Ikone der #MeToo Bewegung hatte Sex mit Minderjährigem

Ja, da ist die Aufregung groß. Wie heute bekannt wurde, hatte die Schauspielerin Asia Argento (42) Sex mit einem minderjährigen Kollegen (Jimmy Bennett). Zugetragen hat sich das ganze 2013, als Bennett gerade 17 Jahre alt geworden war. (Das Mindestalter für sexuelle Handlungen liegt in Kalifornien bei 18 Jahren.) Links hier, hier, hier und hier bei der New York Times, die den Skandal aufdeckte.

Die üble Geschichte hat  erstaunlicherweise alle Elemente, wie man sie kennt, wenn Männer übergriffig werden:

Die beiden trafen sich in einem Hotelzimmer. Bennett, der wegen eines Augenleidens nicht selber fahren darf, wurde von einem Verwandten zum Hotel gebracht. Argento schickte den Verwandten weg, dann füllte sie Bennett mit Alkohol ab, zwang ihn auf das Bett, stimulierte ihn oral, bevor sie sich auf ihn legte und mit ihm Sex hatte. Nach dem Sex forderte Argento Bennett auf, Fotos mit seinem Handy von den beiden zu machen. Nach eigener Aussage hat sich Bennett danach beschämt und geekelt gefühlt, von einer Frau, die vom Alter seine Mutter sein könnte, zum Sex gezwungen worden zu sein. Bennett ist nach eigenen Angaben durch den Missbrauch traumatisiert.

Damit Bennett nicht mit der Geschichte in die Öffentlichkeit geht, hat sie ihm für sein Schweigen 380.000$ bezahlt. Für mich ist das ein ganz klares Schuldeingeständnis.

Argento und Bennett hatten tatsächlich so etwas wie ein Mutter Sohn Verhältnis. Bennett beschreibt Argento tatsächlich als „Mutter“ und „Mentorin“. Im Film „Das Herz ist eine hinterlistige Person“ von 2004 spielen die beiden sogar Mutter und Sohn. Es ist daher davon auszugehen, dass Argento das Vertrauen als „Mutter“ und ihre Position als Mentorin ausgenutzt hat, um Bennett für ihre sexuellen Gelüste zu missbrauchen.

Nachdem Bennett mitbekam, wie Argento sich im Zuge der Weinstein Affäre als Opfer darstellte, ist er mit seiner Geschichte in die Öffentlichkeit gegangen.

Argento, die nach eigener Aussage 1997 von Weinstein zum Sex gezwungen wurde aber danach mehrfach einvernehmlich Sex mit Weinstein hatte, ging erst 20 Jahre später in die Öffentlichkeit. Argento, die bis 1998 nur in unbedeutenden und kleinen Filmen mitspielte, bekam auf einmal Rollen in deutlich größeren Produktionen und sogar in einigen Blockbustern wie „Triple X“ oder „Land of the Dead“. Zwar sind die IMDB Ratings eher durchwachsen, aber zu tun hatte Argento genug. In 2007 drehte sie z. B. 4 Filme und 2011 sogar 5. Sie selbst gibt zu, weil sie weiter Sex mit Weinstein hatte, dieser ihre Karriere förderte. Als sie dann etabliert war, fiel ihr auf einmal ein, dass sie ja doch ein armes Opfer des bösen Patriarchats ist.

Weil Spiegel und zeit.de noch Formulierungen wie „hätte“, „könnte“, „möglicherweise“ benutzen, sollte man den Artikel aus der NY Times lesen: Diese erhielt eine verschlüsselte Email mit a) den Vertragsdokumenten der Anwälte über die Zahlung der 380.000$ und b) ein Selfie, datiert auf den 9. Mai 2013, auf dem Argento und Bennett auf besagtem Bett liegend zu sehen sind. In dem Schriftsatz der Anwälte tritt Bennett als Teil des Deals das Copyright und die Nutzungsrechte an dem Bild an Argento ab. Die Echtheit der Dokumente wurde von verschiedenen Personen, die in dem Fall involviert sind, bestätigt.

Sowas liest man natürlich beim linken Mainstream nicht, wo man vermutlich noch hofft, dass sich das alles als falsch herausstellt, damit #MeToo nicht beschädigt wird.

Aber damit ist ab sofort Schluss!

Es zeigt sich nämlich an dieser Stelle einmal mehr, dass es bei Missbrauch nicht nur oder weniger um Sex als um das Ausleben von Macht geht. Weinstein hatte die Macht, die Karriere von Argento zu fördern oder zu beenden. Argento hatte Einfluss auf Bennett, um ihn gefügig zu machen und mit ihm zu schlafen.

Eigentlich kann man Argento für ihre aufgeflogene Doppelmoral nur dankbar sein!

Denn ab sofort werde ich jede Diskussion mit Frauen über #MeToo mit dem Verweis auf Argento beenden. Ich werde es mir insbesondere verbitten, dass Missbrauch ein Männerproblem sei. Ich werde darauf hinweisen, dass Missbrauch wie man an Argento sehen kann ein Problem von Menschen mit Macht oder Einfluß über Andere ist. Frauen mit Macht sind genauso gefährlich wie Männer mit Macht. #MeToo hat fertig. Und das ist gut so!

#SheToo

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Ein Gedanke zu “Ikone der #MeToo Bewegung hatte Sex mit Minderjährigem

  1. Pingback: Argento – die ganze Wahrheit | mgtow klartext

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