mit den Alphas, den 20% bestaussehenden Männern. Der Rest ist immerhin gut genug, die Brut (eines anderen) aufzuziehen. Wenn Frau Mutter werden will, nimmt sie zur Not auch einen Beta oder gar einen Omega (wenn total verzweifelt).

Die Wahrscheinlichkeit, einen Partner zu finden, ist bei Frauen umso höher, je jünger sie sind, und bei Männern umso größer, je mehr sie verdienen.

Also immer noch wie vor tausend Jahren. Warum ist das so? Wahrscheinlich, weil alle damit gut gefahren sind. Weil es biologisch in Bezug auf die Fruchtbarkeit der Frau angezeigt war. Als Ausgleich musste der Mann sich den Respekt der Frau verdienen und mit seinem Reichtum zeigen, dass er in der Lage ist, für die gesamte Familie aufkommen zu können. Dieses Modell hat nur 2 Verlierer: Ältere Frauen, dazu gehören auch die Karrierefrauen, und arme Männer.

Dass die Rechtsanwältin den Klempner heiratet, kann nur gut gehen, wenn der erstens nett und fürsorglich und zweitens selbstbewusst genug ist, den Spott über den Bildungsunterschied auszuhalten. Für den Rollentausch braucht es zwei charakterstarke Partner; oder: ein anderes Land. In Amerika beispielsweise wird mehr über Bildungsgrenzen hinweg geheiratet als bei uns. In der DDR waren die Statusunterschiede ohnehin weniger ein Problem, weil sich auch der Fabrikdirektor bloß einen Trabbi leisten konnte.

Natürlich ist wieder der Mann das Problem. Aber nein, es ist nicht wirklich der Mann. Es ist derjenige mit dem Geld. Wer wegen seines höheren Einkommens den jeweils anderen Partner klein macht, zerstört oder verhindert die Beziehung. Wie oben geschrieben, für Männer seit hunderten Jahren kein Problem, ihr Vermögen mit der Frau und den Kindern zu teilen. Wer nicht teilen kann oder will sind die Karrierefrauen! In den USA ist es übrigens nicht besser, sondern mittlerweile noch schlimmer als bei uns. Und die DDR als Vorbild zu nehmen ist schon sehr gewagt. Die DDR will hier niemand zurück! Aber ich empfehle der Autorin des Artikels Michaela Haas einen Umzug nach Kuba oder Nordkorea. Ich denke, da wird sie glücklich werden.

Nur die archaischen deutschen Männer beharren irgendwie darauf, es seien gefälligst die Frauen, die sich ändern und ihre Ansprüche weiter zurückschrauben müssten.

Nicht belegt. Aber es ist ja so schön einfach, alle Männer über einen Kamm zu scheren. Fakt ist: Die Frauen haben sich geändert, die Männer nicht. Frauen haben sich männliches Verhalten im Berufsleben und den damit verbundenen Erfolgen angeeignet. Damit wurden die meisten Männer für diese Frauen uninteressant. Nicht alle Männer in Deutschland müssen sich den Karrierefrauen anpassen. Schließlich gibt es ja auch noch genug andere Frauen. Nur die kleine Gruppe von Karrierefrauen will das nicht einsehen. Nur werden sie aber keinen Erfolg haben.

Es sind eher Schauspielerinnen und Entertainerinnen, die bei der Partnerwahl auf Konventionen pfeifen dürfen, wie Nena und ihr zwölf Jahre jüngerer Schlagzeuger oder Iris Berben und ihr zehn Jahre jüngerer Stuntman, aber auch die werden dafür durch die Klatschpresse geschleift.

Nena und Iris Berben als Vorbild? Ich schmeiß mich weg vor Lachen. Die haben keine Partner, die haben sich einen Toyboy angelacht.

Die gute Nachricht ist: Der Mann ist ein Auslaufmodell, seine Tage sind gezählt. »Eigentlich«, sagt Grammer, »sind Männer überflüssig. Auch für die moderne Reproduktion brauchen Sie keine Männer mehr.« Frauen sind besser in der Schule, arbeiten härter im Job, halten Schmerz besser aus als männliche Weicheier, da macht es nur Sinn, dass sie auch die Paarprobleme ganz allein lösen. Grammer guckt dabei kein bisschen traurig ob seines drohenden Schicksals. Denn er weiß, dass es bis dahin noch einige Jahrtausende dauern wird. Wir werden die Männer noch einige Zeit behalten, auch wenn es hart wird. Wie gesagt, wir müssen das pragmatisch sehen.

Der Mann ein Auslaufmodell? Wieso kreisen dann die Gedanken gerade dieser Karrierefrauen so sehr darum, aus der Spezies der Männer einen der Besten für sich zu ergattern? Ist dann nicht der gesamte Artikel sinnlos? (Oder ist das weibliche Logik?) Aber insgesamt ist unsere westliche Gesellschaft wirklich dabei, den Mann aufs Abstellgleis zu schieben. Jedem Mann sollte dessen bewusst sein! Die Gesellschaft und insbesondere die meisten Frauen verachten die Männer. Das Bildungssystem ist auf Frauen ausgerichtet. Männer werden als Dummbeutel, Weicheier, Versager, Kriminelle und Perverse abgestempelt. Von daher, liebe Männer, folgt Grammers Rat und lasst die Frauen versuchen, ihre Probleme selbst zu lösen. Entzieht der Gesellschaft, die uns als Männer nicht mehr wertschätzt, die Unterstützung. Löst euch von althergebrachten Formen des Zusammenlebens und der Familie. Statt „America First“ und #metoo handelt nach „Me First“.

Ich sehe das jedenfalls auch ganz pragmatisch. Keine Frau kann von mir irgendeine Art von Unterstützung erwarten. Erst haben Frauen mich ignoriert, heute ignoriere ich alle Frauen. Und es ging mir nie besser, seit dem ich mgtow für mich verinnerlicht habe.

Werbeanzeigen

fat acceptance victims

Ja, diese Nachricht ist gerichtet an die Landwaale, an die adipösen Fressmaschinen, an die Body Positivity Aktivistinnen, an die Menschen, die Frauen einreden und an die Frauen, die es glauben, auch mit 150kg seist du schick, sexy und begehrenswert:

Nein, bist du nicht. Du bist krank, im Kopf und am ganzen Körper. Du vergewaltigst dich selbst und merkst es nicht mal. Du hasst dich selbst in deinem tiefsten Inneren. Du betäubst dich mit Burgern, Pommes, Süßigkeiten und Cola bis du irgendwann an Organversagen aus den Latschen kippst. Bis dahin hast du deinen Arbeitskollegen zusätzliche Arbeit aufgehalst, weil dein Körper mal wieder schlapp gemacht hat oder du mal wieder krankheitsbedingt ausgefallen bist und andere dein Pensum mit übernehmen mussten. Deine überproportionalen Gesundheitskosten hast du unserem Gesundheitssystem und damit der solidarischen Allgemeinheit aufgehalst!

Wenn du des Englischen mächtig bist: Here’s your wakeup call from your friendly neighborhood drill sergeant!

f*ck your feelings!

Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler versucht sich in sexistischer Werbung

Da ist man nichtsahnend für eine Woche im Urlaub auf der sonnigen Insel Gran Canaria und dann sowas! Edeka, 1898 als Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler im Halleschen Torbezirk zu Berlin gegründet, hat sich gedacht, zum Muttertag (Morgen) denken wir uns mal was ganz besonders Lustiges aus und drehen einen Werbespot für Frauen, der einzig und allein darauf abzielt, den weißen, heterosexuellen Mann der Lächerlichkeit preiszugeben. Hier gibt es das Machwerk bei YouTube:

Sonst sind die Firmen doch immer so hinterher, alle Hautfarben und zu berücksichtigen. In jeder Werbung tauchen die entsprechenden Quotenschauspieler auf. Hier aber nicht. Hier ist es allein der dämliche, weiße Vater, bei dessen hilflosen, ungeschickten Aktionen nicht nur die Ehefrau mit den Augen rollt, sondern auch die kindliche Tochter!

Schon die erste Szene des 1:18 Minuten langen Spots hat es in sich: Ein Vater hält in einem Park seine Tochter, die dringen ein kleines Geschäft machen muss, hoch, damit sie sich nicht einpinkelt. Und das alles unter den strengen Augen einer anderen Mutter. Man ahnt schon, was die Intention ist. Der Vater ist doch nicht etwa ein Perverser? Die fremde Mutter doch nicht etwa der Schutzengel des Mädchens, damit der eigene Papa nicht auf dumme Gedanken kommt?

Danach geht’s weiter mit dem Männer Bashing: Der dumme Trottel stellt den Smoothie Mixer an, ohne den Deckel drauf zu machen. Oh je! Mehr Klischee geht wirklich nicht. Ich meine, gibt es wirklich Deppen, die vergessen, auf den Mixer den Deckel zu pappen, bevor das Rührwerk eingeschaltet wird?

Was kommt als nächstes? Der Mann, der Vater, der unsensible Kerl, der seiner Tochter nicht die Haare kämmen kann. Fast könnte man bei dem schmerzverzerrten Gesicht der Tochter meinen, der tumbe Kerl reist ihr die Haare büschelweise aus. Später knallt der Trottel von Vater seiner Tochter auf dem Sportplatz den Basketball ins Gesicht. Ja, sowas machen natürlich alle Väter! Natürlich verletzt der Papa seine Tochter auch beim Versuch, die Haare zu schneiden. Der blöde Trottel! Nicht mal mit einer Schere kann der Idiot richtig umgehen.

Dann folgt die obligatorische Plagiatsszene, die in jeder US Teeny Komödie seit American Pie vorkommt: Der Vater kommt ins Zimmer, während sich Sohnemann vor seinem Laptop einen von der Palme wedelt. Falls es niemanden aufgefallen ist: In dieser Szene kommt ausnahmsweise der ältere Sohn vor, sonst ist immer die kleine Tochter die Protagonistin. Na klar, wenn es peinlich werden soll, müssen Jungen ran. Als ob Mädchen / Frauen nie masturbieren würden.

Verständnis für die Emotionen hat der Vater natürlich auch keine und so kriegt er halt von seiner Tochter die Tür vor der Nase zugeknallt. Auch diese Szene typisch für Teeny Komödien, da hat Matt von Jung als Werbeagentur nicht viel eigenes Hirnschmalz investiert.

Wenn der Vater nach langer Arbeit zuhause beim Geschichtenvorlesen einschläft, ist das natürlich auch nicht recht. (Hier mit dem kleinen Sohn, man fragt sich, wie viele Kinder der Vater noch hat. )Und weil dem Vater nichts zu peinlich ist, muss seine Tochter in der nächsten Szene auch noch sein Maurerdekolleté im Spiegel sehen! Und Chips isst er beim gemeinsamen Fernsehabend auf der Couch wie ein Schwein! Die Hälfte geht daneben und die Tochter wendet sich angewidert ihrer Mutter zu und aus dem off säuselt ihre Stimme:

„Danke Mama, dass du nicht Papa bist.“

Mit (sehr) viel gutem Willen, hätte man ja bis dahin noch über die Schmähungen hinwegsehen können oder das ganze als Ironie ansehen können. Aber spätestens mit dem letzten Satz wird klar, du als Mann und Vater kannst einfach nichts richtig machen. Selbst deine kleine Tochter verachtet dich dafür. Und Mutter nimmt sie mit einem Grinsen in den Arm und freut sich, im Kampf zwischen den Geschlechtern (oder den Eltern) im Namen der kleinen Tochter als „Schiedsrichter“ gewonnen zu haben.

Nach Gillette dachte ich eigentlich, schlimmer wird’s nimmer. Aber so täuscht man sich. Und das wirklich Bedenkliche ist, dass sich ein bundesweites Einzelhandelsunternehmen traut, Gillette noch weit in den Schatten zu stellen und weiße Väter als die Deppen der Nation vorzuführen! Edeka entblödet sich also nicht, gut 50% seiner Kundschaft runterzuputzen. Dafür ein:

dankeedeka

Ich selbst kaufe nicht bei Edeka und Netto ein, da ich andere Geschäfte in der Nähe habe oder besser mit dem Auto erreichen kann. Wer als Mann allerdings bisher in diesen Läden eingekauft hat, sollte sich das vielleicht nochmal überlegen. Das folgende Bild hab ich bei Facebook gefunden, so kann man seinen Unmut auch Kund tun:

sorryedeka

Als mgtow könnte ich ja nun sagen, was gehen mich die Väter an. Schließlich sind „keine langfristigen Beziehungen eingehen und erst recht keine Kinder haben“ meine persönlich verbindlichsten Regeln des mgtow. Aber es sind doch eben immer noch Männer, die von der Gesellschaft und insbesondere den Frauen verachtet werden, obwohl die meisten sich für ihre Familie Tag für Tag ein Bein ausreißen. Das hat kein Mann verdient!

Feminazi Cafe muss schließen

Frauen können ja bekanntlich alles besser. Und mit diesem übersteigerten Selbstbewusstsein dachten in Melbourne (Australien) einige vegane Feministinnen, auf Männer als Kunden gänzlich verzichten zu können. In den meisten Ländern besteht Vertragsfreiheit und so kann jeder Geschäftsmann/frau entscheiden, mit wem er/sie Geschäfte macht. Und in besagtem Café beschloss frau 2017, für Männer alles 18% teurer zu machen, sozusagen als Ausgleich für den erwiesenermaßen nicht vorhandenen Gender Pay Gap.

Damals erzählte man der anwesenden Presse noch, die Nachricht der Genderstrafgebühr für Männer würde das Café mit Unterstützerinnen füllen. („jam-packed with customers showing their support”.) Aber irgendwie hielt die Unterstützung nicht lange an oder war von Anfang an eine Lüge. Jedenfalls musste der Laden am 28. April diesen Jahres schließen.

Auch TripAdvisor könnte eine Erklärung liefern, warum das Café gescheitert ist: Klick

Ein Sieg der Vernunft! Kein Fußbreit dem weiblichen Sexismus!

James Bond darf Mann bleiben

Auf allen Ebenen versuchen selbsternannte Gender Gaga „Experten“ mit einem Abschluss in „Toxischem Weißsein“ ihren Anteil am Kampf gegen alles Mannhafte beizutragen. Auch die Presse möchte da nicht hinten anstehen, und so hat sich die tapfere Hannah Pilarczyk aufgemacht und die Bond Produzenten Barbara Broccoli  (eine Frau!) und Michael G. Wilson (verhasster alter weißer Mann) zu Diversity und James Bond befragt. Über 60% aller deutschen Journalisten fühlen sich den Grünen oder der SPD nach eigener Aussage nahe. Und sieht man sich den Lebenslauf von Fr. Pilarczyk an, wird klar, dass sie auch so ein linksgrünes Exemplar ist: TAZ, NEON (Stern), Spiegel Online sind nun wirklich keine Aushängeschilde für objektiven, politisch neutralen Journalismus.

Diskussionen, ob männliche Filmhelden umgepolt werden müssen, gab es schon viele. Nach dem Desaster mit dem Ghostbusters Remake hätte man eigentlich erwarten dürfen, dass das Thema durch ist. Aber weit gefehlt.

Schon an der URL kann man erkennen, wo die Reise hingeht:

http://www.spiegel.de/kultur/kino/bond-25-produzenten-von-james-bond-wollen-keine-frau-in-der-hauptrolle

Hier ist also die Anklage in Kurzform. Die verdammten Produzenten von James Bond wollen einfach aus Bond keine Bondin machen. Frechheit aber auch!

SpOn: Sie haben zusätzlich noch die britische Showrunnerin Phoebe Waller-Bridge, von der Serienhits wie „Fleabag“ […]

Hat jemand mal „Fleabag“ (Amazon Prime Video) gesehen? Belangloser, langweiliger BS. Und das qualifiziert, am Drehbuch des nächsten Bond Streifens mitzuwirken? OMG!

Broccoli: Daniel [Craig] hat sie vorgeschlagen, und […]

Für mich ein weiterer Beweis, das Daniel Craig als Bond eine Fehlbesetzung ist. Während Casino Royale ein richtiges Bond Highlight gewesen ist, kam danach nur noch Durchschnittsware. Und Craig mit seinem beschränkten Mimenspiel,seiner Boxernase und seinem aufgepumpten Körper sieht mehr wie ein Straßenschläger aus als wie ein Gentlemen Agent seiner Majestät.

SpOn: Bond-Filme sind mit einem sich stetig ändernden kulturellen Klima konfrontiert: Immer wieder kochen die Debatten hoch, dass es Zeit für einen weiblichen Bond oder einem schwarzen Bond sei.

Nein, Bond ist ein Kind des kalten Krieges. Solange Bond sich in diesem Universum bewegt (Russland und seine Satellitenstaaten sowie „ultraböse Geheimorganisationen“ (SPECTRE, Janus) war alles in Ordnung. Bond ist ein weißer, westlicher, britischer Mann. So ist er von Ian Fleming entworfen worden. Punkt!

Wilson: Bond ist als Mann konzipiert, das wollen wir nicht ändern. Bond ist außerdem Brite, ansonsten gibt es keine Festlegungen. Hautfarbe spielt in jedem Fall keine Rolle.

Gilt das dann auch für Shaft oder Jackie Chan? Kann diese Rollen und diesen Schauspieler dann auch ein weißer Mann ersetzen? Man merkt hier schon, wie die Produzenten alte Positionen langsam aufgeben. Hautfarbe ist schon kein Thema mehr und morgen haben wir den ersten Transgender Bond, der sich abends mit hübschen Boys vergnügt.

Broccoli: Ich halte auch nichts davon, ursprünglich männliche Rollen für Frauen umzuschreiben. Mir ist es lieber, wenn Frauen originelle Figuren für Frauen schreiben.

Wahnsinn. Ausgerechnet die Frau im Produzententeam zeigt Vernunft. Lasst Bond Bond bleiben und erschafft eine weibliche Agentin, um das Gemüt der Feminazis zu kühlen. (Oder schaut euch „Covert Affairs“ (5 Staffeln „Frauenpower“) oder „Atomic Blonde“ mit einer Comic Heldin an.)

SpOn: Wie wollen Sie sicherstellen, dass sich auch jüngere Zuschauer den Film ansehen werden? Unter ihnen sind schließlich Themen wie Diversität und weibliche Selbstermächtigung sehr wichtig.

Ist das irgendwo mit Zahlen belegt oder nur Wunschdenken der Journalistin? Das Beispiel Ghostbusters beweist jedenfalls genau das Gegenteil. Männer wollten die Feminazi Version von Ghostbusters nicht sehen und Frauen sind auch kaum in die Kinos geströmt. Ich behaupte, wer Diversität und Female Empowerment zum Thema macht, geht ein gehöriges finanzielles Risiko ein. Ich bin seit meiner Kindheit ein Bondfan. Aber eine weiblich selbstermächtige Bondin sieht von mir kein Eintrittsgeld an der Kinokasse. No way!

Wilson: Wir konzentrieren uns darauf, einen guten Film zu machen, einen mit einer guten Geschichte, der aufregend und ansprechend auf der ganzen Welt ist. Wir möchten mit unseren Filmen niemanden bekehren und auch keine spezifische politische Weltsicht vertreten. Wir bemühen uns aber, sie in der modernen Welt zu verorten und mit dem Zeitgeist gehen zu lassen.

Ob die Spiegeljournalistin die Spitze kapiert hat? Auch Wilson muss sehen, dass der Bondfilm erfolgreich wird. Und richtig gesagt, mit moralischem Zeigefinger, offensichtlichem Genger Gaga und politisch korrekter Indoktrination wird kein Film seine Kosten wieder einspielen. Die meisten Kinogänger wollen Unterhaltung pur und keinen Umerziehungsunterricht, für den man auch noch bezahlen muss.

MB präsentiert …

mbpresents

Ja, ein Aufschrei würde aus Millionen feministischer Kehlen dringen, würde eine Firma es wagen, sowas heute noch auf den Karton eines Spiels zu drucken!

Aber wie immer muss man das im historischen und gesellschaftlichen Kontext sehen. Als MB „Battleship“  (in Deutschland „Schiffe versenken“) in diesem Karton verkaufte, war es üblich, dass die Frau sich um Küche und Kinder kümmert. Und ihrer Tochter schon mal zeigt, was sie in der vermeintlichen Zukunft erwarten darf. Dafür blieb Frau aber auch das stressige Berufsleben erspart.

Gleichzeitig erkennt man noch etwas anderes auf dem Karton, was man so heute kaum noch sieht: Ein Vater, der sich mit seinem Sohn beschäftigt, der mit ihm ein Spiel spielt, in dem es Gewinner und Verlierer gibt. Ein Vorgriff auf das, was den Jungen im späteren Berufsleben erwartet. In der Welt jenseits der Kindheit erwartet einen auch heute noch Wettbewerb, Kampf, Sieg, Niederlage, Verdrängung und Verdrängen. Es ist keine kitschige Barbie und Ken Welt da draußen! In der heilen Welt, die auf solchen Kartons dargestellt wird, ist der Vater hoffentlich ein guter Ratgeber und Erzieher in Fragen der Männlichkeit. Ein Rollenmodell für seinen Sohn, ein Vorbild, zu dem er aufschauen kann. Genau das fehlt nämlich in der heutigen Zeit vielen Jungen bzw. jungen Männern, die von völlig überforderten, alleinerziehenden Frauen und einem auf die Belange von Mädchen ausgelegtem Schulsystem verkorkst wurden. Und selbst wo ein Vater noch vorhanden ist, ist nicht immer sichergestellt, dass er sich in dem Maße um seine Söhne kümmert, wie es erforderlich ist. Entweder weil der Vater beruflich zu eingespannt ist oder er zu einem wachsenden Prekariat gehört, dass morgens um 10 Uhr RTL schaut und dabei die erste Dose Aldi Bier zischt.

The Professor

Tom Leykis, legendärer Radiomoderator und einer der wenigen ehrlichen Ratgeber für Männer im Umgang mit dem anderen Geschlecht, war selten live im Fernsehen / bei YouTube zu sehen. Sich selbst bezeichnete er stets als „-1“ auf der Attraktivitätsskala von 1 bis 10 und sagte über sich sinngemäß bezogen auf sein Aussehen, dass sei der Grund, warum er beim Radio und nicht im Fernsehen arbeitet. Bei YouTube gibt es ein Video über einen Auftritt Leykis, der um 2000 herum beim Fernsehsender KOMO-TV Channel 4 aufgenommen wurde und im Nachmittagsprogramm Northwest Afternoon (NWA) im Staat Washington gesendet wurde. (Übrigens, achtet mal auf den Sessel und die Coach, auf dem Leykis und die beiden Moderatoren sitzen. Bei uns würde sowas direkt auf dem Sperrmüll landen. 😉 )

Es gibt auch eine Dokumentation über Leykis, „The Man who saves men – „Blow me up Tom (2001). Die Qualität ist unterirdisch, weil von NTSC Videokassette, aber trotzdem sehenswert: