Die trostlose Lage der Männer in Deutschland

Es ist mal wieder Zeit für eine Bestandsaufnahme. Im aktuellen Spiegel 23/2018 gibt es einen längeren Artikel unter dem Titel „Wann ist ein Mann ein Mann?“ (Seiten 50-54). Da mein Nachbar aktuell im Urlaub ist und ich seinen Briefkasten leere, kann ich seinen Spiegel direkt lesen. (Nicht das jemand auf die Idee käme, ich würde den Spiegel finanziell unterstützen.)

Der Mann ist zu weich geworden. Ich sehe es schon daran, wie die Leute hier zur Tür reinkommen. Oft kommen ja Mann und Frau gemeinsam, weil sie ein Paarproblem haben. Die Frau geht voran, selbstbewusst, stolz. Und der Mann? Trottet hinterher, Blick nach unten, Hängeschultern.

Bjørn Leimbach, Psychologe und Deutschlands selbsternannter Männercoach Nr. 1

Diese Kombination aus dominanter Frau und bedröppelt hinterherlaufendem Mann kann jeder aufmerksame Beobachter im lokalen Supermarkt ausmachen. Ich jedenfalls sehe solche Pärchen jedes Mal, wenn ich meine Besorgungen im lokalen real Markt mache.

Männliche Aggression ist heute total verpönt. Erst recht seit #MeToo. Aber positive Aggression ist total wichtig für einen Mann. Also: Entscheidungen treffen, Konflikte offen ansprechen, Haltung zeigen. Die Männer sind heute übertrieben gefühlig und furchtbar ängstlich im Umgang mit Frauen.

Bjørn Leimbach

So weit sind viele Männer in Deutschland schon gesunken: Sie treffen keine Entscheidungen mehr, weichen Konflikten aus und haben Angst vor ihrer Frau oder Frauen im Allgemeinen. Aggression ist etwas Gutes. Männer, die keine Aggressionen haben, bewegen nichts, sind Weicheier im Beruf wie im Privaten. Und um solche Weicheier kümmert sich Herr Leimbach gerne, wenn man 3000€ dafür auf den Tisch legt! Die Probleme vieler Männer werden zum Geschäftsmodell. Und hier klingeln schon wieder die Alarmglocken! Männer, seid ihr wirklich so am Ende, dass ein Buch (Ratgeber) lesen und darüber selbstreflektieren nicht mehr reicht? Na dann schiebt 3000€ über den Tisch und erhaltet später ein Zertifikat von Herrn Leimbach, dass ihr nun ein „Herzenskrieger“ geworden seid. Herzenskrieger? Was soll das denn sein? Was lernt man bei Herrn Leimbach? Da geht man unter anderem in den Wald, ohne Handy und ohne Frau, verbringt Tage mit Körperarbeit, Männerritualen, Gesprächsrunden, Trancen, Meditation, Tanz, Flirten lernen und entdeckt dabei sein „maskulines Potenzial“. Ich schmeiß mich weg vor Lachen. Gesprächsrunden? Trancen und Meditation? Seinen Namen tanzen? Im Wald Holzhacken? Was für Männerritualen? Flirten im Zeitalter von #metoo? Klingt für mich eher alles nach Frauenkram. Bitte, wenn ihr schon so einen Kurs belegen müsst, hängt wenigstens diese Urkunde nicht noch im Wohnzimmer auf!

Wenn Männer heute Frauen ansprechen, sind sie alkoholisiert, treten in Gruppen auf. Oder sind Migranten. Alle anderen haben die Hosen voll.

Bjørn Leimbach

Deutschland war noch nie Flirtland. Das bestätigt einem jeder, der eine Zeitlang aus dem Ausland kommend hier gelebt hat. Aber zum Glück haben wir ja seit 2015 2 Millionen Flüchtlinge, mehrheitlich allein reisende junge Männer aufgenommen. Deren Frauenbild passt zwar nicht zu #metoo, wenn es gegen den deutschen Mann geht, ignorieren Feministinnen sowas geflissentlich. Die neuen Gigolos stechen Frauen zwar auch schon mal ab, wenn sie die Beziehung lösen will, aber das sind ja nur bedauerliche Einzelfälle.

Aber Verführung bedeutet auch, dass man Grenzen missachtet. Ins Risiko geht. Und die meisten Frauen wollen nicht selbst verführen, sondern verführt werden. Verführen tue der Mann aber immer seltener. Aus Angst. Und wegen des „Gender- Mainstreaming“. Der Mann verweiblicht. Die Frau vermännlicht.

Bjørn Leimbach

Ein Wort reicht: #metoo. Frauen haben hier das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Männer adaptieren die neuen gesellschaftlichen Regeln. Resultat: Flirtwüste. Ein falsches Wort am Arbeitsplatz kann einen den Job kosten. (Mal abgesehen davon, dass man am Arbeitsplatz sowieso nicht flirten sollte.)

Es ist noch nicht lange her, da galt Männlichkeit ganz selbstverständlich als positiv. 

Ja, früher wurde der Mann noch wertgeschätzt für das, was er für die Gesellschaft geleistet hat. Der Feminismus hat hier ganze Arbeit geleistet. Der Mann wurde systematisch diskreditiert, seine Arbeit für Familie und Gesellschaft ins Lächerliche gezogen und verhöhnt. Väter wurden kriminalisiert, Männer unter Generalverdacht gestellt. Und da wundert sich noch eine Frau, dass Männer auf diesen ganzen Scheiß keinen Bock mehr haben?

Männlichkeit war mal eine Tugend. Heute wirkt Männlichkeit wie ein Krankheitsbild: toxische oder hegemonialer Männlichkeit, der Vorwurf des Reaktionären steht im Raum. Nur noch negative Eigenschaften werden der Männlichkeit unterstellt: Egoismus, Gier, Machthunger, Gewalt, Krieg, Sexismus, Umweltverschmutzung. Für all dies ist der alte weiße Mann verantwortlich – die großen Hassfigur der Gegenwart. Rassistisch obendrein, da nur weiße Männer für alles Elend in der Welt verantwortlich seien, keine schwarzen oder asiatischen Männer. Parallel zur Abwertung des Mannes erfolgt die Aufwertung der Frau. Schwarz-Weiß Denken in Reinform.

Mit dem Verweichlichen der Männer multiplieren sich auch die Probleme der Männer.  Männer sind häufiger alkoholkrank, 73% der Obdachlosen sind Männer. 75 Prozent der Selbstmorde entfallen auf sie; schon im Teenageralter bringen sich doppelt so viele Jungen um wie Mädchen. Unter 50 Jahren sterben Männer dreimal so häufig wie Frauen an einem Herzinfarkt. Männer haben eine um 5 Jahre niedrigere Lebenserwartung. Beim Unterschichtmann sind es im Vergleich zur Oberschichtfrau sogar 15 Jahre. 15 Jahre! Unglaublich. Und doch interessiert es niemanden. Die Politik nicht, die Wissenschaft nicht und die Frauen schon gar nicht. Beispiel Frauenhäuser zu Männerhäusern: Es gibt in Deutschland 400 Frauenhäuser. Aber nur 5 Männerhäuser. Bei so wenigen Anlaufstellen kann man sogar die Städte aufzählen, wo sich diese befinden: Oldenburg, Berlin, Osterode, Leipzig und Dresden. Dabei sind nach aktuellen Statistiken 20% alle Fälle von häuslicher Gewalt gegen Männer gerichtet. In Wirklichkeit sind es noch viel mehr Fälle, denn Männer trauen sich nicht, solche Fälle gegenüber der Polizei anzuzeigen. Aber auch die 20% entsprechen 24.000 Männerschicksalen. Männer sind bei häuslicher Gewalt nicht nur Opfer, sondern werden von der Öffentlichkeit auch noch verlacht und verhöhnt. Was nicht sein darf, kann nicht sein. Frauen sind Opfer, Männer sind Täter. So bestimmt es der Feminismus, so handeln Behörden, Politik und Gesellschafft. Aus diesem Grund gibt es auch nur 5 Männerhäuser, die zum Teil auch noch so winzig sind, dass sie nur 4-5 Personen beherbergen können. Nirgends in Deutschland machen Kommunen Gelder im Sozialausschuss für Männerhäuser locker. Wer sich für Männerangelegenheiten einsetzt, sieht sich automatisch dem Vorwurf der Frauenfeindlichkeit ausgesetzt. Dabei will kein Mann, dass ein Frauenhaus schließen muss, damit ein Männerhaus eröffnet werden kann. Aber der Abwehrreflex ist nicht zu durchbrechen.

Das heutige Dilemma des Mannes ist rund 200 Jahre alt. Mit Beginn der  Industrialisierung brauchte man Männer, die zugerichtet sind – Menschenmaterial für den Krieg und die Produktion. Die Männer verschwanden bis zu 16 Stunden in dunklen Industriehallen und hatten zu funktionieren. Auch die Vaterrolle veränderte sich. Vor 100 Jahren gab es den wilhelminischen Vater: streng, hart, national. Gefolgt vom nationalsozialistisch-soldatischen Vater, dem Nachkriegsvater, der tot auf den Schlachtfeldern des Weltkriegs lag oder seelisch verstümmelt nach Hause kam. Und als letzte Entwicklungsstufe der jüngsten Vergangenheit: der abwesende Scheidungsvater. Vier zum Teil verheerende Generationen deutscher Väter. Die haben Spuren hinterlassen und das männliche Rollenbild völlig vergiftet.

Matthias Franz, Professor für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Wobei Männer in der Regel nichts dafür können, wenn Kinder bei Alleinerziehenden aufwachsen müssen. Frauen beenden die meisten Ehen, die Familiengerichte sprechen die Kinder der Frau zu. Der Mann darf zahlen. Nur zahlen, zu sagen hat er nichts mehr.

Verwirrt. Verunsichert. Der männliche Identitätskern ist zerrüttet. Die alte Männerrolle funktioniert nicht mehr richtig, und eine neue ist noch nicht gefunden. Jene Männer, die heute in städtischen Wohlstandsvierteln Kinderwagen durch die Straßen schieben oder Elternzeit nehmen oder Teilzeit arbeiten und damit ein neues Männermodell leben– das ist ein kleiner Ausschnitt der Gesellschaft. Der alte männliche Rollenkäfig ist noch immer prägend. Nicht nur, weil Männer daran festhielten. Sondern auch Frauen – trotz Feminismus, trotz #MeToo.

Matthias Franz

Ja, da kommt dem Feminismus das antiquierte, aber von Frauen unterbewusst bevorzugte Männerbild in die Quere. Der Softie, der Hipster, der weiche Frauenversteher, die Männchen, die sich schminken und im Kino oder vor dem Fernseher bei romantischen Filmen weinen, will Frau eben doch nicht haben. Betas, Omegas usw. sind bei Frauen nicht hoch im Kurs. Und so stehen viele Männer da, und wissen weder ein noch aus. Egal was sie tun, sie können es den Frauen nicht recht machen. Wie zum Beweis führt Prof. Franz weiter aus:

Ich habe das in vielen Therapien mit Frauen erlebt: Wenn der Mann aus seiner traditionellen Rolle aussteigt und schwächelt und gefühlig wird oder nicht mehr Vollzeit arbeiten will oder sich mal eine Depression leistet, dann bekommen viele Frauen große Ängste. Der starke Mann ist weg! Insbesondere intellektuelle Frauen sind vom schwachen Mann völlig irritiert.

Die ganze Geschlechterdebatte werde leider unterkomplex und ideologisch geführt. Oft werde ein Männerbild angeführt, das mehr Klischee als Realität sei. Zum Beispiel das Bild vom allseits privilegierten Mann. Zwar stehen die Männer noch immer an der Spitze der Gesellschaft. Aber sie bildeten eben auch den großen Bodensatz.

Matthias Franz

Ganz richtig. Als ob ganz Deutschland nur aus den Männern in Aufsichtsräten und Vorständen bestehen würde. Was ist mit den Männern am entgegengesetzten Ende? Den Arbeitslosen, den Obdachlosen? Den Männern, die die Drecksarbeit machen? Die bei der Müllabfuhr oder im Straßenbau arbeiten? Die alles sind, nur den meisten Frauen nicht überlegen. Auf deren Fundament Frauen wandeln und sich darüber beschweren, dass sie nicht im Aufsichtsrat von Daimler sitzen, obwohl sie doch „Irgendwas mit Medien“ oder Gender-Gaga studiert haben.

Gibt es niemanden, der sich um die Belange der Männer kümmert?

Da ist zum Beispiel Dag Schölper vom Bundesforum Männer. Bundesforum Männer? Nie was von gehört? Was ist das denn? Dag Schölper hat sich niemals zu #metoo geäußert, wurde niemals in eine Talkshow eingeladen. Er gab kein einziges Interview. Er stellte keine Forderung und äußerte keine Meinung. Auf der Homepage des Bundesforums Männer findet sich kein Hinweis darauf, dass es die Debatte überhaupt gibt.

Wir haben natürlich überlegt, ob wir uns zu der Debatte äußern oder uns eher zurückhalten. Unsere Rolle war dann die des solidarischen Zaungastes.

Dag Schölper

Herr Schölper, treten Sie sofort von ihrem Posten zurück! Sie sind auf ihrem Posten falsch und verraten die Interessen der Männer in Deutschland! Da das Bundesforum Männer vom Familien- und Frauenministerium finanziert wird, ist natürlich klar, dass das ein zahnloser Tiger ist. Die bundesdeutsche Politik verkauft die Männer! Wer noch einen Tip für die nächsten Wahlen braucht: Seit 2013 ist dieses Ministerium fest in der Hand der SPD: Andrea Nahles, Katarina Barley und Franziska Giffey interessieren sich einen Scheiß für die Belange von Männern. Davor wurde das Ministerium übrigens von Kristina Schröder (CDU) geleitet, die vor allem mit ihrer Schwangerschaft in ihrer Zeit als Ministerin (2011) auffiel und sich sicher am wenigsten um die Belange von Männern gekümmert hat.

Die Grünen machen bis heute ausschließlich Frauenpolitik. Bei der SPD ist es ähnlich. Die CDU sieht eine Männerpolitik kritisch, weil der »schwache Mann« nicht in ihr traditionelles Männerbild passt. Und die Linken, beeinflusst von der  Genderwissenschaft, halten Männer und Frauen sowieso für überholte Geschlechterkategorien, die es zu überwinden gilt. Zwischen all diesen Fronten wird es für Männerthemen dann sehr eng.

Dag Schölper

Wer Grün wählt, hat eh nicht alle Tassen im Schrank. Aber im Prinzip verraten alle politischen Parteien in Deutschland die Männer. Aber statt dass Herr Schölper in die Hände spuckt und das Problem wie ein Mann angeht, kommt nur Jammerei. Ich vermute, das Weichei Schölper wurde absichtlich ausgewählt, damit er keinen Ärger macht, keinen Laut gibt und die Politik so weitermachen kann wie in den letzten 40 Jahren. Politik für Frauen, aber ganz bestimmt nicht für Männer! FDP und AfD wurden von Dag Schölper nicht explizit erwähnt. Vielleicht sollte man bei einer dieser Parteien sein Kreuzchen machen?

Es kommt aber noch besser: Im Bundesfamilienministerium gibt es  das Referat 415 „Gleichstellungspolitik für Jungen und Männer“ Es wird geleitet, von, nah richtig geraten: von einer Frau: Dr. Katharina Greszczuk. Ein Treppenwitz der Geschichte: Eine Frauenbeauftragte soll sich im Familienministerium um die Belange der Männer kümmern. Wäre es nicht so traurig, könnte man drüber lachen. Und was macht die Dame so? Zur Zeit des Spiegelartikels gibt es zwei Projekte: „Geschlechterreflektierte Arbeit mit männlichen Flüchtlingen“ und „Männer im Wandel“. Die oberste Männerbeauftragte wendet 50% ihrer Zeit für männliche Flüchtlinge auf und immerhin 50% für „Männer im Wandel“. Leider hat der Spiegel nicht geschrieben, wofür Letzteres steht. Aber man darf davon ausgehen, dass es auch nichts Gescheites ist, denn sonst hätte der Journalist das sicher zu Gunsten von Frau Greszczuk lang und breit ausgewalzt. Frau Merkels Mantra „Wir schaffen das“ wird immerhin von der Männerbeauftragten gelebt. Was die Männer angeht, die schon länger hier leben: Drauf geschissen, die können sich doch bitte still und leise selbst umbringen und nicht den Feminismus in Frage stellen. Ja so werden wir Männer von der politischen Kaste nach Strich und Faden verschaukelt.

In der Geschlechterdebatte ist der Mann heute fast ausschließlich ein Objekt der Kritik. Der Mann ist wie ein Patient, dem man ständig traurige Diagnosen stellt, aber nie ernsthaft eine Therapie anbietet. Der Anforderungskatalog an den Mann stetig gewachsen: Er soll empathiefähig sein. Verständnisvoll. Gefühlig. Im Haushalt ordentlich mitarbeiten. Ein toller Vater sein. Aber eben auch immer noch Karriere machen, die Familie ernähren und gut zuhören können. Und so ist die Forderung nach dem »neuen Mann« einerseits völlig berechtigt. Und gleichzeitig etwas verlogen.

Der Spiegel

Etwas verlogen? Völlig verlogen! Vom Mann wird immer mehr verlangt. Mach dies mach das und wenn du damit fertig bist, mach noch dies und das. Die Privilegien der Frau, durch den Feminismus stetig gewachsen, werden natürlich nicht angerührt. Der Mann ist heute der Depp der Nation. Ein Trottel, der von allen verarscht, ausgenutzt, verlacht und beschimpft wird. So er das Spiel denn mitmacht!

Der Feminismus hat den Frauen den Weg in die Moderne geebnet. Vielleicht ist es deshalb an der Zeit für eine Männerbewegung – eine Art Maskulismus, aber im besten Sinne.

Der Spiegel

Nein, nicht vielleicht, sondern ganz bestimmt! Aber davon ist weit und breit nichts zu spüren. Und wenn wir nach Amerika schauen können wir sehen, dass es noch viel schlimmer kommen wird. Amerikanische Schulen, Universitäten und zunehmend auch die Arbeitswelt ist von toxischem Feminusmus verseucht. Männer wenden sich in den USA nicht nur von Heirat und Kinderkriegen ab, sondern auch schon bewusst vom Bildungswesen und der beruflichen Karriere. Junge Männer in den USA sind heute weniger gebildet als ihre Väter! Viele begnügen sich mittlerweile mit Jobs, die gerade für die Befriedung der Grundbedürfnisse (Wohnen, Essen etc.) reichen. Karriere machen die Frauen. Für die amerikanische Gesellschaft kein guter Ausblick in die Zukunft. Und obwohl es in den USA viele mahnende Stimmen gibt, tut sich auch jenseits des Atlantik nichts, um den Männern zu helfen.

Es erstaunt mich sowieso, das ein linkes, feministisches Magazin wie der Spiegel überhaupt so einen Bericht abdruckt. Ich kann nur vermuten, dass die Wirklichkeit im Lande noch viel schlimmer ist, als das, was der Spiegelautor so behutsam in dem Artikel anspricht.

Als mgtow habe ich Beziehungen zu Frauen bzw. dem Anbahnungsversuch, das Flirten mit Frauen, der Ehe, Kinderkriegen etc. schon lange eine Absage erteilt bzw. jegliches Engagement in dieser Hinsicht eingestellt. Aber auch die deutsche Gesellschaft, vom toxischen Feminismus verseucht, ist mir mittlerweile mehr und mehr egal. Ich zahle zwar notgedrungen meine Steuern und Abgaben, aber ansonsten sieht die Gesellschaft von mir keinerlei Engagement. Ich spende nicht für (vielfach kriminelle) charitative Einrichtungen, für die Krebsforschung oder für das UN Kinderhilfswerk. Bettelbriefe meiner Universität, doch Alumni zu werden, landen immer direkt im Papierkorb. Ich bin aus der Kirche ausgetreten. Ich engagiere mich nicht politisch oder gesellschaftlich. Mein Geld bleibt bei mir und ist einzig und allein dazu bestimmt, mir das Leben und später die Zeit als Rentner so angenehm wie möglich zu machen. Nach mir die Sintflut. Das mag jetzt zwar der eine oder andere als höchst ignorant verurteilen, aber für die Probleme der Männer interessiert sich seit über einer Generation auch niemand in diesem Land! Warum sollte ich auch einer der vielen Trottel sein, die diese Gesellschaft noch am Laufen halten, ohne jemals dafür Dank und Anerkennung erwarten zu dürfen. Denkt mal darüber nach!

Werbeanzeigen

8 Gedanken zu “Die trostlose Lage der Männer in Deutschland

  1. Die Lage der meisten Männer ist schwierig bis aussichtslos. Frauen stellen ja Ansprüche, nur darf Mann offenbar keine haben. Frauen wollen Karriere machen und gleichzeitig nach oben heiraten, wenn sie bemerken dass die biologische Uhr tickt und sich das Zeitfenster für die Gründung einer funktionierenden Familie langsam schließt. Dann wird gemeckert, dass es keine guten Männer mehr gibt. Gleichzeitig haben viele Frauen einem Mann nichts zu bieten als sich selbst und ihre Ansprüche. Ich habe das dutzendfach selbst erlebt. Ich habe es schon in recht jungen Jahren zu einem bescheidenen Wohlstand gebracht. Ich bin jetzt gut 30 Jahre alt, mein Auto gehört mir, mein Haus ist bald abbezahlt und ich habe sonst keine finanziellen Leichen im Keller. Junge Frauen wollen aber jemanden, der ihren Lebensstil mit finanziert, teuren Urlaub macht und flexibel ist. Naja, zumindest so lange bis sie jemanden brauchen, der der Versorger einer Familie sein könnte. Dann sind die Habenichtse, die mit Geld um sich werfen nicht mehr gefragt, sondern eher Männer wie ich, die etwas aufgebaut haben, in der Zeit als sie nicht gut genug waren. Nur was bringt Frau dann mit über 30 an den gemeinsamen Tisch, außer sich selbst? Die Erfahrung zeigt, dass es meistens ein paar tausend Euro Schulden sind, ein paar laufende Finanzierungen und nicht selten ein Kind. Man braucht kein genie zu sein, um zu merken, dass es sich hier um einen schlechten Deal handelt. Ich habe bei vielen Frauen den Eindruck, dass die Vorsorge für ihre eigene Zukunft darin besteht, einen Mann zu finden, der bereits vorgesorgt hat. Man kommt sich etwas verarscht vor, wenn man etwas aufgebaut hat und einem dann die Frauen die Tür einrennen, denen man früher nicht gut genug war, die aber einen Versorger suchen, weil ihre Zeit langsam abläuft und sie selbst es noch zu nichts gebracht haben. Ich habe viele Frauen gedatet, die sich nach ihren wilden jungen Jahren ohne Verpflichtungen einfach gern ins gemachte Nest setzen würden. Aber so läuft es nicht, denn das ist mein Nest und ich entscheide, ob ich es mit jemandem teilen will, mit wem ich es teilen will und unter welchen Bedingungen. Ich muss nicht jede nehmen die bereit ist, mich zu nehmen. Ich darf auch Ansprüche haben und nein sagen. Frauen sind es aber nicht gewohnt, dass jemand Nein sagt. Trotz allem gelaber von Gleichberechtigung wollen Frauen fast immer umworben und erobert werden und sehen sich als den Preis um den es zu kämpfen gilt und den jeder haben will. Doch ich habe wie viele Männer gemerkt, dass es sich dabei fast immer um einen Preis handelt, um den es sich nicht nur nicht zu kämpfen lohnt, sondern den man in vielen Fällen nicht einmal geschenkt haben möchte. Stell dir mal vor du holst dir jemanden ins Haus der nicht nur nichts mitbringt und von dir lebt, sondern auch noch Ansprüche stellt, dir Regeln aufstellt und sehr merkwürdige Doppelstandards hat wenn es um Gleichberechtigung geht. Den Habenichtsen unter den Frauen über 30 täte etwas Demut gut, denn sie erfüllen selbst nicht die Anforderungen, die sie an einen Mann stellen. Die sind nicht der Hauptgewinn für den sie sich halten, aber überraschend viele sehen sich offenbar so. Ich bin es leid und habe gemerkt dass ich besser dran bin, wenn ich meine Energie anderweitig investiere. Wozu bemühen? Ich habe gemerkt, dass Frauen sich um mich bemühen, weil ich mich nicht länger um sie bemühe. Ich kann nur spekulieren, aber es hat wohl etwas damit zu tun dass ich ein Selbstbewusstsein und ein Rückgrat entwickelt habe. Ich bin nicht länger der Typ der vor Frauen auf die Knie fällt und ihnen hinterher rennt. Ich lasse sie abblitzen, denn ich habe keine getroffen, die es wert wäre und jede weitere bestätigt nur, dass es sich um Torschusspanik ihrerseits handelt. In vielen Gesprächen geht es nicht um Persönlichkeit, oder darum sich kennen zu lernen , der aufmerksame Beobachter stellt schnell fest, wenn sie nur abklopft, ob es sich um einen geeigneten Versorger handelt. Ausnahmen sind so rar wie Einhörner.

    Gefällt 2 Personen

    • Sehr gut formuliert- nein, ausgezeichnet formuliert. Ich bin jetzt 30 und mir fällt mittlerweile auf, dass einige Frauen sich mir gegenüber „anders“ verhalten als früher. Because of reasons habe ich aber kein Interesse.

      Gefällt 1 Person

      • Da kommt langsam die Torschusspanik. Dann suchen Frauen einen zuverlässigen Versorger. Lass mich raten, du warst früher nicht genug, hast es jetzt aber zu ein klein wenig Wohlstrand gebracht? Wer etwas aufgebaut hat ist für Frauen ab 30 attraktiv, denn da kann man sich einfach ins gemachte Nest setzen. Die Frauen die sich jetzt an dich ran machen sind wahrscheinlich größtenteils die Habenichtse, die nichts als ihre Ansprüche, Schulden und nicht selten ein Kind mitbringen.
        Es spricht ja nichts dagegen, eine Beziehung zu versuchen, aber zeuge besser kein Kind, denn unter den aktuellen Umständen hast du verloren wenn du das tust. Heiraten kann ich auch nicht empfehlen. Die Ehe sichert Frau gut ab, bietet dem Mann aber keine nennenswerten Vorteile. Hält die Beziehung bis ans Lebensende, ist das schön, dann braucht man aber auch keine Ehe, um dies zu fixieren. Hält die Beziehung nicht, ist es besser nicht geheiratet zu haben.

        Gefällt mir

    • Frauen bringen ausser Ansprüchen recht wenig in eine potenzielle Ehe ein … super Spruch. Bleibt: Die Gebährfähigkeit, ohne die wir (Leihmutterschaften sind aus gutem Grund verboten vom Feminat) uns bisher nicht fortpflanzen können.

      Gefällt mir

      • Ganz genau, und wenn wir uns nicht mehr fortpflanzen, was ja gerade der Fall ist, dann siedeln andere auf diesem Land, dann hat unsere „Zivilisation“ es nicht (mehr) verdient weiter zu bestehen. Der Westen (Europa, NA-Amerika, Australien, Neuseeland) sind Apartheidsstaaten, der Mann ist der Farbige der Neuzeit und wie schnell so ein System kollabiert sah man an Südafrika Anfang der 90er (wurde wg. Wiedervereinigung damals nicht so ausgiebig dokumentiert wie es hätte sein sollen, empfehle hierzu die damaligen, ich glaube, BBC-Dokus, die auch im UK-Fernsehen liefen).

        Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s