Another f*cking mangina

Mann kommt aus dem Kotzen nicht mehr raus. Überall fühlen sich „Männlein“ berufen, über die Krise der Männer zu schreiben und noch schlimmer, den Männern die Schuld zu geben. Auch die Time möchte da nicht zurückstehen und veröffentlicht einen Artikel von Jack Myers mit dem Titel

Young Men Are Facing a Masculinity Crisis

Ganz nebenbei nervt es gerade bei Amerikanern ganz erheblich, dass sie dir immer was verkaufen wollen. Entweder wie Jack Myers ihr neues Buch oder sie wollen dich gegen Honorar coachen oder beraten. Klar, Amerika ist das Mutterland des Kapitalismus, aber wenn es immer nur um deine Dollars geht, nervt es doch irgendwann unheimlich.

Warum ist Jack Myers eine Mangina?

We are at a historic moment in gender relations. The women’s movement can move ahead with the active support, involvement and encouragement of men, or fall behind as men—especially young men—take up arms behind the quiet, but active, angry men’s movement.

Ja, der Feminismus hat es wirklich geschafft, einen tiefen Graben zwischen Männern und Frauen entstehen zu lassen. Der Feminismus begnügt sich mittlerweile nicht mehr damit, Gleichheit zwischen Männern und Frauen herzustellen, sondern Frauen bei jeder nur möglichen Gelegenheit zu bevorteilen. Klar müssen Männer da zur Selbstverteidigung übergehen. Es hilft ihnen ja sonst keiner. Und ja, viele Männer, die von Frauen von vorne bis hinten verarscht wurden, die mit Unterhaltsklagen und Kindesentzug finanziell und psychisch ruiniert wurden, hinterlassen „angry men“. Andere, wie ich, sind weder sauer noch wurde ich in o. g. Art und Weise von Frauen wie eine Weihnachtsgans ausgenommen. Dennoch bin ich ein mgtow geworden, weil ich erkannt habe, dass im Wesen und im Habitus der meisten Frauen heutzutage kein Gewinn mehr liegt. Mit den Kampfemanzen, den Karrierefrauen, den Gendergaga-Tussis und Gutmenschinnen kann Mann heute einfach nichts mehr anfangen. Da ist es besser, keine Partnerschaft mehr einzugehen.

We have the window right now to redefine what a good man—a “real man”—is in the 21st century.

Wenigstens eins hat der Autor richtig erkannt. Nachdem der Feminismus die klassischen Rollenmodelle zerstört hat, hat er sich nur noch darum gekümmert, ein neues Rollenmodell für Frauen zu entwickeln. Dieses Rollenmodell enthält große Teile dessen, was vorher im männlichen Rollenmodell vorhanden war. Bildung, Beruf, Karriere werden ohne Ende gefördert, die klassische Familie und damit die Rolle der Mutter spätestens seit den 68ern bekämpft. Jedenfalls läuft die Zeit tatsächlich langsam davon, ein Rollenmodell für Männer zu entwickeln. Aber bitte nicht aus den kümmerlichen Resten, die nach der Erschaffung des neuen weiblichen Rollenmodells übrig geblieben sind. Je weiter Männer und Frauen sich entfremden, umso größer der negative Einfluss auf die Gesellschaft. Ich hatte letztens über die Experimente mit Mäusen geschrieben, die alle dahingehend endeten, dass die Populationen zu Grunde gingen.

We must have zero tolerance for the destructive brotherhood that occurs when men of all ages gather and depend on sexism and misogyny as their common bond.

Und hier haben wir den ersten Beweis, dass der Autor auch nur einer der vielen Manginas ist, der die Schuld allein bei den Männern sucht und sich dem Matriarchat als willfähriger Diener unterwirft. Es gibt bei YouTube genug Videos, die den ganzen Hass der Feminazis auf alle Männer zeigen. mgtows jedenfalls brauchen sich nicht angesprochen fühlen. Sie haben bei all dem Nonsense für sich die Konsequenz gezogen, nicht einen sinnlosen Kampf zu führen, sondern den Umgang mit dem anderen Geschlecht entweder ganz einzustellen oder nur, um die sexuellen Triebe zu befriedigen. Partnerschaften, Ehe und Kinder sind nichts, was einen mgtow auch nur im geringsten interessiert. Egal wie sehr die Feminazis und ihre Manginas schreien und toben.

The future of men is women.

Nein! Nein, nein, nein. Eine Gesellschaft, wie sie sich die Feminazis vorstellen kann nicht die Zukunft für Männer sein. Ich sage:

The future of women is without men.

Wir, die unsere Gesellschaft dahin gebracht haben wo sie ist, alle bedeutenden Erfindungen gemacht haben, die allermeisten Nobelpreise erhalten haben, wenden uns von den undankbaren Frauen ab und überlassen sie ihrem Schicksal. Das ist meiner Meinung nach die einzige Möglichkeit, wie irgendwann in der Zukunft das Zusammenleben zwischen Männern und Frauen wieder funktioniert. Es muss erst ein „reinigendes Gewitter“ kommen, bevor man versuchen kann, das Verhältnis zwischen den Geschlechtern wieder zu normalisieren.

I believe women and the women’s movement can be at the center of a new narrative and national conversation focused on developing positive male role models for future generations.

Na klar doch. Ausgehend vom aktuellen Feminismus soll dann halt noch ein paar Gedanken daran verschwendet werden, wie den Männern geholfen werden kann. Danke, aber euer Mitleid wollen wir nicht geschenkt haben. Männer müssen ihr eigenes Rollenbild entwerfen und nicht warten, bis die Feminazis eines für uns entwickelt haben. Was von denen kommt, wird sicher nicht im Interesse der Männer sein.

As a society we need to be more supportive of paternity leave, stay-at-home dads, and men entering traditionally “feminine” careers, such as nursing or teaching.

Wie naiv! Aus allem was wir bisher wissen, wollen Frauen keinen Hipster und keinen Softi, der zu Hause bleibt, um sich um das gemeinsame Kind kümmert und noch schlimmer dabei von ihrem Gehalt lebt. Und wer als Mann versucht in Kita oder Kindergarten als Betreuer zu arbeiten steht mit einem Bein schon im Knast. Die heutigen Helikoptereltern halten einen männlichen Betreuer in der Kita doch eher für einen Perversen, als für ein Rollenvorbild für ihren Sohn.

We need media messages, commercials and TV shows that portray men as responsible, competent and caring husbands, sons and fathers, instead of idiots and/or misogynists.

Das wäre ja schon mal ein Anfang. Mir fällt das spontan die Werbung einer Direktversicherung ein, in der der Vater als Volltrottel dargestellt wird, der zum Glück eine Frau hat, die in Versicherungsangelegenheiten den Durchblick hat. Solche Unternehmen machen mit mir jedenfalls keinen € Umsatz. Aber es geht ja nicht nur um Werbung. Auch in Filmen und Serien werden Männer immer häufiger nur noch als unterbelichtete Trottel dargestellt. Superhelden sind heute Frauen, Männer dagegen Versager, Drogenabhängige, Kriminelle oder Perverse.

We must invest in an educational redesign that better serves both boys and girls. Overwhelmingly, researchers point to classroom environments and curriculums that are designed for girls to succeed and boys to fail. We should be introducing gaming and online learning into the classroom and expanding recess and co-educational physical education.

Mein Reden. Es muss endlich anerkannt werden, dass sich Jungen und Mädchen unterschiedlich schnell in jungen Jahren entwickeln, unterschiedliche Interessen haben und unterschiedlich gefördert und beschult werden müssen. Nur, die Erkenntnis ist ja noch nicht mal überall angekommen. Das Betreuungspersonal in Kitas und Kindergärten fast ausschließlich weiblich. Viele Jungen haben bis zum Abschluss der Grundschule keine männlichen Rollenmodelle kennengelernt. Also auch hier wieder nur Sonntagsreden. Sport muss wieder elementarer Bestandteil der Schule werden. Auch die ganzen adipösen Mädchen würden davon profitieren.

If we fail to focus on redefining men’s roles alongside women’s, we are in danger of fostering a culture of hostility among men who are feeling left out in school, in the job market, and in relationships.

Hurra, wieder Manshaming. Ja die Männer sind an allem Schuld. Das gefällt den Feminazis. Das gibt Fleißkärtchen für Jack Myers! Die Frauen fordern den Widerstand der Männer doch geradezu herauf. Überall gibt’s Mädchen und Frauenförderung, Frauenbeauftragte in Behörden und Unternehmen, selbst bei so profanen Dingen wie separate Frauenbereiche in Fitnessstudios und Saunen, zeigt sich, wer in unserer degenerierten Gesellschaft inzwischen das Sagen hat. Wenn Frauen eine Sorge haben, dann ist es, dass Männer nicht mehr die Arbeit für die Gesellschaft erbringen, die  Frauen Jahrzehnte lang ganz selbstverständlich für sich in Anspruch genommen haben. Oder das Gejammer, dass unsere neuen Karrierefrauen keine passenden Männer finden, nachdem diese an einem Schulsystem, das einseitig nur auf Mädchen ausgerichtet ist, gescheitert sind. In den USA ist der Trend besorgniserregend: Jungen lernen heute weniger als ihre Väter früher, entscheiden sich bewusst gegen Studium und Karriere und ganz besonders gegen Ehe, Familie und Kinder.

Wer sich als Mann gegen (mindestens) 50 Jahre Feminismus und seine Auswüchse auflehnen möchte, bitte sehr. Ich werde das nicht tun. Dafür ist mir meine Zeit und mein Leben zu schade. Die Erfolgsaussichten sind sowieso gering. Mir ist ein Crash des bisherigen Beziehungssystems zwischen Männern und Frauen lieber. Erst wenn das aktuelle System tot am Boden liegt, kann man mit einem gänzlich neuen System wieder starten.

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Ein Gedanke zu “Another f*cking mangina

  1. Schmeiss den TV zum Fenster raus. Er macht die Leute nur unzufrieden.
    Vielleicht ist das sad Ziel vom TV. Unzufriedene konsumieren mehr.
    Ich lebe fast 20 Jahre ohne. Vermissen tue ich nichts.

    Hätte ich einen Sohn, würde ich den von der Schule fern halten, und zu Hause unterrichten. Nur hatte ich nie einen Kinderwunsch gehegt, weil ich nie glaubte, dass es meine Kinder mal besser haben sollen, als ich in meinem Leben.

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