Zurück aus Gran Canaria

Ich musste einfach mal abschalten und aus dem kalten Deutschland und dem anstrengenden Job in warme Gefilde entschwinden. Zumal ich noch massig Urlaubstage aus 2017 übrig habe. Und da ich keine Verpflichtungen gegenüber einer Frau, gottbewahre einer ganzen Familie habe, bin ich einfach für 7 Tage in ein wunderschönes 5 Sternehotel nach Gran Canaria geflogen. Deshalb gab es die letzten Tage auch keine Updates im Blog. Sorry! 😉 Aber nun geht es wieder weiter. Versprochen!

Urlaub fängt bei mir schon am Flughafen an. Statt mit Bus und Bahn bin ich mit dem Taxi zum Airport. Statt in der Schlange der Holzklasseflieger zu stehen, ging ich direkt zum Express Check-In, denn als Frequent Traveller kann ich mein Gepäck direkt aufgeben. Danach setzte ich mich erstmal in die Business Lounge und wartete bei Sekt und Häppchen auf das Boarding. Die Urlaubsbomber (Eurowings) haben natürlich keine Businessclass, aber Premium Economy mit sehr guter Beinfreiheit. Der Flug war pünktlich und der Shuttle zum Hotel war auch schon da. Reisen mit geringem Aufpreis kann so schön sein. Gut gelaunt checkte ich im Hotel ein und nachdem ich mein Zimmer mit Meerblick bezogen hatte, machte ich sofort einen Rundgang durch die Anlage. Insbesondere hoffte ich natürlich, möglichst keine plärrenden Kinder und ihre überforderten Erzeuger zu sehen. Und so war es dann auch. In der ganzen Anlage nur 1 Baby und 1 Mädchen im Vorschulalter. Also kein Stress am Pool und beim Essen.

Ich reise gerne allein. Es ist zwar teurer, weil das Zimmer immer 2/3 des Preises für Paare kostet, aber gut, die Hotels wollen natürlich lieber alle Zimmer mit 2 zahlenden Erwachsenen voll haben. Das Hotel hatte umfangsreiche Spa- und Wellnessangebote, die ich fast täglich genutzt habe. Auch 2 Massagen für den Rücken und eine für das Gesicht hab ich mir gegönnt. Man, was konnten diese zarten Finger kneten, bei der ersten Massage waren meine Rückenmuskeln noch total verhärtet, aber mit jedem Tag in der Sonne, im Pool und im Fitnessraum wurde ich immer ausgeglichener und entspannter. Frühstück nicht vor 9, Mittags im a la carte Restaurant und Abendessen um 20:30, ein Traum von einem Leben. Und statt die (wie überall) langweilige und unprofessionelle Abendanimation über mich ergehen zu lassen, bin ich direkt in die Bar. Die Cocktails für Barzahler enthalten auch Alkohol im Gegensatz zu den Kreationen für die All Inklusive Sparfüchse. Ich beobachte in Bars bei der Gelegenheit gerne die übrigen Gäste. Von den gelangweilten Paaren, die sich nichts (mehr) zu sagen haben, über die verliebten, knutschenden Pärchen bis hin zu den Cougars, die hier für die Dauer ihres Urlaubs ihr Jagdrevier hatten.

Es kam wie es kommen musste. Eines dieser Raubtiere hatte mich als seine Beute auserkoren. Sie war schon gut an geschäkert als sie sich ohne mich zu fragen, auf die Bank mir gegenüber in meiner Ecknische setzte. Ich zog erstmal nur die Augenbraune hoch und musterte sie mit einen nichtssagenden Blick. Sie fing sofort an, ich sei ihr schon am Pool aufgefallen, wegen meiner durchtrainierten Figur, sie war am gleichen Tag wie ich im Spa usw. usf. Dann erzählte sie mir alles über sich, sie ist natürlich geschieden, ihr Ex-Mann wäre ein A*sch, aber mit dem, was er in der Scheidung hatte abdrücken müssen, würde es sich ganz hervorragend leben. Sie muss den armen Kerl ganz schön geschröpft haben, denn in ihren Markenklamotten, ihrem Goldschmuck und mit ihrem Makeup sah sie wirklich nach Geld aus. Ich sagte ihr, dass ich ein mgtow bin, aber der Begriff sagte ihr nichts, sie hielt es offensichtlich für eine Berufsbezeichnung. Naja, 2 Cocktails später (sie hat bezahlt) fand sie es in der Bar zu warm und schlug einen Spaziergang draußen in der angenehmen Mitternachtskühle vor. Erst ging sie mir ja auf den Senkel, aber jetzt war mein Ehrgeiz geweckt. Die wollte ich heute Nach nageln. Erste Station war eine der Liegen am nun verlassenen Pool. Sie setzte sich und zog mich runter zu sich. Wir knutschten und meine Hand war erst auf ihrer Bluse, dann darunter. Jedenfalls endete das ganze dann in ihrem Zimmer mit dem gewünschten Ergebnis. Bäm! Am Morgen war von der optischen Pracht dann doch nicht mehr ganz so viel da. Zerzaust und verschwitzt lag sie neben mir. Ich verschwand in der Dusche, ohne sie zu wecken und als ich dann in meine Klamotten geschlüpft war, weckte ich sie und verabschiedete mich mit, „muss zum Frühstück“ oder irgendetwas ähnlichem. Sie schaute kaum auf, hatte vermutlich noch einen tierischen Kater. Jedenfalls sah ich sie erst am Abend im Speisesaal wieder. Nun ja, da musste ich nun durch. Sie kam zu mir und wollte wissen, wie lange ich noch bleibe und wie wir (man beachte: WIR) den Rest der Zeit verbringen würden. Ich sagte ihr, was mgtow (sie erinnerte sich nicht) genau bedeutet und ich nicht mit ihr zusammen die weitere Zeit verbringen wollte. Ich machte mich innerlich schon auf eine Szene gefasst, aber sie trugs mit Fassung. Nach dem Essen haben wir nicht mehr miteinander gesprochen. Unverbindlicher Sex, mehr wollte ich nicht und mehr gabs auch nicht. An meinem letzten Abend sah ich sie mit einem anderen Mann Arm in Arm und wieder gut beschwipst Richtung ihres Zimmers gehen. Also auch für sie alles gut.

Natürlich habe ich ein Kondom (mein eigenes, niemals eines von einer Frau!) verwendet. Wer weiß, mit wie vielen die in den letzten 6 Monaten geschlafen hat! Wichtig auch, das Kondom selbst zu entsorgen: In Toilettenpapier einwickeln und im WC runterspülen!

Hätte ich Frau und Kinder gehabt, hätte ich mir all das von der Backe putzen können. Weder das 5 Sterne Hotel, der Flug in der Premium Economy, Spa und Massagen (kostet alles extra), jeden Abend die Drinks oder das tägliche a la carte zum Mittag. Mal ganz abgesehen davon, wenn die Kinder schulpflichtig wären, man nur zur teuersten Zeit reisen kann. Den ONS hätt es natürlich auch nicht gegeben. 😉 Als mgtow und freier Mann hat man das Geld, die Freizeit und die Freiheit, zu tun, was immer man will. Das Leben ist schön!

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