Entlarvendes aus der Spiegel Feminismusdebatte (3)

Damit nicht nur Frauen zu Wort kommen, abschließend Aufschlussreiches von Wolfgang Kubicki (FDP). Es geht hier um die Person Kubicki und nicht um den Politiker Kubicki. Als Politiker halte ich ihn, wie die meisten in der FDP, für einen Dummschwätzer.

Aber nun zu seinen Aussagen:

[Kubicki fährt nicht allein mit einer Frau im Aufzug]

Wie will man sich gegen den Vorwurf verteidigen, man sei übergriffig geworden? Das ist eine Anschuldigung, gegen die Sie sich nicht wehren können, wenn Sie unter vier Augen gewesen sind.

Ganz richtig. Es geht nicht um strafrechtliche Konsequenzen, denn da steht Aussage gegen Aussage. Aber es ist nunmal Tatsache, dass Arbeitgeber, Freunde und Bekannte pauschal der Frau glauben. Steht die Aussage einmal im Raum, ist die berufliche Karriere arg gefährdet und Freunde wenden sich von einem ab. Es bleibt eben immer etwas haften, selbst wenn gar nichts passiert ist. Im besten Fall wird der Arbeitgeber auf eine Versetzung dringen und eine Abmahnung schreiben, im schlimmsten Fall ist man seinen Job los. Männer seid gewarnt! Frauen, insbesondere die sog. Karrierefrauen, nutzen jeden Vorteil, um sich eines Mannes beruflich zu entledigen.

Mir kann sowas nicht passieren, ich nehme aus sportlichen Gründen grundsätzlich die Treppe in den dritten Stock. Liegt mein Büro natürlich im 10. Stock, würde ich den Aufzug nehmen. Aber nur, wenn ich nicht allein mit einer Frau drin bin!

Früher war es in Ordnung, wenn man mit einer Frau geflirtet hat und sie gesagt hat: Ich will das nicht. Dann hat man es gelassen. Wenn Sie heute mit einer Frau flirten, sagt sie vielleicht nicht mehr: Ich will das nicht. Sie sagt vielleicht: Ich zeig dich an. Deshalb wird eine Reihe von Männern heute gar nicht mehr den Versuch unternehmen, eine Frau anzusprechen. Denn sie befürchten, das könne die Karriere kosten, die Existenz ruinieren, Beziehungen kaputt machen.

Vor allem kommt es darauf an, wer die Frauen anflirtet. Ist es der Geschäftsführer oder der heiße Colaautomatenauffüller, dann haben die Frauen damit kein Problem, sind sogar eher geschmeichelt. Ist es dagegen Joe Everage aus der IT Abteilung, ist es übergriffig und Frau langt gleich zum Telefonhörer, um die Gleichstellungsbeauftragte in Marsch zu setzten. Als mgtow bleibt mir daher nur die Empfehlung: Flirten am Arbeitsplatz ist tabu! Vor allem sollte Mann heute bedenken, dass Frauen berufliche Konkurrenten sind. Sie sind daher auch als solche zu behandeln!

[Auf die Frage, ob er Feminist sei]

Nein, warum sollte ich das sein? Ich find’s ein bisschen albern, Männer zu fragen, ob sie Feministen sind.

Eigentlich eine selbstverständliche Antwort. Aber in unserer heutigen, durchgegenderten, politisch korrekten (Arbeits-) Welt, muss man jedes Wort auf die Goldwaage legen. Jeder mgtow sollte auf diese Frage antworten wie Kubicki. Frauen sollen wissen, dass wir uns nicht kampflos den Feminazis ergeben und wir unsere Würde und Selbstrespekt noch nicht an der Garderobe abgegeben haben.

Ich sehe mich eher als Macho. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin dafür, dass alle gleiche Rechte haben. Aber Männer können keine Feministen sein.

Sehr gut Herr Kubicki! Männer und Frauen sind gleich zu behandeln. Aber trotzdem sind Männer und Frauen nicht gleich.

Viele Männer wissen heute nicht mal, was die genaue Definition eines „Macho“ ist. Daher hier ein Auszug aus der Wikipedia:

Macho (sprich: [ˈmatʃo]; spanisch macho „männlich, Männchen“), ist ein Lehnwort aus dem Spanischen, mit dem in der deutschen sowie in anderen Sprachen ein Mann bezeichnet wird, welcher glaubt, seine Männlichkeit stets unter Beweis stellen zu müssen, und sich dabei stark an den traditionellen Bildern der männlichen Geschlechterrolle orientiert.

Macho gilt als möglicher Gegenbegriff zum Wort Softie. Macho wird heutzutage überwiegend abwertend verwendet.

Der Begriff Softie ist negativ zu bewerten. Jeder Mann mit gesunden Selbstbewußtsein sollte von sich behaupten, er sei ein Macho!

[Kubicki über Frauen in der Politik]

Ich habe Männerbünde in dem Sinn, dass Männer zusammenhalten, um ihre Macht gegenüber Frauen zu perpetuieren, nie erlebt. Das Problem ist ein anderes.
Viele Frauen scheuen die Auseinandersetzung. Die Politik lebt davon, dass man sich auseinandersetzt. Wenn Frauen in den Wettbewerb gehen, dann passiert das häufig untereinander. Es kandidiert nicht Frau gegen Mann, sondern Frau gegen Frau.

Eben. Die sog. gläserne Decke ist, wie häufig bei Frauen, nur eine lahme Entschuldigung dafür, dass frau ein bestimmtes Ziel in Beruf oder Politik nicht erreicht hat. Ich glaube auch, dass es an der Harmoniebedürftigkeit der meisten Frauen liegt, dass diese nicht in großer Zahl Spitzenpositionen in Unternehmen und Regierungen übernehmen. Dass Frauen sich gegenseitig das Leben schwer machen, ist unter dem Begriff „Bienenköniginnensyndrom“ von der Wissenschaft vielfach untersucht worden.

Ich war neulich in einer Talkshow, da empörte sich eine Feministin, dass ich ihr die Tür zum Studio aufhalte. Auf dem Weg raus klemmte die Tür, und sie bekam sie nicht auf. Da stand ich daneben und dachte: Dann mach mal. Der Feminismus kann die Männer kritisieren, die Konfrontation suchen, das ist sein Recht. Aber die Frauen müssen dann auch akzeptieren, dass nicht alle das genauso sehen wie sie und dass sich Männer gelegentlich zurückziehen und sagen: Dann bleibt doch unter euch.

Herr Kubicki ist doch nicht etwa heimlich mgtow? 😉 Nein, ich glaube nicht, er ist ja verheiratet und hat 2 Töchter. Das Beispiel oben hab ich schon öfter gehört (Frau kriegt Tür nicht auf.) Aber ist ja auch egal. Wichtig ist die Aussage zum Schluss: Männer haben auf den ganzen Hardcore Feminismus keinen Bock mehr und verzichten auf den Umgang mit Frauen. Und voilà:

men going their own way!

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