Das böse Ampelmännchen and friends

Ja, es ist wieder Gender-Gaga Zeit bei ze.tt, der Schülerzeitung mit leichter Sprache für die degenerierte Generation von heute. (Und zukünftige Zeit Leser)

Diesmal geht der investigative Journalist Philipp Kienzl der Frage nach, wieso auf Straßenschildern keine Frauen zu sehen sind. Die Antwort ist ganz einfach: Weil auch keine Männer auf den Schildern zu sehen sind! Sondern lediglich Piktogramme, also ein einzelnes Symbol, das eine Information durch vereinfachte grafische Darstellung vermittelt. Zum Beispiel, dass Mensch (ich verwende hier absichtlich eine geschlechtsneutrale Formulierung) am besten dort die Straße überquert, wo parallel zum Straßenverlauf dicke weiße Balken auf die Fahrbahn gepinselt wurden.

Sogenannte Zebrastreifen dürfen übrigens von Männern, Frauen und Kindern gleichermaßen benutzt werden. OK, nachdem wir das geklärt haben, nun zu der ach so rührseligen Story über das sieben Jahre alte Mädchen aus Neuseeland, das auf einem Schild die Inschrift „Linemen“ sah, für Männer die an Hochspannungsleitungen arbeiten.

Sofort griff die kleine Zoe zu Stift und Papier und schrieb einen Brief an den Geschäftsführer der New Zealand Transport Agency, um sich über die nicht gendergerechte Formulierung zu beschweren. Diese Geschichte darf man beruhigt ins Reich der Fabeln abtun. Den Brief haben die Eltern geschrieben und auch die richtige Adresse rausgesucht.

Ich kann damit leben, dass die Schilder in „Line Crew“ geändert werden. Besser als in „LineWoMen“ Line-Women-Men“ oder wie sonst in Neuseeland die Sprache von Gendergaga Tanten normalerweise verhunzt wird. Aber beseelt vom Gutmenschentum ist der rasende Reporter mit dem infantilen Twitteraccount @Phimiki dann direkt losgezogen, um zu sehen, welche diskriminierenden Verkehrsschilder an deutschen Straßen und Baustellen aufgehängt werden. Was für ein Skandal:

Es gibt keine Merkmale, die diese Figuren einem eindeutigen Geschlecht zuordnen. Aber: Sehen wir nicht dennoch überwiegend Männer darauf?

Originalzitat Philipp Kienzl

Also ich muss sagen, ich sehe keinen Penis an den Piktogrammen. Es könnte auch eine schmalbrüstige Kampflesbe mit Kurzhaarfrisur sein. Wie auf wundersame Weise schwebt auch der Kopf ohne Hals über dem Torso und die Füße wurden wohl auch wegoperiert. Was es nicht alles gibt! Und mal ganz ehrlich: Wenn auf dem Bauarbeiten-Schild ein Mann abgebildet wäre, wäre das für mich auch ok. Wieviele Frauen arbeiten denn im Straßen- und Tiefbau? Wieviele Frauen sind Maurer, Elektriker, Schweißer, Gas-Wasser-Scheiße-Installateure? 1 Promille? Nein Frauen sitzen am liebsten in Büro und tippen auf der Tastatur rum, machen irgendwas mit Medien oder haben irgendeine Müsliwissenschaft studiert.

Entlarvend auch die Kommentare unter dem Artikel. Die meisten sind von irgendwelchen Manginas, die dem Autor auf ganzer Linie zustimmen. Die ersten beiden Kommentare von weiblichen Lesern rücken mein Weltbild zum Glück wieder etwas zurecht: Kristine Pews und vor allem Heidemarie Lorenz lassen einen noch an die menschliche Vernunft hoffen:

Gott, habt Ihr Probleme! Die Welt geht den Bach runter und Ihr schwätzt wie Kleinkinder von Schildern.

Heidemarie Lorenz

Schlimm sind bei der Gender Gaga Thematik also weniger die Frauen, als die ganzen Pudel, die den Feminazis die Stiefel lecken. Mit solchen Männchen ist kein Staat mehr zu machen. Für diese Hipster, Pudel und Bluepiller und insbesondere für den Autor dieses Lachwerks hier mein besonderes Verkehrszeichen: (Und ja, es ist ein Mann und keine Frau darauf!)

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