Das Seehofer Ministerium

Vorweg: Ich halte Horst Seehofer für einen schlechten Politiker. Für mich ein Schwätzer, wie er im Buche steht. Morgens hat er diese Meinung, abends das genaue Gegenteil. Einer, der als bayerischer Löwe springt und als Merkels Bettvorleger endet. Einer, der sich auf das christliche Abendland beruft, aber seine Frau betrügt und ein uneheliches Kind hat.

Oder wie es Max Headroom, die erste VR (virtual reality) Persönlichkeit in der gleichnamigen Cyberpunkserie, in der Folge „20 minutes into the future“ lakonisch ausdrückte:

Woran erkennt man, dass ein Politiker lügt? – Seine Lippen bewegen sich!

Aber eines tut Seehofer nicht: Er geht nicht vor der versammelten Feministinnenmeute in die Knie. Zwar wurde seinerzeit das Gruppenbild der Staatssekretäre ohne Dame seines Ministeriums noch kurzfristig gegen ein Bild des Gebäudes ausgetauscht, aber später wurde das ursprüngliche Bild wieder online gestellt. Der Spott war dann natürlich da, aber letztendlich hat man sich im Innenministerium nicht beirren lassen und steht dazu, keine Frau unter den Staatssekretären zu haben. Das Gezeter der Feministinnen war jedenfalls erstmal groß. Diese glauben tatsächlich, es wäre ihr Recht, dass jede 2. Funktion und jede 2. Führungsposition mit einer Frau besetzt werden muss. Liebe Frauen, dass ist ein Irrtum! Gerade Führungspositionen muss man sich verdienen. Da geht es laut und ruppig zu, da muss man sich durchsetzen. Vielen Frauen liegt das nicht. Aber Härte muss gerade im Innenministerium gezeigt werden. Schließlich ist es dafür verantwortlich, dass wir in Deutschland sicher leben. Da müssen mitunter harte Entscheidungen getroffen werden, z. B. bei Kriminellen, bei Wirtschaftsflüchtlingen, bei der Grenzsicherung, bei Demos militanter Organisationen usw. Da ist kein Platz für weibliche Gefühlsduselei.

Anders bei der SPD, da werden Posten an Frauen vergeben, die keinerlei Eignung dafür besitzen, außer ein SPD Parteibuch zu besitzen. Es liegt auch an den Katarina Barleys, den Sawasan Cheblis, Andrea Nahles, Malu Dreyers, Aydan Özoguzes und Johanna Uekermanns, dass die Partei bei 20% (Tendenz weiter fallend) liegt.

Aber Seehofer legt nach. Nach dem rein männlichen Karussell der Staatssekretäre hat sein Ministerium den Girl’s Day abgeschafft. Endlich, muss ich da sagen, hat jemand mal den Mut, diese Veranstaltung, die meist sowieso nichts bringt, abzusagen. Mein Arbeitgeber macht seit 2017 auch einen Girl’s Day. Eine Erfolgsmeldung nach der Veranstaltung blieb aber im firmeneigenen Intranet aus. Vielleicht fand die Veranstaltung mangels interessierter Mädels gar nicht statt? Nur die Frauenbeauftragte wird es wissen. Aber wie gesagt, kein Kommentar von dort, obwohl die Frauenbeauftragte sonst die erste ist, die vermeintliche Erfolgsgeschichten im Intranet bei uns publiziert. (Vermutlich Rechtfertigungsdruck) Frauen wollen gleichberechtig sein. Dagegen ist nichts einzuwenden. Aber dann muss auch die überall vorherrschende Bevorzugung von Frauen in der Arbeitswelt eingestellt werden. Frauen sind doch nicht gleicher als Männer oder?

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Das Internet …

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… Quelle unendlich vieler lustiger Bildchen. 😉

Ja, wer nicht verheiratet ist, wer nicht unter der Fuchtel einer Frau steht, wer seinen freien Willen bewahrt hat, wer tun und lassen kann, was er will, wer sein hart verdientes Geld nicht an Frau und Kinder abgeben muss, der nimmt es auch mit Superman auf.

 

 

mgtow vs. incel

Da ahnt man nichts Böses, wenn man beim Arzt im Wartezimmer sitzt und auf dem Smartphone bei Spiegel Online vorbeischaut.

Spiegel Online sieht sich selbst vermutlich als Qualitätsmedium, wovon man aber höchstens noch bei der Printausgabe reden kann. Spiegel Online ist heute ein durchgegendertes, politisch höchst korrektes Onlinemedium, in dem sog. Journalisten ihre Aufgabe darin sehen, nicht neutral zu berichten, sondern den Leser zu erziehen. Ich würde nicht behaupten, dass die Lügenpresse existiert, aber es sind viele Fälle dokumentiert, wo Fakten weggelassen werden oder über Ereignisse absichtlich nicht berichtet wird.

Der Fall, über den ich heute berichte, stammt von Angela Gruber, nach eigener Biographie eine dieser gepamperten, von politischen Stiftungen geförderten, Absolventinnen einer deutscher Journalistenschule. Genau diese Schulen, die den aktuellen Typ des Tendenzjournalisten hervorbringen, der Fakten und Meinungen vermischt, mit politischer Korrektheit verrührt und das ganze dann mit erhobenem Zeigefinger zu Papier oder den Webserver bringt.

In Torronto hat ein Mann, der der Incel-Bewegung angehört, mit seinem Auto etliche Menschen totgefahren, die meisten davon Frauen. Bisher war mir der Begriff Incel, Abkürzung für „involuntary celebacy“, also unfreiwilliges Zölibat, kein Begriff. Spinner gibt’s im Internet überall, da kann man nicht alle Gruppierungen kennen.

Bis hierher geht der Artikel ja noch. Aber dann haut Frau Gruber so richtig vom Leder. Die wenigsten Männer haben Sex in dem Maße, wie sie sich das selber wünschen würden. Manche haben gar keinen Sex, viele (zu) wenig, eine kleine Minderheit dagegen so viel wie sie wollen. Ich habe das an anderer Stelle im Blog zum Thema tinder beschrieben.

the bottom 80% of men (in terms of attractiveness) are competing for the bottom 22% of women and the top 78% of women are competing for the top 20% of men.

Und ja, das frustriert natürlich schon. Gerade wenn man jung ist. Trotzdem wird nicht jeder sexuell frustrierte Mann zum Mörder, der mit seinem Auto Frauen umfährt. Aber Frau Gruber wirft nun sie nun alle in einen Topf: Die Pick-Up-Artists, mgtows und Incels.

Wie absurd das bei Pick-Up-Artists ist, zeigt sich doch gerade am Wesen der PUAs: Viele hatten bisher ein unzufriedenes Sexleben, aber nachdem sie alle Psychotricks und ihr persönliches Game gelernt haben, genießen sie hoffentlich die Früchte ihrer Arbeit. Es ist vielleicht moralisch verwerflich, Frauen so zu manipulieren, dass sie schnell mit einem in die Kiste steigen, aber nicht kriminell. Wenn gerade junge Frauen darauf reinfallen, nun gut, dann haben Sie vielleicht etwas fürs Leben gelernt.

mgtows in den gleichen Topf zu werfen empfinde ich als persönliche Beleidigung. Hätte Frau Gruber sich nur 5 Minuten mit der mgtow Philosophie beschäftigt, würde sie erkennen, was sie für einen Schwachsinn schreibt. Klar gibt es unter den mgtows auch verbitterte, ihre Exfrau (nicht alle Frauen!) hassende Männer. Aber das kommt dann wegen Scheidung, Kindesentzug auf Grund von falschen Aussagen, Zwang, Alimente für Frau und Kinder zahlen zu müssen usw. Es gibt also reale Gründe, warum ein geschiedener Mann seiner Ex nicht mehr wohlgesonnen ist. Aber generell ist es so, dass mgtows sich von Frauen als Partner und Ehepartner distanzieren. Das Konzept Ehe wird abgelehnt. mgtows leben auch nicht im Zölibat. Sex, Freundschaft+, Escorts, Nutten, etc. alles in mgtow erlaubt. mgtows genießen ihr Leben an der Sonnenseite ohne Frau, Ehering und Kinder. mgtow macht aus geschiedenen, hassenden, verbitterten, aus dem eigenen Haus verbannten Männern wieder zufriedene, mit sich selbst im Reinen befindliche Männer. Natürlich steht man als Mann bei mgtow an erster Stelle. Zumal Feminazis ja bei jeder Gelegenheit kund tun, dass Männer unnütz sind, kriminell, an allem Elend schuld usw. Die Gelassenheit der mgtows, über den ganzen Schwachsinn der Feminazis wohlwollend hinwegzusehen und zu ignorieren ist doch gerade eine besonders bewundernswerte Einstellung. Statt in den Krieg der Geschlechter einzusteigen, praktizieren wir in Anlehnung an einen alten Spruch der Anti-Kriegs Bewegung aus den 80ern folgendes:

Stell dir vor es ist Geschlechterkrieg und die Männer gehen nicht hin

Ich stelle hier also mal für Frau Gruber und alle anderen Schreiberlinge deutscher Journalistenschulen klar:

mgtows und incels sind 2 disjunkte Gruppen.

incels haben ein Problem mit ihrem Selbstwertgefühl. Sowas kann man beheben. Entweder in dem man sich mit der Problematik und entsprechenden Lösungsmöglichkeiten vertraut macht, so man sie erkannt hat, oder in dem man sich professionelle Unterstützung holt. Seelenklemptner bezahlt in Deutschland zumindest die Krankenkasse. Andere brauchen vielleicht nur ein entsprechendes Buch zum Thema. incels sind sicherlich eine potentielle Gefahr für Frauen. Ich schreibe absichtlich potentiell, weil nicht jeder sexuell frustrierte Mann zu Äußersten geht. In dem Fall aus Toronto hat es jede Menge Warnhinweise gegeben. Postings auf Facebook und Reddit ließen erahnen, dass hier ein Mensch mit schweren psychischen Problemen existiert. Aber es muss sich auch jemand um die Autoren solcher Postings kümmern. Das gilt übrigens auch für die Gestörten, die mit einem ganzen Waffenarsenal in ihre alte Schule stürmen. Aber niemand will die Gefahr sehen, bis es wieder mal zu spät ist. Eine besondere Verantwortung tragen hier die Anbieter der sozialen Medien, also hier Facebook und reddit.

Diese Fixierung der Männer auf Sex spielt Frauen natürlich in die Hände. Auch wenn es heute einfacher den je ist, an Sex zu kommen, gelangt nur ein kleiner Teil der Männer in dem Maße an Sex, wie diese es sich wünschen. Jeder Mann muss erstmal erkennen, dass Sex eine Waffe in der Hand der Frauen zur Durchsetzung ihrer Forderungen ist. Dies zu erkennen ist schon einmal ein wichtiger Schritt. Der nächste Schritt ist dann, diese Waffe zu entschärfen. Das können PUA Methoden sein oder der Rückgriff auf Escorts etc. Nichts auf der Welt ist umsonst, auch Sex letztendlich nicht. Auch wer mit PUA Methoden eine kostenlose Nummer geschoben hat, weiß nicht, ob er anschließend gestalked oder terrorisiert wird, etc. wenn die Frau sich ausgenutzt fühlt. Und sowas kommt häufiger vor als man glaubt. Von ungewollten Schwangerschaften und Geschlechtskrankheiten will ich gar nicht erst anfangen.

Besser eine ehrliche, sichere, bezahlte Nummer mit einer first class escort, als Blümchensex mit Michaela Meier, nach endlosen Treffen, Geschenken, Blumen, Kino, Essengehen usw. Da sollte jeder mal ne Kosten-Nutzen Analyse machen.

Spätestens wenn findige Ingenieure, Programmierer und Unternehmer die ersten lebensechten Sexbots produziert haben, ist das Thema endgültig durch. Bis dahin wird man weiterhin seine tägliche Dosis #metoo in den Medien lesen und Journalistinnen wie Frau Gruber werden weiterhin ihren verbissenen, pauschalisierenden Kampf gegen alle Männer führen, die keine Pudel im Sinne des Feminismus sind.

David „Jens Jessen“ gegen Goliath „Feminismus“

Als Mann ist es in Zeiten von #metoo, #aufschrei, Weinstein und Co nicht leicht. Männer als Ganzes sind unter Dauerbeschuss, von Medien, Politikern, Feministinnen, Genderprofessorinnen usw. usf. Die Liste der Männerhasser ist lang. Und was machen die Männer? Sie ziehen vernünftigerweise den Kopf ein. Als mgtow mache ich es auch. Meine Lebenszeit ist mir zu schade, diesen aussichtslosen Kampf zu führen. Frauen spielen bei mir jetzt und in Zukunft jenseits sexueller Bedürfnisse keine Rolle. Von daher kann mir das ganze Gezeter der Emanzen und ihrer willfährigen Pudel egal sein. Nimmt jedoch jemand den Fehdehandschuh auf, dann horche ich auf. So geschehen in der Zeit vom 5.4.2018.

Jens Jessen heißt der tapfere Streiter und ihm gebührt dafür Lob und Anerkennung. Denn der mediale Shitstorm wird gigantisch sein. Der Artikel (Seiten 53-55) ist betitelt mit

Der bedrohte Mann

Es geht dabei längst nicht mehr um Gleichberechtigung, sondern um den Triumph eines totalitären Feminismus, findet JENS JESSEN

Heute ist alles, was Männer tun, sagen, fühlen oder denken, falsch – weil sie dem falschen Geschlecht angehören

All diese Thesen schlagen dem Leser entgegen bevor der Artikel überhaupt beginnt. Und ja, Jessen hat mit jeder einzelnen These recht. Der Mann ist nicht in seiner körperlichen Existenz bedroht (dazu wären die meisten Frauen überhaupt nicht in der Lage) aber in seinem Wesen, seinem Selbstbildnis, seiner Bestimmung und seiner Würde. Egal was Mann sagt, nicht sagt, tut, nicht tut, immer ist aus Sicht der Frauen etwas falsch. Das ist wie eine dieser weiblichen Fangfragen: „Schatz, findest du mich zu dick?“. Was kann man da nicht alles falsch machen: Zu schnell oder zu spät, mit ja, nein, oder ausweichend antworten. Egal, alles falsch. Genauso ist es auch bei #metoo. Männer, die schweigen sind Schweine, Männer, die argumentieren, sind Schweine. #metoo ist Anklage, Gerichtsverhandlung, Verurteilung und Hinrichtung in einem.

Die meisten Männer haben mit Weinstein und anderen Männern, die ihre Macht gegenüber Frauen ausnutzen nichts zu tun. Deshalb schweigen sie. Sie brauchen sich auch nicht für die Weinsteins dieser Welt entschuldigen. Ganz abgesehen davon, dass viele prominente Schauspielerinnen jahrelang das Spiel mitgemacht haben, bis sie fest in Hollywood etabliert waren. Dadurch, dass Sie das Spiel mitgemacht haben, haben sie hunderte andere Frauen in der Karriere überholt. Das Wort „Bewerbungscouch“ ist nicht neu und in Hollywood seit Jahrzehnten ein offenes Geheimnis gewesen. Die Verlogenheit liegt hier bei den Schauspielerinnen, die von Weinstein profitiert haben und sich heute als Opfer böser Produzenten hinstellen.

Diese Debatte hat sich, kaum begonnen, in rasender Geschwindigkeit vom Anlass – den üblen Umtrieben der Weinsteins und Wedels, die auch von Männern verurteilt werden – entfernt und ein rhetorisches Hexenlabyrinth erschaffen, in dem selbst der Gutwilligste scheitert.

Kostprobe gefällig?

Deshalb bist du ein Täter, auch wenn du keiner bist, weil du vom System profitierst

Mareike Nieberding, Journalistin bei Zeit Online

oder

Wir müssen eine feministische Terrorgruppe gründen und die alten weißen Männer aus dem Weg schaffen

Mirna Funk im digitalen Frauenmagazin Edition F

oder

Das Patriarchat umgibt uns förmlich wie die Matrix aus dem gleichnamigen Film

Anne Wizorek

Nachrichten von konkreten Übergriffen zeigen nur die Spitze des Eisbergs. Der Eisberg selbst ist das System. Hierarchisch. Machtgesteuert. Geldgesteuert.
Männlich dominiert.

Crescentia Dünßer, Regisseurin

Jessen führt weiter aus:

Die Männer haben nach anfänglichem Aufbegehren – kaum mehr als ein Schluckauf – erkennen müssen, dass ihnen keine Reaktion bleibt, mit der sie sich nicht selbst ins Unrecht setzen. War es das Ziel von #MeToo, den allgemeinen Geschlechterkampf zu eröffnen und diesen prompt mit der Einschüchterung des Gegners zu beginnen, kann die Debatte nur ein Erfolg genannt werden.

Genau so sieht es aus. Wie Jessen schreibt, haben Männer keine Chance in diesem Krieg der Geschlechter. Es spielt keine Rolle, ob Macho, Alpha oder Omega, alle Männer sind schuld. Ob es direkt das Ziel von #metoo war, den Geschlechterkampf zu eröffnen, kann man dahin gestellt lassen, aber die Bewegung ist mit Sicherheit dann, als sie erfolgreich wurde, von interessierte Seite gekapert worden, den Hardcore Feministinnen und den Feminazis.

Das System der feministischen Rhetorik folgt dem Schema des bolschewistischen Schauprozesses, nur dass die Klassenzugehörigkeit durch die Geschlechtszugehörigkeit ersetzt ist.

Wem der Begriff „bolschewistischer Schauprozess“ nichts sagt, empfehle ich das Buch „Das Schwarzbuch des Kommunismus“ von 6 französischen Autoren.

Männern darf man alles nachsagen, bloß weil sie Männer sind: Sie sind machtbesessen, geldgierig, egomanisch, wichtigtuerisch, sexistisch, fies.

Viele Frauen würde ich ebenfalls als geldgierig, egomanisch, wichtigtuerisch und fies bezeichnen. Da tun sich vermutlich Vertreter beide Geschlechter nicht viel.

Für die neuen Feministinnen gibt es keine schuldlosen Männer, auch wenn eingeräumt wird, dass nicht alle »sexualisierte Gewalt« auch praktisch ausüben. Der
Lehrsatz lautet: »Es sind nicht alle Männer, aber: Es sind Männer.

Kommt einem diese Argumentation in einem anderen Zusammenhang nicht bekannt vor? Ja, so argumentieren Rechtsextreme in Bezug auf Ausländer. Während dieser Argumentation der Rechten von der Zivilgesellschaft energisch widersprochen wird, hört man nichts, wenn es gegen 50% der Bevölkerung Deutschlands geht: Die Männer. Das lässt tief blicken …

Die prominentesten feministisch-bolschewistischen Opfer der letzten Jahre waren neben Rainer Brüderle, FDP, (der eines der ersten Opfer war) das Gedicht „Alleen und Blumen und Frauen“ von Eugen Gomringer (wird übermalt), dem britischen Medizin-Nobelpreisträger Tim Hunt (mit Schimpf und Schade aus dem University College London, dem Europäischen Forschungsrat und der Royal Society verjagt), den Angeklagten der Lügnerin Gina Lisa samt Gefolge, diverse, zum Teil über hundert Jahre alte Gemälde mit Nymphen und anderen Aktdarstellungen usw. usf. Niemand weiß, wer morgen geteert und gefedert aus der Stadt gejagt wird.

Der Feminismus hat damit eine Grenze überschritten, die den Bezirk der Menschlichkeit von der offenen Barbarei trennte. Man muss einen Mann längst nicht mehr individuell in Augenschein nehmen oder einer Tat überführen. Er steht unter Generalverdacht. Das ist keine Kleinigkeit. Philosophisch gesprochen, wird damit die Conditio humana gekündigt, die allen Menschen ein gleiches Maß an Menschlichkeit zumisst. Wenn für Männer keine Unschuldsvermutung gilt, werden
sie – nicht nur in der feministischen Theorie – zu Menschen zweiter Klasse.

Harte Worte, aber sehr wohl gerechtfertigt. Die Feministinnen gehen heute zu Werke wie früher die Politkommissare unter Stalin: Im Blutrausch und in der Überzeugung, überall Saboteure und Abweichler zu sehen, die entweder in den Gulag oder direkt vor ein Erschießungskommando geführt werden müssen. Lieber ein Unschuldiger getötet als einen Schuldigen übersehen zu haben.

Das uralte, fast vergessene Instrument der sozialen Ächtung wurde wieder ausgegraben und entrostet; und siehe da, es glänzt und schneidet scharf wie vor zweihundert Jahren.

Und warum? Weil wir das Internet haben. Jeder kann heute einen shitstorm im Internet auslösen. In Echtzeit bilden Frauen über Twitter und Facebook, jede einzelne ein Tropfen, zusammen eine Flutwelle, die über alles hinweggeht und zielgerichtet Männer wie Männerkarrieren zerstört. Dabei kommen auch Unschuldige zu Schaden, wie der Wetterfrosch Kachelmann, der Modefotograf Bruce Weber oder Nate Parker, dessen Film „The Birth of a Nation“ als sicherer Oscar-Anwärter gehandelt wurde. Findige Schnüffler fanden in den Tiefen des Internet eine Anklage wegen Vergewaltigung aus der Collegezeit des Regisseurs. Obwohl er damals freigesprochen wurde, waren seine Chancen auf einen Oscar dahin. Wenn man nun bedenkt, dass etwas, das von irgendwem irgendwann mal im Internet publiziert wurde, für alle Ewigkeiten auffindbar bleibt, haben Denunziantinnen und andere üble Gestaltinnen im Zeitalter der Männerverfolgung Hochkonjunktur.

Und wie die Kommunisten an den unaufhaltsamen Sieg der Arbeiterklasse glaubten, glauben die Feministinnen an den Sieg des weiblichen Geschlechts über seinen Erbfeind, den Mann. »Deswegen bäumen sich ja die alten weißen Männer gerade noch einmal auf. Wie ein Tier kurz vorm Tode. Sie spüren sehr wohl, dass die Zeit für sie gekommen ist« (Mirna Funk).

Ist es eigentlich Rassismus, wenn nur alte und weiße Männer gemeint werden? Keine Ahnung, wer Mirna Funk ist, aber eines ist sicher: sie irrt. Auf jede Bewegung wird irgendwann eine Gegenbewegung erfolgen. Die Schweigestrategie der meisten Männer ist schon heute das Beste, was Mann tun kann. Metoo und andere feministische Auswüchse werden sich totlaufen. Der Graben zwischen den Geschlechtern wird sich vertiefen. Männer und Frauen werden verstärkt getrennte Wege gehen. Da aber Frauen zu allen Zeiten sich darauf verlassen haben, von dem, was der Mann früher gejagt, erlegt, heute erschafft und verdient hat, zu partizipieren, bleibt bei vielen ein Abhängigkeitsverhältnis. Aber hier müssen die Männer dann klare Kannte zeigen: Frauen wollen gleichberechtigt sein, Frauen verdammen die Männer, also zeigt ihnen die kalte Schulter und helft ihnen nicht. Und das überall und bei jeder Gelegenheit: Im Alltag (Tür aufhalten), im Beruf (Frauen sind Konkurrenten!), egal, wo es zu Interaktion mit dem anderen Geschlecht kommt. Verzichtet auf Ehe und Kinder. Das älteste Gewerbe wird auch im Zeitalter des Feminismus weiter blühen und den Männern zu Diensten sein. Kein Mann sollte vergessen, was Feministinnen von ihm halten oder gehalten haben. Männer macht euer eigenes Ding! Ich wünsche Jens Jessen jedenfalls viel Glück für die Zukunft, auf dass er weiterhin Artikel entgeltlich publizieren kann.

Die Feminazis haben jedenfalls schon die Messer gewetzt:

Margarete Stokowski in Spargel Online

Alexandra Eul in EMMA

Pia Seitler und Carolina Torres in bento

auch Pudel melden sich zu Wort: Dietmar Dath in der FAZ

und natürlich diverse Blogger aus dem feministischen Dunstkreis

the future of sex

Ich lese alles. Von TAZ bis Junge Freiheit, je nachdem was man so in die Finger bekommt. Denn eines mache ich nicht, ich kaufe keines dieser Erzeugnisse. Lediglich die FAZ am Sonntag kaufe ich mir hin und wieder und habe dann die ganze Woche was davon, so dick ist die in der Regel. Letztens lag bei uns im Aufenthaltsraum eine Ausgabe der Zeit, die Zeitung der Hipster und der Bionade-Bourgeoisie bzw. eigentlich die ZEIT Campus 1.2018, die Studiausgabe für die Studenten der Müsliwissenschaften.

Ab Seite 48 gibt es ein Interview mit dem renommierten Sexualmediziner Volkmar Sigusch, 77. 33 Jahre war er Leiter des Instituts für Sexualwissenschaft an der Uni Frankfurt. Der Mann weiß also, wovon er redet. Und er redet so herrlich unaufgeregt über Sex. Während bei bento oder ze.tt steht, dass man gerade Sex mit Gurken oder Apfelkuchen haben muss, weil es nach dem Redaktionspraktikanten gerade hip ist. (In Wirklichkeit hat der Schreiberling sich das gerade nur aus den Fingern gesogen.) Sigusch hat auch den Begriff CIS-Gender ( Person, deren Geschlechtsidentität mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht übereinstimmt) und Trans-Gender geprägt.

Für die Zukunft sieht Sigusch 2 Entwicklungen voraus: Zum einen eine Zunahme von Polyamorie  (Ein Oberbegriff für eine gegenüber anderen offenen Beziehungsformen enger definierte Praxis, mehr als einen Menschen zur selben Zeit zu lieben.) Das glaube ich persönlich zwar weniger, aber er ist der Experte. Ich halte 3er grundsätzlich für problematisch, weil wenigstens einer damit über kurz oder lang nicht zurecht kommt. Bei MFF wird eine der beiden Frauen über kurz oder lang nicht damit klar kommen, den Mann nicht alleine für sich zu haben oder es nicht ertragen können, dabei zuzusehen, wie der Mann mit der 2. Frau schläft. Bei MMF ist es dann andersherum, einer der Männer wird es auf Dauer nicht ertragen können, die Frau nicht exklusiv zu haben. Für mich wäre das jedenfalls nix und ich habe auch noch nie einen Dreier gehabt und lege da auch in Zukunft keinen Wert drauf.

Bei der 2. Entwicklung bin ich aber der gleichen Meinung wie der Experte: Auf die Frage, ob die neosexuelle Revolution mit der Polyamorie am Ziel angekommen ist, antwortet Sigusch:

Nein. Denken Sie nur an den Internet- oder Robotersex. Da stehen wir ja noch fast ganz am  Anfang.

Unsere Personal Computer werden sicher bald durch Personal Robots ergänzt werden, im Haushalt, in der Pflege und so weiter. Erste Sexroboter sind bereits auf dem Markt. Sie kosten etwa 10.000 Euro und werden alte Liebes- und Sexpuppen ablösen. Als neue Sonderbarkeiten, früher Perversion genannt, wird sich eine Robotophilie etablieren. Schließlich wird immer mehr Menschen das Zusammenleben mit einem Roboter sehr viel angenehmer sein als mit einem komplizierten, eigenwilligen und bösartigem Menschen.

Respekt Herr Sigusch, für diese Aussage bewundere ich sie. Ein 77-jähriger, der wie ein gerade volljährig gewordener Gründer eines Sex-Robot Startups denkt und mit dem Erfahrungsschatz eines langjährigen Sexualwissenschaftlers diese neue Art der Sexualität nicht verteufelt, sondern für vollkommen akzeptabel hält. Und der letzte Satz könnte auch von jedem mgtow stammen, ersetzt man nur das Wort „Menschen“ durch „Frau“!

Wenn man dann bedenkt, dass die Sexbot auch nach vielen Jahren des Kopulierens nicht altert, ewig jung und ansehnlich bleibt, haben Frauen da echt schlechte Karten.  Zumal keine ungewollte Schwangerschaft droht und Sex jederzeit gewährt wird. Es nimmt echten Frauen die größte Trumpfkarte über die Männer aus der Hand. Tja, und irgendwann wird sich Sex mit einer Sexbot besser anfühlen, als mit einer menschlichen Frau. Dann brechen für Letztere harte Zeiten an …

Psychopathinnen

Vor 2 Wochen schrieb ich schon etwas zu einem Artikel aus dem Spiegel 13/2008. Aber ich war mit dem Heft noch nicht durch. Ab Seite 120 gibt es den nächsten interessanten Artikel. Es geht um weibliche Psychopathen. Um Frauen, die Männer, Kinder oder andere Frauen missbrauchen, bedrängen oder verletzen.

Gibt es nicht? Wenn man die Therapeutin Lydia Benecke fragt, die seit Jahren mit Psychopathen und Psychopathinnen der schlimmsten Sorte beruflich zu tun hat, kein Einzelfall. Ja, da geraten Weltbilder ins Wanken. Galt es doch bisher als abgemacht, dass Frauen Opfer sind, Opfer von Männern, Opfer des bösen Patriarchats, Missbrauchsopfer von Vater, Onkel oder Vorgesetzten. Ein Wunder, dass im feministisch angehauchten Spiegel überhaupt so ein Artikel erscheinen darf. Da hat der Feminazi-Zensor wohl nicht aufgepasst.

Feministinnen hassen mich dafür, aber ich sage es trotzdem: Emotionale und sexuelle Misshandlungen an Männern, die von Frauen begangen werden, bleiben auch in unserer scheinbar aufgeklärten Gesellschaft häufig unentdeckt.

Originalzitat Lydia Benecke

Und warum? Weil misshandelten Männern kein Gehör geschenkt wird. Weil selbst andere Männer Männern in Not keinen Glauben schenken. Zu tief ist im gesellschaftlichen Bewusstsein verankert, dass ein Mann zwar Täter, aber niemals Opfer sein kann. Mann muss Frau Benecke dankbar sein, dass sie sich traut, zu sagen und zu veröffentlichen, was diametral dem gegenübersteht, was Feministinnen und ihre Pudel uns allen weiß machen wollen.  Nur, gibt es Männerhäuser? Gibt es Beratungsstellen für misshandelte, verprügelte, oder mit dem Tod bedrohte Männer? Natürlich nicht.

Es geht nicht um Mann und Frau«, sagt die Psychologin, »es geht darum, dass Menschen andere Menschen schlecht behandeln.

Wenn man diesen Satz interpretieren will, kann man annehmen, dass Männer und Frauen als Psychopathen sich nichts nehmen. Frauen fehlt in vielen Fällen vielleicht die Kraft, die ein Mann hat, aber sie gleichen dies durch Heimtücke, Psychoterror oder die Verwendung von Alltagsgegenständen als Waffe mehr als aus. Auch eine zierliche Frau kann einen beliebigen Mann mit einem einzigen Hieb mit einem Baseballschläger KO schlagen oder sogar töten.

Mit zweierlei Maß wird auch tausendfach bei sexuellem Missbrauch von minderjährigen Jungen durch ältere Frauen gemessen. Dann heißt es „der Jüngling wurde von der älteren Frau in die Geheimnisse der Liebe eingeführt“.  Andersherum besteht Konsens, dass es eine Vergewaltigung ist.

1980 entwarf der kanadische Psychologe Robert Hare eine „Psychopathie-Checkliste“, die leicht abgewandelt auch heute noch in Deutschland verwendet wird. Allerdings ist diese Liste rein auf männliche Psychopathen ausgelegt. Angewandt auf Psychopathinnen ergab diese Liste, dass diese häufig keine (!!) oder nur harmlose psychopathische Veranlagungen haben. Daher glaubte die Fachwelt und unsere Gesellschaft bis vor Kurzem, dass Frauen keine Psychopathen sein können!

Einen großen Unterschied gibt es aber wohl dennoch: Während psychopathische Männer eher fremde Menschen vergewaltigen und ermorden, drangsalieren psychopathische Frauen meist ihre eigene Familie, also Ehemann und / oder die eigenen Kinder.

Das ganze ist ein weiteres Beispiel dafür, wie Männer heute diskriminiert werden. Sie werden einzig als potentielle Täter gesehen. Männliche Opfer werden ausgelacht und mit ihrem Problem alleine gelassen. Mit fatalen Konsequenzen.

Gleichzeitig ist der Artikel aber auch eine gute Warnung, bei einer Frau auf Anzeichen von psychopathischen Veranlagungen zu achten. Selbst ein mgtow, der nur kurzfristige Beziehungen eingeht oder nur ein sexuelles Abenteuer sucht, kann betroffen sein. Jeder kann von einer Frau gestalked werden. Das ist dann gar nicht mehr lustig.