Bumble – der neue Männersklavenmarkt

Über die Dating App Tinder hatte ich in diesem Blog ja schon geschrieben. Kurz noch einmal zu Erinnerung: Da Tinder nur nach Aussehen geht (etwas was Frauen ganz entrüstet von sich weisen, obwohl es natürlich trotzdem stimmt) macht es nur für Männer Sinn, die überdurchschnittlich attraktiv sind. Für alle anderen ist Tinder Gift fürs Selbstbewusstsein, da Normalos für Frauen unsichtbar sind und entsprechend keine Matches erhalten. Wer mit optischen Makeln leben muss, sollte sich erst recht von Tinder fern halten!

Aber im Falle eines Matches kann Mann ja mit Witz und Eloquenz versuchen, zu punkten und die Frau (warum auch immer) zu beeindrucken. Bei der neuen Dating App Bumble, die von einer ehemaligen Führungsfrau bei Tinder entwickelt wurde, gibt es dieses Feature nicht mehr. Der Mann kann nämlich im Falle eines Matches die Frau gar nicht anschreiben! Nur die Frau kann einen Chat mit dem Mann starten.

Irgendwie erinnert mich das ganze an einen Sklavenmarkt für Männer, wie man ihn aus Hollywoodfilmen kennt. Inspiziert werden Muskeln und Zähne des männlichen Sklaven, der bei der Prozedur aber schweigsam bleiben muss, um seine neue Herrin nicht zu erzürnen. Begründet wird dieses seltsame Kommunikationsmodell bei Bumble damit, dass Männer aus Frustration, Traurigkeit und einem schwachen Selbstbewusstsein über ihre Erfolglosigkeit bei Frauen in Dating Apps dann Frauen respektlose oder offensive Nachrichten schreiben würden. Whitney Wolfe, die Bumble gegründet hat, stammt übrigens aus dem Gründerteam von Tinder, bevor sie das Unternehmen im Streit verlies und wegen angeblicher sexueller Belästigung und Diskriminerung verklagte. Bumble ist vielleicht auch einfach nur ihre persönliche Rache an den Männern, nachdem ihr Böses an der Spitze des Tindermanagements widerfahren ist.

In den USA ist Bumble schon sehr erfolgreich. Ich versteh auch wieso. Es gibt den Frauen, die im Dating Game eh schon alle Trümpfe in der Hand halten, nun auch noch die Asse dazu. Als Mann muss man die Dating Apps verwenden, die Frauen bevorzugen. In Europa ist das noch Tinder, aber wenn es so weiter geht, wird auch hier Bumble irgendwann notwendig sein. Andererseits widerspricht Bumbe dem weiblichen Naturell, zu warten, bis der Mann den ersten Schritt gemacht hat. Frauen verteilen gerne Körbe (häufig auch auf besonders fiese Art und Weise) aber sprechen im wahren Leben keinen Mann an, selbst wenn er ihnen noch so gut gefällt. Aber wahrscheinlich ist die Not bei den Frauen im Dating Game, gerade in den USA so groß, dass sie tatsächlich anfangen, Männer in Dating Apps anzuschreiben.

Egal ob Tinder, Bumble oder wie sie alle heißen: Ich wiederhole mich gerne noch einmal: Bist du ein überdurchschnittlich attraktiver Mann, dann genieße die Aufmerksamkeit der holden Weiblichkeit. Erfreue dich an einer Affäre nach der anderen bzw. an wöchentlichen ONS. Aber immer dran denken: Kondome benutzen, kein Sperma verlieren. Sonst ist die Zeit im Paradies bald vorbei! Allen anderen Männern kann ich nur raten, lasst die Finger von Dating Apps, wenn ihr euer Selbstbewusstsein und eure Selbstachtung nicht einer endlosen Folge schwerer Prüfungen unterziehen wollt. Keine Affäre und kein ONS ist es Wert, sich der Verachtung eines Großteils der Frauen in der virtuellen Welt von Tinder, Bumble und Co auszusetzen.

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5 Gedanken zu “Bumble – der neue Männersklavenmarkt

  1. Männlicher Sklavenmarkt… Ich lach mich tot. Wenn du Sklavenmarkt sehen willst, guck mal hier: https://dieunsichtbarenmaenner.wordpress.com/tag/freier/ 200.000-400.000 Frauen kann mann (oft spottbillig) in ganz Deutschland kaufen und sie dann anschließend nach Brustgröße, Enge der Vagina, Haarfarbe, Hautfarbe, Gewicht, Zustand der Zähnen, etc. bewerten. Das ist komplett legal und (im Gegensatz zur Verwendung eines Dating-Apps) ist die Teilnahme der Frauen oft alles andere als freiwillig bzw. ist zumindest ihr Einkommen u. Obdach davon abhängig.

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    • Prostitution ist in Deutschland legal. Der massenhafte Zuwachs von Frauen aus den europäischen Armenhäusern haben wir in erster Linie den Politikern mit ihrem Wahn, immer mehr Länder in die EU aufzunehmen, zu verdanken. Der Rest ist reine Marktwirtschaft. Viel Angebot = niedrige Preise. Wobei ich nicht verstehen kann, wie man zu solchen Frauen gehen kann, die täglich 10 Freier oder mehr bedienen (müssen). Meine Gesundheit würde ich da nicht riskieren. Was das allerdings mit dem Problem von Männern bei der Anbahnung einer (ernsthaften) Beziehung zu Frauen über Dating Apps zu tun hat, erschließt sich mir nicht. Tinder, bumble und Co. sind einseitig auf die Interessen von Frauen ausgerichtet.

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      • Hast du dir den Link angeguckt, den ich gepostet habe? Wenn du findest das Dating Apps einem Männer-Sklavenmarkt gleichen, dann ließ dir mal durch was deutsche Freier über prostituierte Frauen im legalen Milieu von sich geben. Dann weißt du wie Entmenschlichung aussieht, wenn sie sehr viel mehr ist als nur ne kalte Schulter. Wie viele Frauen in und aus der Prostitution würden sich wünschen, dass sie einfach in Ruhe gelassen werden. Ihr denkt euch für uns ist das Party wenn die Männer Schlange stehen. Nein, wenn sie Schlange stehen ist das in der Regel ein Albtraum (siehe Freierzitate).

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  2. Ich hab das Posting noch mal freigeschaltet, obwohl keine neuen Argumente kamen. Aber mehr werden nicht mehr veröffentlicht. Es geht hier in diesem Blogeintrag nicht um die Posting irgendwelcher Assis, die ne schnelle Nummer für 20€ (oder so, keine Ahnung wie die Preise am unteren Ende der Skala sind) schieben und sich dabei ganz groß fühlen.

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  3. Eine Verständnisfrage: Wieso ist es ein Alptraum, wenn die Freier Schlange stehen. Doof von mir ausgedrückt aber ich sehe das mal so als Job, der Gesellschaftlich nicht gern gesehen wird aber trotzdem viel und heimlich gemacht wird.

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