David „Jens Jessen“ gegen Goliath „Feminismus“

Als Mann ist es in Zeiten von #metoo, #aufschrei, Weinstein und Co nicht leicht. Männer als Ganzes sind unter Dauerbeschuss, von Medien, Politikern, Feministinnen, Genderprofessorinnen usw. usf. Die Liste der Männerhasser ist lang. Und was machen die Männer? Sie ziehen vernünftigerweise den Kopf ein. Als mgtow mache ich es auch. Meine Lebenszeit ist mir zu schade, diesen aussichtslosen Kampf zu führen. Frauen spielen bei mir jetzt und in Zukunft jenseits sexueller Bedürfnisse keine Rolle. Von daher kann mir das ganze Gezeter der Emanzen und ihrer willfährigen Pudel egal sein. Nimmt jedoch jemand den Fehdehandschuh auf, dann horche ich auf. So geschehen in der Zeit vom 5.4.2018.

Jens Jessen heißt der tapfere Streiter und ihm gebührt dafür Lob und Anerkennung. Denn der mediale Shitstorm wird gigantisch sein. Der Artikel (Seiten 53-55) ist betitelt mit

Der bedrohte Mann

Es geht dabei längst nicht mehr um Gleichberechtigung, sondern um den Triumph eines totalitären Feminismus, findet JENS JESSEN

Heute ist alles, was Männer tun, sagen, fühlen oder denken, falsch – weil sie dem falschen Geschlecht angehören

All diese Thesen schlagen dem Leser entgegen bevor der Artikel überhaupt beginnt. Und ja, Jessen hat mit jeder einzelnen These recht. Der Mann ist nicht in seiner körperlichen Existenz bedroht (dazu wären die meisten Frauen überhaupt nicht in der Lage) aber in seinem Wesen, seinem Selbstbildnis, seiner Bestimmung und seiner Würde. Egal was Mann sagt, nicht sagt, tut, nicht tut, immer ist aus Sicht der Frauen etwas falsch. Das ist wie eine dieser weiblichen Fangfragen: „Schatz, findest du mich zu dick?“. Was kann man da nicht alles falsch machen: Zu schnell oder zu spät, mit ja, nein, oder ausweichend antworten. Egal, alles falsch. Genauso ist es auch bei #metoo. Männer, die schweigen sind Schweine, Männer, die argumentieren, sind Schweine. #metoo ist Anklage, Gerichtsverhandlung, Verurteilung und Hinrichtung in einem.

Die meisten Männer haben mit Weinstein und anderen Männern, die ihre Macht gegenüber Frauen ausnutzen nichts zu tun. Deshalb schweigen sie. Sie brauchen sich auch nicht für die Weinsteins dieser Welt entschuldigen. Ganz abgesehen davon, dass viele prominente Schauspielerinnen jahrelang das Spiel mitgemacht haben, bis sie fest in Hollywood etabliert waren. Dadurch, dass Sie das Spiel mitgemacht haben, haben sie hunderte andere Frauen in der Karriere überholt. Das Wort „Bewerbungscouch“ ist nicht neu und in Hollywood seit Jahrzehnten ein offenes Geheimnis gewesen. Die Verlogenheit liegt hier bei den Schauspielerinnen, die von Weinstein profitiert haben und sich heute als Opfer böser Produzenten hinstellen.

Diese Debatte hat sich, kaum begonnen, in rasender Geschwindigkeit vom Anlass – den üblen Umtrieben der Weinsteins und Wedels, die auch von Männern verurteilt werden – entfernt und ein rhetorisches Hexenlabyrinth erschaffen, in dem selbst der Gutwilligste scheitert.

Kostprobe gefällig?

Deshalb bist du ein Täter, auch wenn du keiner bist, weil du vom System profitierst

Mareike Nieberding, Journalistin bei Zeit Online

oder

Wir müssen eine feministische Terrorgruppe gründen und die alten weißen Männer aus dem Weg schaffen

Mirna Funk im digitalen Frauenmagazin Edition F

oder

Das Patriarchat umgibt uns förmlich wie die Matrix aus dem gleichnamigen Film

Anne Wizorek

Nachrichten von konkreten Übergriffen zeigen nur die Spitze des Eisbergs. Der Eisberg selbst ist das System. Hierarchisch. Machtgesteuert. Geldgesteuert.
Männlich dominiert.

Crescentia Dünßer, Regisseurin

Jessen führt weiter aus:

Die Männer haben nach anfänglichem Aufbegehren – kaum mehr als ein Schluckauf – erkennen müssen, dass ihnen keine Reaktion bleibt, mit der sie sich nicht selbst ins Unrecht setzen. War es das Ziel von #MeToo, den allgemeinen Geschlechterkampf zu eröffnen und diesen prompt mit der Einschüchterung des Gegners zu beginnen, kann die Debatte nur ein Erfolg genannt werden.

Genau so sieht es aus. Wie Jessen schreibt, haben Männer keine Chance in diesem Krieg der Geschlechter. Es spielt keine Rolle, ob Macho, Alpha oder Omega, alle Männer sind schuld. Ob es direkt das Ziel von #metoo war, den Geschlechterkampf zu eröffnen, kann man dahin gestellt lassen, aber die Bewegung ist mit Sicherheit dann, als sie erfolgreich wurde, von interessierte Seite gekapert worden, den Hardcore Feministinnen und den Feminazis.

Das System der feministischen Rhetorik folgt dem Schema des bolschewistischen Schauprozesses, nur dass die Klassenzugehörigkeit durch die Geschlechtszugehörigkeit ersetzt ist.

Wem der Begriff „bolschewistischer Schauprozess“ nichts sagt, empfehle ich das Buch „Das Schwarzbuch des Kommunismus“ von 6 französischen Autoren.

Männern darf man alles nachsagen, bloß weil sie Männer sind: Sie sind machtbesessen, geldgierig, egomanisch, wichtigtuerisch, sexistisch, fies.

Viele Frauen würde ich ebenfalls als geldgierig, egomanisch, wichtigtuerisch und fies bezeichnen. Da tun sich vermutlich Vertreter beide Geschlechter nicht viel.

Für die neuen Feministinnen gibt es keine schuldlosen Männer, auch wenn eingeräumt wird, dass nicht alle »sexualisierte Gewalt« auch praktisch ausüben. Der
Lehrsatz lautet: »Es sind nicht alle Männer, aber: Es sind Männer.

Kommt einem diese Argumentation in einem anderen Zusammenhang nicht bekannt vor? Ja, so argumentieren Rechtsextreme in Bezug auf Ausländer. Während dieser Argumentation der Rechten von der Zivilgesellschaft energisch widersprochen wird, hört man nichts, wenn es gegen 50% der Bevölkerung Deutschlands geht: Die Männer. Das lässt tief blicken …

Die prominentesten feministisch-bolschewistischen Opfer der letzten Jahre waren neben Rainer Brüderle, FDP, (der eines der ersten Opfer war) das Gedicht „Alleen und Blumen und Frauen“ von Eugen Gomringer (wird übermalt), dem britischen Medizin-Nobelpreisträger Tim Hunt (mit Schimpf und Schade aus dem University College London, dem Europäischen Forschungsrat und der Royal Society verjagt), den Angeklagten der Lügnerin Gina Lisa samt Gefolge, diverse, zum Teil über hundert Jahre alte Gemälde mit Nymphen und anderen Aktdarstellungen usw. usf. Niemand weiß, wer morgen geteert und gefedert aus der Stadt gejagt wird.

Der Feminismus hat damit eine Grenze überschritten, die den Bezirk der Menschlichkeit von der offenen Barbarei trennte. Man muss einen Mann längst nicht mehr individuell in Augenschein nehmen oder einer Tat überführen. Er steht unter Generalverdacht. Das ist keine Kleinigkeit. Philosophisch gesprochen, wird damit die Conditio humana gekündigt, die allen Menschen ein gleiches Maß an Menschlichkeit zumisst. Wenn für Männer keine Unschuldsvermutung gilt, werden
sie – nicht nur in der feministischen Theorie – zu Menschen zweiter Klasse.

Harte Worte, aber sehr wohl gerechtfertigt. Die Feministinnen gehen heute zu Werke wie früher die Politkommissare unter Stalin: Im Blutrausch und in der Überzeugung, überall Saboteure und Abweichler zu sehen, die entweder in den Gulag oder direkt vor ein Erschießungskommando geführt werden müssen. Lieber ein Unschuldiger getötet als einen Schuldigen übersehen zu haben.

Das uralte, fast vergessene Instrument der sozialen Ächtung wurde wieder ausgegraben und entrostet; und siehe da, es glänzt und schneidet scharf wie vor zweihundert Jahren.

Und warum? Weil wir das Internet haben. Jeder kann heute einen shitstorm im Internet auslösen. In Echtzeit bilden Frauen über Twitter und Facebook, jede einzelne ein Tropfen, zusammen eine Flutwelle, die über alles hinweggeht und zielgerichtet Männer wie Männerkarrieren zerstört. Dabei kommen auch Unschuldige zu Schaden, wie der Wetterfrosch Kachelmann, der Modefotograf Bruce Weber oder Nate Parker, dessen Film „The Birth of a Nation“ als sicherer Oscar-Anwärter gehandelt wurde. Findige Schnüffler fanden in den Tiefen des Internet eine Anklage wegen Vergewaltigung aus der Collegezeit des Regisseurs. Obwohl er damals freigesprochen wurde, waren seine Chancen auf einen Oscar dahin. Wenn man nun bedenkt, dass etwas, das von irgendwem irgendwann mal im Internet publiziert wurde, für alle Ewigkeiten auffindbar bleibt, haben Denunziantinnen und andere üble Gestaltinnen im Zeitalter der Männerverfolgung Hochkonjunktur.

Und wie die Kommunisten an den unaufhaltsamen Sieg der Arbeiterklasse glaubten, glauben die Feministinnen an den Sieg des weiblichen Geschlechts über seinen Erbfeind, den Mann. »Deswegen bäumen sich ja die alten weißen Männer gerade noch einmal auf. Wie ein Tier kurz vorm Tode. Sie spüren sehr wohl, dass die Zeit für sie gekommen ist« (Mirna Funk).

Ist es eigentlich Rassismus, wenn nur alte und weiße Männer gemeint werden? Keine Ahnung, wer Mirna Funk ist, aber eines ist sicher: sie irrt. Auf jede Bewegung wird irgendwann eine Gegenbewegung erfolgen. Die Schweigestrategie der meisten Männer ist schon heute das Beste, was Mann tun kann. Metoo und andere feministische Auswüchse werden sich totlaufen. Der Graben zwischen den Geschlechtern wird sich vertiefen. Männer und Frauen werden verstärkt getrennte Wege gehen. Da aber Frauen zu allen Zeiten sich darauf verlassen haben, von dem, was der Mann früher gejagt, erlegt, heute erschafft und verdient hat, zu partizipieren, bleibt bei vielen ein Abhängigkeitsverhältnis. Aber hier müssen die Männer dann klare Kannte zeigen: Frauen wollen gleichberechtigt sein, Frauen verdammen die Männer, also zeigt ihnen die kalte Schulter und helft ihnen nicht. Und das überall und bei jeder Gelegenheit: Im Alltag (Tür aufhalten), im Beruf (Frauen sind Konkurrenten!), egal, wo es zu Interaktion mit dem anderen Geschlecht kommt. Verzichtet auf Ehe und Kinder. Das älteste Gewerbe wird auch im Zeitalter des Feminismus weiter blühen und den Männern zu Diensten sein. Kein Mann sollte vergessen, was Feministinnen von ihm halten oder gehalten haben. Männer macht euer eigenes Ding! Ich wünsche Jens Jessen jedenfalls viel Glück für die Zukunft, auf dass er weiterhin Artikel entgeltlich publizieren kann.

Die Feminazis haben jedenfalls schon die Messer gewetzt:

Margarete Stokowski in Spargel Online

Alexandra Eul in EMMA

Pia Seitler und Carolina Torres in bento

auch Pudel melden sich zu Wort: Dietmar Dath in der FAZ

und natürlich diverse Blogger aus dem feministischen Dunstkreis

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