Neues vom Märchen der gläsernen Decken

Gläserne Decken, das sind die unsichtbaren Mauern, die es Frauen angeblich unmöglich machen, in Unternehmen aufzusteigen. Und natürlich haben die ach so bösen Männer in ihren Hinterzimmern, bei Zigarren und Cognac, diese gläsernen Mauern in die Firmenhierarchie eingezogen, um nur ja keine Frau nach oben kommen zu lassen. Klingt nach Aluhut und Fake News? Ist es auch!

Das arbeitgebernahe Institut der Deutschen Wirtschaft hat in einer Studie herausgefunden, dass zwar 45% aller Beschäftigten weiblich sind, aber nur 29% der Führungskräfte. Aber nun kommt der interessante Aspekt an der ganzen Geschichte: Frauen schreiben aber auch nur Bewerbungen auf 31,5% der Stellen für Führungskräfte. In fast dem gleichen Maße, in dem Frauen sich also auf Führungspositionen bewerben, erhalten sie auch die entsprechenden Jobs. Von Diskriminierung, gläsernen Decken usw. kann also gar nicht die Rede sein! Etwas, was berufstätige Männer vermutlich aus ihren jeweiligen Unternehmen längst wissen.

Es handelt sich also letztendlich nur um feministische Propaganda!

Ein arbeitgebernahes Institut ist natürlich vor allem dem Wohlergehen der vertretenden Unternehmen verpflichtet. Ideologien, frauenfeindliches Betriebsverhalten oder andere, die Betriebsabläufe störende oder die Gewinnsituation beeinträchtigende Faktoren werden als kontraproduktiv angesehen und den Unternehmen wird geraten, diese Missstände zu beseitigen. In Unternehmen wird praktisch gedacht. Ist eine Frau der beste Kandidat für eine Position, wird diese in der Regel auch die Stelle kommen.

Es ist doch eher so, dass Frauen ihr persönliches Scheitern mit „gläsernen Decken“, den „Old Boys Networks“ oder ähnlichem rechtfertigen.

Aber weil das Institut der deutschen Wirtschaft natürlich daran interessiert ist, mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen, kommen natürlich auch gutgemeinte Vorschläge dazu:

  • Mehr Angebote zur Kinderbetreuung
  • Teilzeitführungskräfte

Auch wird darauf hingewiesen, dass Frauen sich eher unterschätzen im Vergleich zu Männern und sich Führungsaufgaben nicht zutrauen.

Meine Meinung dazu:

Führungskräfte können sich dank ihrer Gehälter schon heute jede Form der Kinderbetreuung leisten. Das Argument ist also hinfällig. Die Sekretärin hat das Problem, nicht die Abteilungsleiterin!

Ein Witz in Tüten sind doch Teilzeitführungskräfte. Was soll man sich bitte schön darunter vorstellen? Führungskräfte, die Montags und Freitags nicht erreichbar sind? Führungskräfte, die nur Home Office machen? Führungskräfte, die nur 4 Stunden am Tag erreichbar sind? Führungskräfte, die keine Dienstreisen machen? Führungskräfte, die keine Meetings leiten oder sich Probleme vor Ort ansehen? Führungskräfte, die in Notfällen nicht erreichbar sind? Am Wochenende? Nachts? Wer braucht sowas?

Und was den letzten Punkt angeht, alle männlichen Führungskräfte improvisieren im Notfall und haben gelernt, im Zweifel so zu tun, als ob sie von allem Ahnung haben und jede Situation händeln können. Das gehört einfach dazu. Frauen haben anscheinend noch viel zu lernen.

Aber ich bin der festen Überzeugung, dass Frauen gar nicht in dem Maße Führungsverantwortung übernehmen wollen.  Ja richtig, Verantwortung muss man als Vorgesetzte nämlich auch übernehmen. Auch ist nicht immer alles eitel Sonnenschein. Führungskräfte müssen Konflikte entschärfen und im Zweifel auch mal Mitarbeiter kritisieren, maßregeln oder sogar feuern. Frauen haben an all diesen Aspekten der Führungsverantwortung nur begrenzt Interesse.

So viele dieser sog. Karrierefrauen gibt es in Wirklichkeit gar nicht. Der Anteil an Frauen, die den Beruf soweit in den Vordergrund stellen, dass die Karriere allem anderen vorgezogen wird, ist relativ klein. Frauen sind vermutlich eher geneigt, den Beruf auszuüben, um das Privatleben zu finanzieren. Frauen sehen in der Arbeit seltener eine Erfüllung als Männer. Frauen sind es ja auch gewöhnt, am Einkommen der Männer zu partizipieren. Frauen interessieren sich meist mehr für die Aufzucht von Kindern als für das Erreichen der Planzahlen im Unternehmen.

Aber eins muss endlich mal aufhören: Dieses ewige Gejammer, dass Frauen im Beruf benachteiligt wären. Das war vielleicht vor 30 Jahren noch der Fall, aber heute mit Sicherheit nicht mehr. Amen!

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