Ungarn will Gender Studies abschaffen

Man mag von der ungarischen Regierung unter Victor Orban halten was man will. Dieser Blog ist jedenfalls kein politischer Blog. Aber als ich gestern im Spiegel gelesen habe, dass Ungarn Gender Studies an staatlichen Universitäten abschaffen will, fand das sofort meine Zustimmung.

Für Spon ist das natürlich wieder unheimlich entsetzlich, das Online Magazin spricht gar von „kulturpolitischer Offensive gegen regierungsunabhängiges Denken“. Wow, darunter machts der Spiegel nicht mehr, wenn es gegen Ungarn geht. Dabei ist im ganzen Land nur ein einziger Lehrstuhl betroffen, nämlich an der staatlich finanzierten Eötvös-Loránd-Universität (ELTE).

Was für ein akademisch verklärter Müll in Gender Studies gelehrt wird, hat schon 2010 der Norweger Harald Eia in einer siebenteiligen Dokumentation „Brainwashed“ für das norwegische, öffentlich-rechtliche Fernsehen recherchiert. Darin zeigt er auf, dass es für das von Gender Gaga Pseudowissenschaftlern erschaffene „soziale Geschlecht“ keine stichhaltigen Beweise gibt, während die anerkannten Wissenschaften Studien und Feldversuche für ihre Thesen haben. Die Dokumentation gewann im selben Jahr einen Preis für herausragende journalistische Arbeit. Damit ist bewiesen, dass Eia sauber gearbeitet hat. (Würde manchem deutschen Journalisten auch mal gut tun!)

Die sieben Teile sind bei YouTube zu finden, auch deutsch synchronisiert. Hier das norwegische Original mit englischen Untertiteln:

Teil 1:  The Gender Equality Paradox
Teil 2: The Parental Effect
Teil 3: Gay / Straight
Teil 4: Violence
Teil 5: Sex
Teil 6: Race
Teil 7: Nature VS Nurture

Deutschland war in dieser Pseudowissenschaft lange ein Nachzügler. Inzwischen gibt es aber mehr als 180 Professoren in diesem Bereich, die vom Steuerzahler für ihre nutzlose Existenz durchgefüttert werden müssen. Aber es gibt auch mutige Kämpfer gegen den Gender Gaga Wahnsinn:

unwissenschaftlichen Unsinn

[…] fundamentalistische feministische Ideologie, die von einer kompletten sozialen Konstruiertheit des biologischen Geschlechts ausgingen

Evolutionsbiologe Prof. Ulrich Kutschera

[Gender Studies gemeinsam mit Fächern wie Anthroposophie und Homöopathie als] leider weit verbreiteten antiwissenschaftlichen Hokuspokus

Evolutionsbiologe Axel Meyer

Gender Studies sind ungefähr so wissenschaftlich wie der Kreationismus, mit dem die Kirchen gegen Darwins Evolutionstheorie argumentieren wollen.

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