Neues von der Gender Pay Gap Propagandafront

Zu den sich seit Jahren haltenden Lügen zählt der sog. Gender Pay Gap. Das ach so böse Patriarchat unterdrückt Frauen im Beruf und bezahlt ihnen gerade soviel, dass es zum Leben reicht. Je nachdem, welche Göbbeline man fragt, liegt der Gender Pay Gap bei 7 bis 21 Prozent.

Allein schon diese Spannbreite macht deutlich, dass keine gesicherte Datenbasis dahinter steht. Oder die Tatsache, dass Arbeitgeber dann eigentlich nur noch Frauen einstellen müssten, um die Lohnkosten um 7-21% zu senken. Die Arbeitslosigkeit bei Männern müsste folglich bei 100% liegen.

Aber die sog. „Qualitätspresse“ wird nicht müde, diese feministische Propaganda unters Volk zu bringen.

Aktuelles Beispiel gibt’s bei Spiegel Online hier: Link

In Großbritannien müssen Unternehmen nun offenlegen, wieviel Frauen und Männer dort verdienen. Skandal! Beim Billigflieger und Sklavenschinder Ryanair verdienen Männer 67% mehr als Frauen.

Aber der Unterschied liegt nicht etwa zwischen einem männlichen und einem weiblichen Piloten, sondern zwischen Piloten (542 Männer und 8 Frauen) und Saftschubsen (fast ausschließlich Frauen)! Also werden hier Äpfel und Birnen verglichen. Der ganze Artikel, ach die ganze Statistik kann man gleich in die virtuelle Rundablage P werfen.

Wichtig an dem Artikel ist nur die Überschrift, die sich ins Gehirn der flüchtigen Leser einbrennen soll: Frauen werden diskriminiert, Frauen werden beim Gehalt übers Ohr gehauen.

Nichts davon ist wahr, alles Lüge!

Was ist dann aber die Intention hinter solchen Artikeln? Frauen, die weder Ambitionen zeigen, noch hart arbeiten wie die meisten Männer wollen trotzdem das gleiche Gehalt.

Es ist aber ein gewaltiger Unterschied, ob ich als Pilot ein Flugzeug fliege und für 100-400 Personen an Bord verantwortlich bin, oder ob ich Tomatensaft und Kaffee in 10km Höhe ausschenke!

Wenn die Saftschubse das gleiche Gehalt wie der Pilot bekommt, dann würde niemand mehr Pilot werden! Wer sich solche Phantastereien ausdenkt, sollte mal sein Gehirn überprüfen lassen!

Fakt ist: Es gibt bei gleicher Position, gleicher Ausbildung, gleich langer Betriebszugehörigkeit und gleicher Berufserfahrung keinen Unterschied in der Bezahlung zwischen Männern und Frauen.

Noch eine persönliche Anmerkung zu Ryanair: Ich würde niemals in ein Flugzeug dieser Airline steigen. Die Piloten bei Ryanair sind Scheinselbstständige in Unternehmen mit einem Mitarbeiter (sich selbst), die für eine fixe Summe fliegen. Ryanair zahlt weder Krankenkassen- noch Rentenbeiträge geschweige denn Urlaubsgeld. Wer krank ist und nicht fliegen kann, erhält kein Geld. Es ist daher davon auszugehen, dass viele Piloten, die sich bei Lufthansa krank melden würden, bei Ryanair trotzdem im Cockpit sitzen. Ich habe frequent traveller Status bei Lufthansa und würde nicht im Traum daran denken, mein Leben in einer Ryanairmaschine zu riskieren, nur weil die Tickets zum Aldipreis verkauft werden. Bei YouTube gibt’s genug Videos zu Ryanair. Gruselig!

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