Tomb Raider durchgegendert

Vor Kurzem schrieb ich ja schon über Jane Bond, Ghostbusterines und die Feminisierung Hollywoods. Nichts ist den Feminazis heilig. Jetzt hat es auch eine Ikone der Computerspielewelt erwischt: Lara Croft (Tomb Raider Serie) wurde für das feministische Publikum angepasst.

1996 saßen die Entwickler des kleinen Studios Core Design beisammen, um ein Abenteuerspiel im Stil von Indiana Jones oder Tim und Struppi für die neuen Konsolen Sega Saturn und Sony Playstation zu entwerfen. Die 3D Welt im ägyptischen Stil war schnell entworfen, nun ging es um die Erschaffung des Spielhelden.

Wir wussten, dass wir keinen muskulösen, ballernden Helden als Charakter haben wollten. Wir wollten etwas anderes. Nämlich einen Darsteller, zu dem der Spieler
eine Beziehung aufbauen kann. Das blieb durch alle Entwicklungsschritte hindurch unsere Priorität.

(Adrian Smith, Chefentwickler von Core Design)

Interessanterweise wollte der Publisher Eidos keine weibliche Spielfigur, mindestens aber die Wahl zwischen einem männlichen und einem weiblichen Helden. Aber Core Design bestand auf Lara Croft als einzige Spielfigur. Auf die überdimensionale Oberweite angesprochen meinte Adrian Smith:

Sie war für uns wie eine Comic-Figur. Das ist auch nicht schlimmer, als wenn Tom aus Tom & Jerry einen Hammer auf die Füße bekommt und dieser auf zehnfache Größe anschwillt.

Die Figur Lara Croft ist also nicht mehr als der überspitzte, pubertierende Spaß von ein paar Nerds. Zu jedermanns Erstaunen wurde Lara zur Kultikone, machte Core Design, Eidos und Sony reich und wurde bekannter als die Spielserie Tomb Raider selbst. Lara wurde auf Magazinen abgedruckt, ging mit U2 auf Tournee und wurde 3-fach verfilmt.

Die ersten beiden Filme wurden mit der Sexbombe Angelina Jolie gedreht. Die Filme orientierten sich am Spiel und sind Popcornkino im besten Sinne. Sinnbefreite Unterhaltung (Vor allem der 2. Teil) mit einer sexy Darstellerin. (2001: Lara Croft Tomb Raider, 2003: Lara Croft Tomb Raider: The Cradle of Life)

Aber inzwischen weht ein anderer Wind in Hollywood: Angelina Jolie als Lara Croft hat ausgedient, zum Zuge kommt heute ein Teenager (Alicia Vikander) ohne Oberweite und ohne Sexappeal. Während die Original Lara im Luxus schwelgt und das Plündern antiker Stätten als Hobby betreibt, ist die neue Lara pleite, verdingt sich als Fahrrad Courier und studiert nebenher mehr schlecht als recht. Das Erbe ihres verschwundenen Vaters tritt sie absichtlich nicht an (ja ne is klar, eine Frau, die ein Milliardenvermögen ausschlägt!) aber nach 7 Jahren des Nachdenkens (Frau!) trifft sie die Entscheidung, am Ort des Verschwindens ihres Vaters und trotz dessen Warnungen Nachforschungen anzustellen. Also wurde faktisch die gesamte Hintergrundgeschichte ausgetauscht.

Auch professionellen Filmkritikern ist die neue „Lara Croft“ sauer aufgestoßen: Jerome Maida (The Philly Voice) lies seinem Unmut freien Lauf:

Vikander’s appearance  is also markedly different than Jolie’s. She never comes across as having an ounce of sex appeal and, at times, looks like she is 16. Toss in the lack of curves and Warner Brothers could have decided to gender bend and make a film titled „Luke Croft“ – and it would have come across the same way. They would not have had to change the script at all. Such interchangeability is not exactly empowering for women.

Natürlich gabs den üblichen feministischen shit storm im Internet, die Zeitung zog den Schwanz ein und löschte den Absatz.

(Editor’s Note: This review previously made references to Vikander’s appearance in comparison to Angelina Jolie. After consideration, we have removed that mention.)

Aber die Meute der Feminazis war natürlich nicht zufrieden, eine Entschuldigung des Autors fehlte noch. Aber statt zu Kreuze zu kriechen, verteidigte sich Maida:

There is nothing I said that was unprofessional and you don’t know anything about me personally, so you calling me a „bad Person“ because I wrote something you didn’t like is not anything I will take seriously. Guess what? In the world and especially in film, and ESPECIALLY when we are talking about idealized iconic heroes and heroines, their appearance plays a role in how one is perceived. Part of the appeal of many of these characters – not all, but at least a part – is their appearance. It’s why there are scenes of Hugh Jackman with his shirt off in films starring Wolverine and shirtless scenes of Chris Evans, Chris Pratt and Chris Hemsworth as their respective heroes. As for the „gall“ of talking about a woman, are you saying you never have any opinions about men? Or women who don’t share your life experience. Saying I can’t make a brief comment about the appearence about someone in a movie, which is not real life, is specious.

Merke: Wenn Männer als Sexsymbole mit nacktem Oberkörper von Frauen angeschmachten werden, ist das noch lange nicht das selbe, als wenn Männer auf die Brüste von Angelina Jolie in Tomb Raider starren. 😉 Typisch weiblich-feministische Doppelmoral. Während ich Tomb Raider 1 und 2 noch als Collector’s Edition gekauft habe, habe ich das letzte Machwerk nicht mal im Kino angesehen. Als ehemaliger Besitzer einer Playstation (1) lasse ich mir die Tomb Raider Welt meiner Jugend nicht nachträglich von Gendergagatanten und Feminazis zerstören. Mein Kinogeld geht dann an andere Produktionen!

Tom, blow me up Kobe style!

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