Frauen und Tüddelkram

Jeder, der mal mit einer Frau längere Zeit zusammen oder bei Einer zu Hause war, weiß, dass Frauen gerne allen möglichen Plunder kaufen. Was sie euphemistisch „Dekoration“ nennen ist häufig nur eine Ansammlung von Nippes. Gleiches gilt auch für jahreszeitliche „Dekoration“: Zu Ostern stehen auf einmal überall Hasen, Osterkörbchen, Sonnenblumen usw. herum. Zu Halloween der ganze Kommerzscheiss aus Amerika: Kürbisse, Skelette, Hexenbesen usw. Zu Weihnachten erkennt man die Wohnung nicht mehr wieder, ob der vielen weihnachtlichen Deko-Artikel. Ständig etwas Anderes, ständig etwas Neues. Und im nächsten Jahr wird nicht etwas das Zeug vom letzten Jahr wieder hervorgeholt, nein, alles muss natürlich neu gekauft werden. Das haben sich findige Geschäftsleute zu Nutze gemacht. Für diese spezielle Klientel gibt es Ketten wie „nanu-nana“ und andere, die dem zwanghaften Bedürfnis von Frauen:

  1. Geld auzugeben
  2. Dekoartikel zu kaufen
  3. sich gut fühlen

nachkommen. Glaubt ihr nicht? Das folgende Foto beweist es:

plunder

In dieser Filiale von nanu-nana ist nur weibliche Kundschaft. Was mir auch aufgefallen ist, dass meist Frauen diese Läden betreiben, zumindest habe ich in den nanu-nanas in meiner Umgebung noch nicht einen angestellten Mann gesehen.

Als Mann schau ich gerne (von außen) mal 1-2 Minuten dem Trubel in diesen Ramschläden zu. Besonders an Samstagen sind diese Läden brechend voll. Es bestärkt mich jedes Mal, keine dieser Sammlerinnen und Dekorateurinnen auf meine Wohnung loszulassen. Verhindern lässt sich das natürlich nur, in dem man keine Frau bei sich einziehen lässt. Denn durch das weibliche Dauerumdekorieren zeigt frau nämlich, dass sie a) von diesem (deinem!) Wohnraum Besitz ergriffen hat und b) dass sie den Mann für inkompetent hält, ein wohnliches Ambiente zu schaffen.

Dieses weibliche Verhalten hat letztendlich zur Etablierung des Begriffs „man cave“ geführt. Lediglich in seiner „man cave“ darf der Mann noch allein bestimmen, wie diese möbliert und dekoriert wird. Ich aber sage, wer als Mann eine „man cave“ hat, ist kein toller Hecht, sondern eine arme Wurst, deren Einflussbereich im eigenen Haus auf einen einzigen Raum, häufig im Keller, auf dem Dachboden oder in der Garage, zurückgedrängt wurde. Hallo aufwachen Männer! Fußball schaut man nicht in der „man cave“, sondern im Wohnzimmer! Mit Freunden Whisky verkosten findet nicht in der Abgeschiedenheit des Kellers statt, sondern ebenfalls im Wohnzimmer! Sollte eine Ehefrau (Gott bewahre), Freundin, Freunschaft+ anwesend sein, so hat sie sich zu fügen. Wenn es ihr nicht passt, kann sie gerne im Schlafzimmer fernsehen, mir egal. Aber ich bestimme, was bei mir zu Hause läuft. My way or the highway, darling!

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