Das Seehofer Ministerium

Vorweg: Ich halte Horst Seehofer für einen schlechten Politiker. Für mich ein Schwätzer, wie er im Buche steht. Morgens hat er diese Meinung, abends das genaue Gegenteil. Einer, der als bayerischer Löwe springt und als Merkels Bettvorleger endet. Einer, der sich auf das christliche Abendland beruft, aber seine Frau betrügt und ein uneheliches Kind hat.

Oder wie es Max Headroom, die erste VR (virtual reality) Persönlichkeit in der gleichnamigen Cyberpunkserie, in der Folge „20 minutes into the future“ lakonisch ausdrückte:

Woran erkennt man, dass ein Politiker lügt? – Seine Lippen bewegen sich!

Aber eines tut Seehofer nicht: Er geht nicht vor der versammelten Feministinnenmeute in die Knie. Zwar wurde seinerzeit das Gruppenbild der Staatssekretäre ohne Dame seines Ministeriums noch kurzfristig gegen ein Bild des Gebäudes ausgetauscht, aber später wurde das ursprüngliche Bild wieder online gestellt. Der Spott war dann natürlich da, aber letztendlich hat man sich im Innenministerium nicht beirren lassen und steht dazu, keine Frau unter den Staatssekretären zu haben. Das Gezeter der Feministinnen war jedenfalls erstmal groß. Diese glauben tatsächlich, es wäre ihr Recht, dass jede 2. Funktion und jede 2. Führungsposition mit einer Frau besetzt werden muss. Liebe Frauen, dass ist ein Irrtum! Gerade Führungspositionen muss man sich verdienen. Da geht es laut und ruppig zu, da muss man sich durchsetzen. Vielen Frauen liegt das nicht. Aber Härte muss gerade im Innenministerium gezeigt werden. Schließlich ist es dafür verantwortlich, dass wir in Deutschland sicher leben. Da müssen mitunter harte Entscheidungen getroffen werden, z. B. bei Kriminellen, bei Wirtschaftsflüchtlingen, bei der Grenzsicherung, bei Demos militanter Organisationen usw. Da ist kein Platz für weibliche Gefühlsduselei.

Anders bei der SPD, da werden Posten an Frauen vergeben, die keinerlei Eignung dafür besitzen, außer ein SPD Parteibuch zu besitzen. Es liegt auch an den Katarina Barleys, den Sawasan Cheblis, Andrea Nahles, Malu Dreyers, Aydan Özoguzes und Johanna Uekermanns, dass die Partei bei 20% (Tendenz weiter fallend) liegt.

Aber Seehofer legt nach. Nach dem rein männlichen Karussell der Staatssekretäre hat sein Ministerium den Girl’s Day abgeschafft. Endlich, muss ich da sagen, hat jemand mal den Mut, diese Veranstaltung, die meist sowieso nichts bringt, abzusagen. Mein Arbeitgeber macht seit 2017 auch einen Girl’s Day. Eine Erfolgsmeldung nach der Veranstaltung blieb aber im firmeneigenen Intranet aus. Vielleicht fand die Veranstaltung mangels interessierter Mädels gar nicht statt? Nur die Frauenbeauftragte wird es wissen. Aber wie gesagt, kein Kommentar von dort, obwohl die Frauenbeauftragte sonst die erste ist, die vermeintliche Erfolgsgeschichten im Intranet bei uns publiziert. (Vermutlich Rechtfertigungsdruck) Frauen wollen gleichberechtig sein. Dagegen ist nichts einzuwenden. Aber dann muss auch die überall vorherrschende Bevorzugung von Frauen in der Arbeitswelt eingestellt werden. Frauen sind doch nicht gleicher als Männer oder?

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