Karrierefrauen

Land auf Land ab jammern die sog. Karrierefrauen, dass sie keinen Mann finden können.

Vorab ein paar Männerfakten:

  1. Männer daten in der Regel horizontal oder nach unten. Idealerweise datet Mann horizontal. Das bedeutet, Optik, Einkommen und Sozialverhalten sind weitestgehend gleich bzw. kompatibel.
  2. Viele beruflich erfolgreiche Männer Daten abwärts. Sie suchen dabei wortwörtlich die Frau, die ihnen den Rücken frei hält. Wer im oberen oder obersten Management beruflich angelangt ist, hat keine Zeit mehr für Einkäufe, Saubermachen, Windeln wechseln, Hausaufgabenhilfe usw. Diese Männer suchen daher eine Frau, die diese Arbeiten im Tausch gegen ein Leben in finanzieller Sorglosigkeit für sie vornimmt. Ich höre schon die Feminazis aufschreien, aber so ist es nun einmal.
  3. Die Ausbildung und der Beruf der Frau ist den meisten Männern ziemlich egal. Entweder sie verdient ähnlich wie er (siehe 1) oder sie hält ihm den Rücken frei, damit er sich auf seinem Posten weit oben in der Firmenhierarchie überhaupt behaupten kann. (siehe 2)

Auf diese Weise hat früher so ziemlich jeder Topf einen Deckel gefunden. Nur ganz arme Männer und die hässlichsten Schreckschrauben blieben ohne Partner. Im Rahmen der Emanzipation stehen Frauen heute alle Wege offen. (Frau Merkel!) Mehr Frauen als Männer machen mittlerweile Abitur, mehr Frauen schreiben sich an den Hochschulen ein und mehr Frauen verlassen die Hochschulen mit Abschluss. Dank jahrelanger Frauen- und Mädchenförderung sind deren Noten mittlerweile auch besser als die der Jungen und männlichen Studenten. Stört das jemanden in unserer Gesellschaft? Nein, ist kein Thema, außer natürlich, wenn Frau Prof. Dr. Prinzessin neben der Karriere nicht den richtigen Mann findet. Hin und wieder wird das Thema in den Gazetten thematisiert, meist sind (natürlich) die Männer schuld. Stellvertretend möchte ich mal auf diesen Artikel in der FAZ eingehen:

Katharina Voss* besitzt ein Pferd, antike Möbel in einer modernen Wohnung und einen BMW X5. Weil es zu ihrem Selbstverständnis gehört, dass man etwas tut für sein Geld, hat sie zeitweilig siebzig, achtzig Stunden die Woche gearbeitet. Beziehungen sind darüber auf der Strecke geblieben. Heute ist sie 41 Jahre alt, und Freunde schmeicheln ihr, eine wie sie könne doch gar nicht alleine bleiben. Dann kontert sie nur: Man möge ihr endlich den Typen vorstellen, der sich für eine starke Frau begeistere und nicht schon vergeben sei. Trotzdem sagt Katharina Voss: „Es kommen nur Männer in Frage, die sich dasselbe leisten können wie ich auch. Und zwar idealerweise für zwei.“

Liebe Frau Voss*, Sie sind ein Paradebeispiel, warum Sie alleine sind. Wer 70-80h die Woche arbeitet (10h-11h pro Tag inkl. Samstag und Sonntag) ist für jeden Mann uninteressant. Wann soll da so etwas wie eine Partnerschaft entstehen? Morgens in der Hetze zwischen Aufstehen und ins Büro fahren? Abends, wenn sie um 21 Uhr todmüde nach Hause kommt? Frau Voss* ist auch keine starke Frau, sie ist einfach nur ein Arbeitstier, dass sich über ihr Einkommen definiert. Aber immerhin hat sie schon ihren Hengst, wenn es schon mit dem Mann nicht klappt. 😉 Aber alles entlarvend ist der letzte Satz. Nicht nur, dass der Pool der Männer extrem begrenzt ist, suchen Männer in vergleichbarer Position eher die Frau, die ihnen den Rücken frei hält. (Siehe 2.) Aber für Frau Voss* muss er noch mehr performen als sie selbst. Wie gesagt, der Pool an Männern, auf die das zutrifft, ist klein. Und diese Männer haben nicht nur die freie Auswahl unter allen Frauen, sondern wählen statt einer abgearbeiteten Frau mit Ringen unter den Augen ein 15 Jahre jüngeres Modell mit 90-60-90 Maßen, die unkompliziert ist und mit der Mann viel mehr Spaß haben kann.

Und so geht das weiter im Text:

„Es gibt einfach nicht genug hochqualifizierte und finanziell erfolgreiche Männer für die Zahl der hochqualifizierten und finanziell erfolgreichen Frauen.“ (Michael Cunningham)

Statt das erfolgreiche Frauen nach unten daten, sind wieder mal die Männer an allem schuld. In einem ganz auf Mädchen und junge Frauen ausgerichteten Schul- und Hochschulsystem, in dem Männer systematisch von der Grundschule an bei Noten und Versetzungen benachteiligt werden, können Männer natürlich am Ende nicht mehr mithalten.

Direkt im nächsten Absatz widerspricht sich der FAZ-Artikel:

Der Heiratsmarkt ist in Schieflage geraten. Übrig bleiben arbeitslose Männer, die keiner haben will. Und die top ausgebildeten Frauen.

Für Frauen wie die o. g. Frau Voss* sind nicht nur arbeitslose Männer Verlierer im Heiratsmarkt. Nein, 98% aller Männer sind für Frau Voss* und ihre Kolleginnen Loser, die keines Blickes würdig sind. Um es ganz klar zu sagen: Wer 98% aller Männer von vorne herein aussortiert, ist selbst schuld, wenn er Single bleibt!

Trotzdem würde Psychologin Lisa Fischbach, Single-Coach bei der Partnervermittlung Elite-Partner, der Managerin nie pauschal zum Handwerker raten.

Naja, wer bei Elite-Partner arbeitet, will eigentlich niemanden vermitteln. Weil die beiden Turteltäubchen ja dann ihre sauteuren Abos kündigen würden. Ob sie und andere, die Frauen darin bestärken, es bloß nicht mit einem Handwerker zu versuchen, den „Elitefrauen“ damit einen Gefallen tun sei dahingestellt. Für Frauen, die den Rat von Frau Fischbach befolgen, bleibt damit nur der Kampf um die 2% Männer. Die meisten Frauen werden dabei leer ausgehen. Das ist reine, harte Mathematik.

Der Soziologe Hans-Peter Blossfeld hat das Flirtverhalten der Nutzer einer Online-Singlebörse ausgewertet. Ergebnis: Es gibt kein Dating down in Deutschland. Männer interessieren sich selten für höhergestellte Frauen. Noch seltener kontaktieren Frauen einen Mann sozusagen unter Niveau.

Kurz und prägnant beschreibt Herr Blossfeld den Heiratsmarkt. Allerdings gilt die Aussage „Es gibt kein Dating down in Deutschland.“ nur für Frauen. Für Männer gilt, was ich am Anfang unter 1. und 2. schrieb. Für Frauen gilt wie so oft: Frau sucht sich das Beste aus der Emanzipation raus. Frau macht Karriere und erlangt finanzielle Freiheit und Sicherheit und trotzdem sucht Frau weiterhin einen Versorger, den sie gar nicht mehr nötig hätte. Die emanzipierte, beruflich erfolgreiche Frau stellt sich heute selbst ein Bein, wenn es um das Thema Beziehung geht. Aber die Tierheime sind ja voll mit herrenlosen Katzen. Da kann die Karrierefrau zugreifen, wenn es mit den Männern nicht mehr geklappt hat.

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