Warnung vor tinder

Ich weiß, ich bin spät dran mit diesem Artikel, aber die Art und Weise, wie in New York vor einiger Zeit auf den Gefühlen und Hoffnungen von Männern herumgetrampelt wurde, entzürnt mich sehr. (Link)

Ich schrieb zwar schon mehrfach, dass tinder nur für attraktive Männer sinnvoll ist, aber es gibt ja noch genug bluepiller da draußen, die daran glauben, bei tinder, Bumble und Co die Liebe ihres Lebens zu finden.

Was war passiert? Eine Frau namens Natasha Aponte datet bei tinder im Rahmen eines „Experiments“ mehr als 150 Männer gleichzeitig und lädt alle zur gleichen Zeit zu einem Date auf dem Union Square in Manhattan (New York City) ein. Allerdings wussten die Kandidaten nichts von all den anderen Dates der Dame. Manche kamen sogar aus Nachbarstaaten wie Oregon, andere brachten Geschenke und Blumen mit.

Aponte stieg auf ein kleines Podium und begann mit ihrer „tinder Live Performance“: Mit Wischbewegungen forderte sie alle männlichen Dates auf, zu verschwinden, die …

ihr zu klein waren (<1,80m)
von ihrer Ex-Freundin verlassen worden waren
deren Namen Aponte nicht gefiel (!!)
nicht genügend Liegestütze schafften

Die verbleibenden Männer durften dann noch im Speeddating Stil innerhalb einer Minute erklären, warum sie Aponte daten wollten. Von diesen wählte sie am Ende einen aus. Ob der noch ein Date bekam oder eines wollte, wurde nicht überliefert.

Insgesamt eine niederträchtige, miese Aktion einer unbekannten, nach ihrem Instagram Profil Schauspielerin, Modell und Sängerin. 2700 Abonnenten zeugen davon, dass das ganze vermutlich eine PR Aktion auf Kosten der Männer war, um selbst bekannt zu werden. Feministinnen aus aller Welt klatschen Beifall und ergötzen sich an den lächerlich gemachten Männern. Wenn man sich nun überlegt, wie viele Männer Zeit, Geld, Hoffnung auf Liebe und Zweisamkeit investierten, um eine um Aufmerksamkeit haschende Frau zufrieden zu stellen, wird mir richtig übel.

Allerdings verstehe ich auch viele der Männer nicht, die dieses miese Spiel auch noch bis zum Ende mitgemacht haben. Wäre ich einer der Gelackmeierten gewesen, wäre ich entweder einfach wieder gegangen oder hätte ihr das Mikro abgenommen und ihr ordentlich für alle die Meinung gegeigt.

Aber damit ist die Geschichte noch nicht zu Ende. Wie später bekannt wurde, war die Sache eine Gemeinschaftsaktion von Natasha Aponte und einem gewissen Rob Bliss, einem Social-Media Regisseur (Was ist das denn bitte schön? Dreht der YouTube Videos?) und Eigentümer einer Werbeagentur für virales Marketing.

Und hier kotzt man so richtig im Strahl. Einer Frau traut man so ein asoziales Verhalten beim Daten ja zu, aber dass ein Mann bei so was mitmacht ist einfach unglaublich. Ich jedenfalls würde Rob nach guter alter Westernmanier teeren und federn und vom Union Square bis nach Harlem durch die Straßen jagen. Zumal nun wirklich klar ist, dass das eine miese Marketing Kampagne in eigener Sache war.

Natürlich gibt es dass nicht nur in Groß. Frauen ziehen auch im Kleinen solche Sachen durch. Denn es puscht ihr Ego bis ins Unermessliche. Von Dates, wo sie nicht erscheinen, von Dates, wo ihre Freundinnen den versetzten, armen Tropf mit dem Handy filmen, von dem endlosen Strom von Nachrichten, in denen Männer um Dates bitten und die unbeantwortet oder mit miesen Körben geschlossen werden, nehmen Frauen die Gewissheit, mit der überwiegenden Zahl von Männern umspringen zu können wie früher die Gutsherren mit ihren Sklaven.

tinder, das neue Erniedrigungstool für Männer! You have been warned!

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Vorstandsfrauen überflügeln Männer

Ich sehe mir gerne Diskussionen aus dem Bundestag an. Seit die AfD im Bundestag sitzt, haben die Debatten endlich wieder an Schärfe und Unterhaltungswert gewonnen. Aber es geht hier nicht um Politik.  Was sehe ich da im eingeblendeten Newsticker von phoenix:

Studie: Frauen in Vorständen großer Firmen verdienen oft mehr als Männer

frauenvorstände

Heulen nicht die ganzen Feminazis immer rum, dass Frauen 22% weniger als Männer verdienen? Selbst Medien mit den höchsten Reichweiten in Deutschland wie Spiegel Online erzählen ihrem Publikum noch immer, dass der sog. Gender Pay Gap Frauen erheblich beim Gehalt benachteiligen würden. Natürlich ist das mittlerweile vielfach als Lüge enttarnt worden. Aber die große feministische Umerziehung ist ja noch immer in vollem Gange.

Aber welche Studie meint phoenix denn? Einmal kurz googlen bringt einen zum Manager Magazin: (Link zum Artikel)

Und hier zeigt sich einmal mehr, dass wenn Männer nicht aufpassen, diese langfristig zu den Verlierern im Geschäftsleben gehören.

Das MM schreibt mit Berufung auf die Unternehmensberatung Ernst & Young:

In den Vorstandsetagen der Dax- und MDax-Unternehmen ist die Lohnlücke geschlossen und die Gleichberechtigung bei der Vergütung schon Realität.

Ich würde den Satz umformulieren: … und die Überrundung der männlichen Vorstandsmitglieder beim Gehalt schon Realität.

>Das weibliche DAX Vorstandsmitglied trägt im Schnitt 3,02 Mio. € nach Hause, die Männer 2,99 Mio. €, also ungefähr 1% mehr.

Schlimmer sieht es für die Männer in der 2. Reihe der Konzerne aus, den Firmen, die im MDAX und SDAX gelistet sind:

Hier erhalten weibliche Vorstandsmitglieder im Schnitt 2,13 Mio. € pro Jahr, die Männer 1,8 Mio. €, also schon nicht mehr unerhebliche ca. 18% (!!) mehr.

Seit 2003 stiegen die Gehälter von weiblichen Vorständen um 15%, die von männlichen Vorständen nur um 4%.

Gerade hier frag ich mich ganz ehrlich, wie das begründet wird?

Jedenfalls sollte jedem Mann klar sein, welche Verwerfungen in den deutschen Unternehmen drohen. Und zwar fast ausschließlich den Männern. Männer denkt daran bzw. macht euch erstmal klar: Frauen sind in der Arbeitswelt nicht arme, bedürftige Mäuschen, denen Mann helfen und die Mann fördern muss. Nein, Frauen sind unsere Feinde Konkurrenten im Berufsleben! Insbesondere, solange sie den Mythos weiter pflegen, unterdrückt zu sein, um Privilegien zu genießen und weitere Privilegien zu fordern. Frauen haben bereits damit begonnen und werden immer aggressiver auftreten, beim Versuch, Männern Stellen wegzuschnappen oder Männer aus Führungspositionen zu verdrängen. Hinter der Fassade weiblicher Unschuld lauert oft böses Unheil: Die Kollegin, mit der Mann neulich noch allein in Teeküche einen Kaffee trank, wird morgen behaupten, belästigt und unsittlich berührt worden zu sein. Peng! Mann weg, Stelle frei.

Gut, das ist etwas überspitzt. Aber in corporate America ist das schon gang und gäbe. Das kommt so häufig vor, dass Männer in den USA nicht mehr nur nicht mehr alleine zu einer Frau in den Aufzug steigen, viele Männer weigern sich inzwischen sogar, mit Frauen zusammen zu arbeiten. Vorgesetzte weigern sich inzwischen, Frauen als Mentor zu unterstützen oder allein mit einer Kollegin auf Dienstreise zu gehen. Wenn man bedenkt, dass fast alles, was in Amerika an neuen Trends und gesellschaftlichen Entwicklungen mit einer Verzögerung von 5 – 10 Jahren auch bei uns in Deutschland zum Thema wird, kann ich jedem Mann nur raten:

  • Beziehungen / Affären bei der Arbeit sind tabu.
  • Soziale Interaktion mit Frauen bei der Arbeit auf ein Minimum beschränken. („Guten Morgen“, „Guten Tag“, „Auf Wiedersehen“ ist ok, Witze machen oder flirten sollte man unterlassen)
  • Sich nicht in Situationen bringen, durch die frau die Möglichkeit bekommt, den Vorwurf der sexuellen Belästigung erheben zu können.
  • Wenn die Zusammenarbeit mit einer Frau angeordnet ist, einen männlichen Zeugen hinzuziehen. Oder den Kollegen bitten, seine Bürotür offen zu lassen, damit er bestätigen kann, dass Mann sich korrekt benommen hat.
  • Versuchen, weibliche Netzwerke in der Firma aufzuklären und männliche Kollegen informieren.
  • Sich klar machen, welche Frauen besonders zusammenhalten, damit einem nicht plötzlich von unerwarteter Seite Ungemach droht.
  • Sich über Rechte von Gleichstellungsbeauftragten und Ähnlichem informieren. Was dürfen diese und welchen Einfluss können sie auf Angestellte nehmen?
  • Berufsrechtschutz abschließen (Auch für andere Gründe, wie ungerechtfertigte Kündigung, Änderung des eigentlich vertraglich festgelegten Aufgabengebiets, Versetzung in ungeliebte, entfernte Außenstellen, etc. )

Hollywood hat das ganze schon 1994 auf Zelluloid gebannt: In „Enthüllung“ (Disclosure) spielt Michael Douglas (einer meiner Lieblingsschauspieler) einen Entwicklungsleiter, den seine neue Chefin nach einer zurückgewiesenen Romanze mit allen Tricks beruflich zur Strecke bringen will. Als Vorlage dient der gleichnamige Roman von Michael Crichton. Die Filmmusik stammt von Ennio Morricone. Wie weit der Film auch technisch seiner Zeit voraus war, kann man an den Szenen sehen, die in einer VR (virtual reality) spielen. Diese sind technisch so gut umgesetzt, dass sie selbst nach heutigen Maßstäben noch glaubwürdig sind.

Trailer:

 

YouTube Kanal Empfehlung: The Solitary Wolf

Seit knapp 2 Monaten gibt es einen neuen mgtow Kanal bei YouTube: The Solitary Wolf. Und für die kurze Zeit ist der aus den Niederlanden stammende YouTuber ganz schön fleißig gewesen: Schon 28 Videos hat der lone wolf produziert. Außerdem freue ich mich grundsätzlich über neue europäische Kanäle.

In klaren, nahezu akzentfreiem Englisch äußert er sich in angenehm kurzen (5 – 15 Minuten) Videos zu Themen aus dem mgtow Bereich. Ich kann nur empfehlen, den Kanal zu abonnieren und The Solitary Wolf auf seinem Weg zu folgen.

Im Nachgang zu meinem letzten Blogeintrag zu Saido Berahino ist das folgende Video über interkulture Hypergamie bei Frauen interessant:

Außerdem ein Video über den neusten Trend aus Amerika: Das Aufkommen von Cuckoldry. Frauen erwarten heute, dass (verheiratete) Männer Nebenbuhler tolerieren.

Irgendwie erschreckt mich das schon sehr. Wie konnte es nur passieren, das viele  Männer so tief gesunken sind? Selbst wenn man Cuckoldry als Fetisch erklärt und Cuckolds als Männer, die in irgendeiner Form als Kind missbraucht wurden (Etwas was es nach feministischer Definition gar nicht geben dürfte, aber vermutlich häufiger vorkommt als man denkt), so ist es doch eine Form von Selbstaufgabe und Entmannung. Lange dachte ich, dass Cuckoldry nur eine Spielform (amerikanischer) Pornos ist, aber anscheinend hat man es hier mit einem immer weiter um sich greifenden Phänomen zu tun.

Liebe Cuckolds, lasst euch gesagt sein, ihr braucht dringend Hilfe! Ansonsten wird es nämlich vielleicht sogar der mgtow klartext sein, der eure Frau vögelt, während ihr dabei zusehen dürft!

Der Depp des Jahres

Das Jahr ist zwar noch nicht rum, aber ich lege mich trotzdem hier und heute fest: Der Preis für den Deppen des Jahres geht an den britischen Fußballer

Saido Berahino

der es geschafft hat, drei Frauen innerhalb von nur 6 Wochen zu schwängern. Herzlichen Glückwunsch! Seine ehemalige Verlobte bekam am 30. Mai einen Jungen. Am 17. Juli legte seine Ex-Freundin mit einem Mädchen nach. Bei beiden steht Berahino als Vater in den Geburtsurkunden. Das Triple komplett macht nun eine weitere Frau, die vorgibt, von Berahino geschwängert worden zu sein und die am 15. Juli ein Kind zur Welt brachte. Die Vorwürfe lassen sich sicher leicht per DNA Test klären. Die Anwälte sind jedenfalls schon dran.

Halten wir also fest: Eine Verlobte will sich absichern und wird noch vor der Ehe schwanger. Vermutlich weil sie genau weiß, was für ein Typ ihr Verlobter ist. Die beiden anderen Frauen kamen natürlich auch auf die gleiche Idee. Wenn der Typ mich schon vögelt, soll er wenigstens zahlen. Die britische Premiere League interessiert mich persönlich nicht, aber das englische Revolverblatt The Daily Mail und eine ghanaische Newsseite berichten genüsslich, dass der Stürmer Berahino in den letzten 913 Tagen nur 2 Tore für sein Team erzielt hat. Aber 70.000 Pfund die Woche (!) verdient.

Stürmen tut der nur die Betten, aber nicht auf dem Fußballplatz. 😉

Ja, wo es was zu holen gibt, da machen Frauen sofort die Beine breit und setzten die Pille ab. Das sollte jedem Mann eine Lehre sein! Und es trifft beileibe nicht nur Milliardäre und Millionäre. Je nachdem aus welchem Milieu frau kommt, kann auch schon ein besser bezahlter Angestellter als Zahlesel interessant sein.

Ich hab mich ja lang und breit mit Boris Becker auseinandergesetzt, aber das Bobele muss nun den Staffelstab weiterreichen. Berahino hat den Ex Tennisprofi auf jeden Fall getoppt.

Hab ich Sympathie für den 25 jährigen Berahino? Ja und Nein. Ja, weil er es geschafft hat, zum vielfachen Millionär aufzusteigen und seinen Ruhm ausnutzt, um die Frauen reihenweise flach zu legen. Nein, weil Fußballerkarrieren mit 35 (also in 10 Jahren) zu Ende sind und mit 3 Frauen und 3 Kindern, die auf seiner Tasche liegen, es finanziell doch nicht so rosig wird, wie er es sich vermutlich gedacht hat. Aber wer eine der wenigen goldenen mgtow Regeln missachtet, nämlich auf sein Sperma aufzupassen, Kondome zu verwenden und diese selbst zu entsorgen, hat es nicht anders verdient.

In diesem Sinne, herzlichen Glückwunsch, Zahlesel!

the female philosopher

Heute mit Lily Allen und ihrem Titel „The Fear“ (Album „It’s Not Me, It’s You“, 2008) zum Wesen der Frau:

I want to be rich and I want lots of money
I don’t care about clever, I don’t care about funny
I want loads of clothes and fuckloads of diamonds
I heard people die while they are trying to find them

Das Wesen der meisten Frauen: Konsum bis zum Umfallen. Shop till you drop. Der Versorger muss weder klug noch lustig sein, solange er eine goldene oder schwarze Visa Karte hat. Und wer gräbt wohl die Diamanten, a girl’s best friend, aus der Erde? Männer natürlich.

And I’ll take my clothes off and it will be shameless
‚Cause everyone knows that’s how you get famous
I’ll look at the sun and I’ll look in the mirror
I’m on the right track, yeah, I’m on to a winner

Yeah, sex sells baby! Frauen sind sich ihrer Wirkung auf uns Männer wohl bewusst und Sex und Erotik werden gnadenlos eingesetzt um von Männern zu bekommen, was frau will. (winner). Aber, hier sollten mgtows mal großzügig sein. Frauen haben nur ca. 12-15 Jahre Zeit, diesen Vorteil auszunutzen. Danach sinkt ihr Stern rasend, im selben Maße wie Falten und Orangenhaut zunehmen.

[…]

Life’s about film stars and less about mothers
It’s all about fast cars and cussing each other
But it doesn’t matter ‚cause I’m packing plastic
And that’s what makes my life so fuckin‘ fantastic

Ja, so denkt frau in ihren besten Jahren (ca. 18-30). Es geht nur um das vermeintlich süße Leben, wie es Filmstars führen. Um Spaß, Partys, Drogen, schnelle Autos. Und natürlich ums Shoppen bis die Kreditkarte glüht. (packing plastic).

And I am a weapon of massive consumption
And it’s not my fault, it’s how I’m programmed to function
I’ll look at the sun and I’ll look in the mirror
I’m on the right track, yeah, I’m on to a winner

Ich liebe solche entlarvenden Texte. So sind Frauen nun mal programmiert: Als Konsumsklavin. Und wer bezahlt in den meisten Fällen für ihren Spaß: Ein Mann natürlich. Entweder weil sie seine Frau ist oder weil er sie beeindrucken und bei ihr landen will.

[…]

Forget about guns and forget ammunition
‚Cause I’m killing them all on my own little mission
Now I’m not a saint but I’m not a sinner
Now everything is cool as long as I’m getting thinner

Sorry Lily, dadurch, dass du und die meisten Frauen sich an den Götzen Konsum verkauft habt, seid ihr doch kleine Sünderlein. Und solange ihr das Geschäft Sex gegen Gefälligkeiten praktiziert seid ihr per Definition auch kleine Huren. Immerhin versucht ihr solange wie nur möglich euren Körper in Form zu halten (thinner), weil eure Attraktivität das einzige ist, was uns Männer an euch fasziniert. Was die meisten von euch interessiert, was ihr denkt und sagt, ist für uns Männer uninteressant.

I don’t know what’s right and what’s real anymore
I don’t know how I’m meant to feel anymore
When do you think it will all become clear
‚Cause I’m being taken over by the fear

Was überdeckt ihr mit eurem Konsumwahn? Die Leere in eurem Inneren? Eure Unsicherheit bezüglich der Zukunft? Wie es weitergeht, wenn ihr nicht mehr thin seid? Wenn ihr vor die Wand gelaufen seid? Wenn Männer endlich kapiert haben, worauf sie sich mit euch einlassen?

femaleorg

Mit Statistiken lügen

Der Spiegel kann es einfach nicht lassen. Heute publiziert SpOn schon wieder die Lüge vom 22% Gender Pay Gap. (Link hier) Es handelt sich nämlich um den unbereinigten Pay Gap, der die Friseuse in Teilzeit mit dem studierten Informatiker in Vollzeit vergleicht. Wenn man Statistiken aber nicht für seine Agenda missbraucht, kommt man auf ganz andere Ergebnisse:

Das statistische Landesamt NRW hat vor einiger Zeit den bereinigten Gender Pay Gap bei ca. 5% ermittelt und mitgeteilt, dass er sogar noch niedriger liegen könnte, wenn weitere Datenquellen zur Verfügung gestanden hätten. (Ich berichtete hier)

Als Autor des Artikels ist „fok“ angegeben. Keine Ahnung ob das ein Mann oder ein Frau ist, vermutlich eher Letzteres. Eigentlich hätte ich eine der Kampfemanzen Margarethe Stokowski oder die schon ziemlich verwelkte Sybille Berg hinter dem Artikel vermutet. So kann man sich täuschen…

Der Artikel enthält aber auch jede Menge entlarvendes über Frauen:

A – Sie wählen die falschen Berufe. Erziehung, Gesundheit und Soziales. Wobei Lehrer entweder Beamte oder öffentliche Angestellte sind und daher das Gleiche verdienen. Wie es in Kita oder Kindergarten aussieht? Keine Ahnung. Aber da wird Männern ja auch systematisch der Weg versperrt. Ein Mann in der Kita? Muss ein Pädophiler sein! Lieber nicht! Grundschulen sind fest in der Hand von Frauen. Ja, da wird weniger verdient als in anderen Schulen, was ungerecht ist, weil die Aufgabe besonders wichtig ist. Aber frau kann ja auch auf Sekundarstufe 2 studieren.

B – Ganz überhaupt Studium. Obwohl mehr Frauen als Männer mittlerweile studieren, wählen Frauen treffsicher Fächer, die zu schlecht bezahlten Berufen führen. „Irgendwas mit Medien“, Kunst, Sprachen, Sozialpädagogik, Gendergedöns. Da hat die Wirtschaft nicht drauf gewartet Mädels. Ihr findet Computer blöd? Informatiker verdienen ein Vielfaches von Mediengestaltern und Übersetzern! Aber ihr schnallt es ja nicht. Oder ihr wollt einfach nicht. Was auch immer, mir egal. Aber hört endlich mit eurem Geheule auf! Wir haben in diesem Land die freie Berufswahl! Werdet SAP oder Oracle Consultant. Werdet Ärzte, Richter, Chemiker, Physiker, etc. Ingenieure werden auch händeringend gesucht!

C – Immerhin fast 30% aller Führungskräfte sind laut des Artikels Frauen. Ich finde, hier ist schon viel erreicht worden. Immerhin fast jede 3. Frau darf sich in der eisigen Welt der Führungsebenen behaupten, immer auf der Hut, dass niemand am eigenen Stuhl sägt, immer in Furcht, das aktuelle Projekt an die Wand zu fahren, das genehmigte Budget zu sprengen, nicht die Zielvereinbarung zu erreichen. Meine Chefin (ja, der mgtow klartext hat eine Chefin 😉 ) geht langsam auf ihrer Abteilungsleiterposition zu Grunde. Müde und geschafft kommt sie morgens um 7 ins Büro und geht keinen Abend vor 18-19 Uhr. Die Ringe um ihre Augen kriegt sie kaum noch mit Schminke weg. Sie schafft ihre Vorgaben heute nur noch mit ach und krach. (Sie war mal viel besser, aber dann wurde ihr Team und ihr Budget verkleinert, die Aufgaben blieben natürlich gleich.) Immerhin, sie lässt es nicht an mir und den anderen aus, wohl wissend, dass wenn wir weggehen, wir fast sofort etwas anderes finden, aber sie ad hoc bei dem leergefegten Arbeitsmarkt keinen Ersatz bekommt. Sie ist zwar verheiratet, aber hat keine Kinder. Wie auch? Sie wollte Karriere machen und heute ist sie mit eher mit ihrem Posten als mit ihrem Mann verheiratet. Ich gebe ihr noch 6-8 Jahre, dann ist sie so fertig, dann schmeißt sie hin. Entweder weil die Gesundheit nicht mehr mitmacht oder weil sie die Zahlen nicht mehr schafft und ne Abfindung angeboten bekommt… Das normale Renteneintrittsalter von 67 wird sie jedenfalls in unserer Firma nicht mehr erreichen.

Das Klima auf der Führungsebene ist bei uns extrem rau. Burn Out, Alkoholismus (nicht offiziell, aber jeder kennt die Schnapsdrosseln), Herzinfarkte, alles in den letzten Jahren live erlebt. Da nimmt sich der kluge, freie Mann etwas zurück, verzichtet auf etwas Gehalt, aber hat weder Druck noch Magengeschwüre. Auch das ist mgtow! Achte auf deine Gesundheit, denn ohne Gesundheit ist alles nichts! Niemand wird dir danken, wenn sie dich mit den Füßen zuerst aus dem Büroturm tragen, eher lachen dich die Leute dafür aus, dass du dich im Job kaputt gemacht hast!

Dein Körper, deine Gesundheit! Du hast nur den einen! Lass dir von niemanden, vor allem von keiner Frau, einreden, du musst eine steile Karriere machen, um ein „richtiger“ Mann zu sein. Du entscheidest allein, du bist schließlich mgtow!