Dietland – Adipöse Feminazis killen Männer

Wenn man zur Untätigkeit verdammt ist (Blogeintrag Unplanmäßige Auszeit) füllt man die Zeit vermehrt mit dem Rumzappen durch Amazon Prime und Netflix. (Amazon Prime hab ich eigentlich nur wegen der schnelleren Lieferung, die Qualität von Prime Video reicht lange nicht an Netflix heran. Aber einem geschenkten Gaul ….) Irgendwann bin ich dann bei Dietland hängen geblieben.

Dietland Trailer bei YouTube

Spoiler Warnung! Spoiler Warnung! Spoiler Warnung! Spoiler Warnung!

Hauptdarstellerin ist die adipöse Joy Nash alias Plum Kettle. Das Leben ist nicht gerade leicht (im doppelten Sinne) wenn man wie eine Litfaßsäule aussieht. Soziale Kontakte hat Plum nicht und so fantasiert sie, wie ihr Leben nach einer OP (Magenverkleinerung) aussieht, denn dann wird bestimmt auch endlich der Prinz auf seinem Schimmel angeritten kommen und Plum heiraten. Das passende Kleid hat sie schon gekauft, hineinpassen wird sie aber nie. Ihre Mutter und die selbsternannte, geheilte Diätkönigin Verena Baptist wollen Plum davon abhalten, die riskante Operation durchführen zu lassen.

Ironischerweise arbeitet Plum für eines dieser seichten Frauenklatschheften namens Daisy Chain, wo sie an Stelle der attraktiven (für eine MILF) Chefredakteurin Kitty Montgomery (Julianna Margulies) Leserinnenfragen beantwortet. (Welch harter Job!) Plums langweiliges Leben gerät aus den Fugen, als eine feministische Terrororganisation namens „Jennifer“ mit dem Ermorden von Männern beginnt. Und irgendwie führt eine Spur von „Jennifer“ auch zu Daisy Chain und damit auch zu Plum.

Während wir anfangs noch lernen, dass „Jennifer“ Männer aus Flugzeugen oder von Brücken und Hochhäusern in den Tod schickt, weil sie angeblich Frauen vergewaltigt haben sollen, also Selbstjustiz verüben, richtet sich Jennifer bald auch gegen Frauen, wie eine Pornodarstellerin, die auf einem Grabstein verbrannt wird. Angespornt von „Jennifer“ ruft dies bald auch Nachahmungstäterinnen auf den Plan. So sprengt sich eine Studentin in der Umkleide der Footballmannschaft einer Uni in die Luft und löscht damit das ganze Team aus.

Wer sich jetzt fragt, wieso bisher nur weibliche Charaktere besprochen wurden, nun, das liegt daran, dass Männer nur in Nebenrollen oder als Statisten vorkommen. Einzige wirkliche männliche Nebenrolle ist der undurchsichtige Ermittler Dominic O’Shea (Adam Rothenberg), der von Kitty Montgomery eingestellt wird, um einen Einbruch in die Computersysteme des Verlages Austin Media zu untersuchen, bei dem alle Emailadressen der Leserbriefschreiberinnen entwendet wurden. Auch familiär das gleiche Bild: Plum hat zwar eine Mutter, aber von einem Vater ist nie die Rede.

Männer in der Serie sind grundsätzlich böse, Vergewaltiger und Frauenhasser. Selbst der Kaffeehausbesitzer Steven, bei dem Plum ihrer „harten“ Arbeit des Emails beantworten nachgeht, ist nicht der verständnisvolle Zuhörer, wie es anfangs scheint. Oben genannte Diätkönigin ködert Plum mit einem 20.000$ Scheck, wenn sie das neue Baptist-Programm durchzieht. Dazu gehört auch, eine Reihe von Dates zu durchlaufen. Wie wir uns denken können, gehen die alle böse schief, denn die Dates sind alle normal bis gut aussehende junge Männer, die mit Sicherheit kein Stück an dem Fettklops Plum interessiert sind. Ironischerweise ist auch ein selbsternannter Menschenrechtler dabei, der Plum während des Dates sitzen lässt. Natürlich ein guter Kunstgriff der Serienproduzenten. Männer sind Scheisse und zwar alle und ohne Ausnahme. Auch das Cliché von den alten weißen Männern im Aufsichtsrat des Medienhauses wird noch aufgetischt. Und der o. g. Ermittler O’Shea ist natürlich ein notorischer Lügner.

Aber Plum baut sich trotzdem die Illusion auf, mit viel aufgepumpten Selbstbewusstsein, schöner Kleidung und Makeup doch noch ein für Männer interessanter Mensch zu werden. Natürlich geht das schief, als sie sich noch einmal mit einem der ausgesuchten Dates trifft, der sich leider als sexueller Freak entpuppt und Plum vergewaltigt. Darüber hinaus gerät Plum auch noch in einen Streit mit Kitty Montgomery und verliert deshalb ihren Job bei Daisy Chain.

Nach diesem Ergeignis schließt sich Plum der Terrororganisation „Jennifer“ an, um deren zukünftige Mitteilungen und Pamphlete zu verfassen, den Schreiben ist das Einzige, was Plum wirklich gut kann.

Die Serienfolgen werden leider im Wochenrhythmus veröffentlicht, binge watching ist daher nicht möglich. Wie es weitergeht? Keine Ahnung, aber ich werde Diatland bis zu Ende ansehen.

Auch wenn ich jedes mal das Kotzen kriege, wenn Plum ihre fetten Oberschenke, ihren dicken Bauch und andere Körperteile  nackt in die Kamera hält wie eine optische Provokation. Auch wenn Männer in der Serie durchweg als Schweine dargestellt werden.

Ich frage mich nur, warum sich Plum nicht einfach einen ähnlich fetten Kerl als Freund und Ehemann sucht? Woher kommt der Glaube, dass sie Anspruch auf einen Mann hat, der auf der optischen Skala weit über ihr steht? Die Serie propagiert Body Positivity als wäre fett sein etwas ganz alltägliches und völlig normal. Gewalt gegen andere, hier gegen Männer wird als normal propagiert. Natürlich will die Serie überzeichnen, aber OK ist das irgendwie nicht. Dabei sind Frauen nicht nur Opfer, wie es „Jennifer“ in ihrem veröffentlichten Manifest beschreibt. Am Beispiel von Kitty Montgomery lernen wir, dass nachdem sie vom Aufsichtsrat von Austin Media kaltgestellt wurde, diesen mit Hilfe des undurchsichtigen Ermittlers O’Shea in die Knie zwingt und an die Spitze des Unternehmens aufsteigt.

Wenn das die neue feministische TV Zukunft sein soll, na dann herzlichen Dank! Ich werde zwar Amazon Prime deswegen nicht kündigen, da ich Prime primär aus anderen Gründen nutze, aber wenn Netflix sich zum Beispiel dazu hinreißen lassen würde, sowas vermehrt zu produzieren würde ich das Abo sofort kündigen und Netflix natürlich auch wissen lassen, warum.

Body Positivity (= fette Frauen) und Feminismus (=Ungleichbehandlung zum Nachteil von Männern) sind der immer wieder beschriebene Grund für Männer mit Verstand und Selbstachtung, sich mit mgtow als Philosophie für Männer zu beschäftigen und alle unverschämten Ansinnen von Frauen und ihren willfährigen Pudeln mit Ignoranz und Missachtung zu strafen.

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