Szenen einer Ehe

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Misandrie und Medizinstudium

In einer Welt, wo Frauen gegeben und Männern genommen wird, wo sich alles nur noch um das Wohlergehen der kleinen Prinzessinnen dreht und in der Männer nur noch als Deppen vom Dienst angesehen werden, steuern wir regelmäßig auf neue Krisen zu.

Eine solche Krise ist seit vielen Jahren unser Gesundheitssystem. Auch wenn die Medizin viele Fortschritte gemacht hat, ist die gesundheitliche Versorgung in Deutschland schwer angeschlagen. Ärzte, teuer ausgebildet (mindestens 200.000€ kostet jede Ausbildung eines Mediziners die Bundesländer), haben die Nase gestrichen voll von geizigen Krankenkassen und unfähigen Gesundheitsministern und verlassen in Scharen Deutschland. Der Negativsaldo beträgt laut Spiegel Printausgabe 41/2018 (Seite 11) 2000 Mediziner pro Jahr! Kleine Rechnung anbei: 2000 Ärzte x 200.000€ Ausbildungskosten je Arzt = 400.000.000€ Euro. Das sind mal eben 400 Millionen Euro Humankapital, das für unser Land jedes Jahr verloren geht.

Was tun unsere Deppen von Gesundheitsminister? Werben in Osteuropa Ärzte ab, die für das gebotene Gehalt hier noch arbeiten wollen. Die verstehen ihre Patienten zwar nicht (teilweise laufen die dann in Krankenhäusern mit Dolmetschern rum!) und sorgen damit für ein besonderes Vertrauensverhältnis. (Achtung Sarkasmus!) Gleichzeitig zerstören wir damit die Gesundheitsversorgung in den Heimatländern dieser Mediziner. Aber das ist wohl vergleichbar mit „Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose“.

Ein weiteres Problem: Die übergroße Mehrzahl der Medizinstudenten sind weiblich. (2/3!) Medizin ist ein klassisches Numerus Clausus Fach, häufig ist ein Notenschnitt von 1.0 nötig, um ohne Wartesemester anfangen zu können. Wer die besten Noten hat darf also  zuerst studieren. Wie in diesem Blog vielfach beschrieben, werden Jungen systematisch in der Schule auf Grund ihres natürlichen, aber unweiblichen Verhaltens von den überwiegend weiblichen Lehrern bei Noten diskriminiert. Daher die vielen Medizinstudentinnen. #aufschrei? Nö, natürlich nicht. Sind ja nur Männer, die diskriminiert werden.

Viele Ärztinnen aber arbeiten später nur Teilzeit, entweder weil sie Kinder haben oder dem Stress nicht gewachsen sind. Die Weiterbildung zum Facharzt fällt zudem auch genau in die Zeit, wo viele Ärztinnen wegen Kindern pausieren.

Und jetzt kommts:

Claudia Schmidtke, 52, Professorin für Herzchirurgie, CDU Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Gesundheitsausschuss fordert eine

Männerquote für Medizinstudenten

 

Sie diktiert dem Spiegel in die Feder:

Wenn wir daher nicht mehr Männer an den Hochschulen zulassen, fürchte ich zukünftig existenzielle Versorgungsprobleme.

Natürlich passt das dem bluepilled Spiegelredakteur nicht, und er fragt, ob das denn rechtlich überhaupt zulässig sei.

Wenn es Frauenquoten für Aufsichtsräte gibt, warum sollte es keine für Hochschulen geben? Wir brauchen überall die Parität der Geschlechter, in der medizinischen Versorgung schon deshalb, weil auch unsere Patienten Männer und Frauen sind.

Bäm! Das man sowas noch erleben darf! Aus dem Mund einer Frau! Aber halt! Happy End? Nein, natürlich nicht. Auf die Frage, ob Frau Schmidte an ihrem Lehrstuhl in Lübeck schon mehr Männer ausbilden kann als Frauen, kommt ein ernüchterndes

Dagegen, dass sich mehr Frauen vorstellen, wegen ihrer guten Noten, können wir nichts tun. Aber wer sagt, er oder sie möchte später eine Praxis auf dem Land übernehmen: Den sollten wir künftig bevorzugen.

Aha, wenn Mann Medizin studieren möchte, kann er mit Frauen nur gleichziehen, wenn er eine der unbeliebten Landarztpraxen übernimmt, während die Halbgöttin in Weiß im hippen Berlin, Hamburg oder München ihre Praxis eröffnet.

Blickt man abstrakt auf das Problem, so sieht man auf einmal wieder klar: Ein Problem, dass uns der Feminismus eingebrockt hat, soll nun von den Männern wieder gelöst werden. Der Mann ist eben in den Augen der Frauen doch der Depp der Nation, der immer zur Stelle sein muss, wenn es gilt ein Problem zu lösen. Ansonsten aber hat er zu schweigen hat und seine Rolle als Trottel in der feminisierten Welt in Stille und Demut zu ertragen. Diese Gesellschaft widert mich einfach nur noch an.

Amen!

Ein paar Gedanken zu Brett Kavanaugh

Jetzt hat er es doch noch geschafft. Trotz der von Frauen erhobenen Vorwürfe wurde der Kandidat von US Präsident Trump gestern Nachmittag vom Senat mit 2 Stimmen Mehrheit bestätigt (50:48).

Mir geht es hier nicht darum, diesen Vorgang zu bewerten. Ist Kavanaugh ein rechter Hardliner? Das haben wir hier jenseits des Atlantiks nicht zu bewerten. Jedenfalls ist Kavanaugh entsprechend aller demokratischen Regeln gewählt worden und die Ernennung nur noch eine Formalität.

Was mich aber stört, ist die Art, wie versucht wurde, den Kandidaten zu diskreditieren und jene demokratischen Regeln auszuhebeln.

Man muss sich einmal vorstellen: Als die Nominierung bekannt gegeben wurde, hat sich Christine Blasey Ford, heute eine Professorin für Psychologie gemeldet, die behauptet, vor 35 Jahren im Alter von 17 Jahren auf einer feuchtfröhlichen Studentenfete hätte Kavanaugh versucht, sie zu vergewaltigen.

Ich möchte jetzt auch nicht auf die ganzen Ungereimtheiten eingehen, die den Fall umgeben. So war noch eine dritte Person im Raum, die aber zu keiner Aussage bereit war. Und es taucht eine eidesstattliche Erklärung eines Ex von Frau Ford auf, die wenig schmeichelhaft ist und Zweifel an ihrer Integrität nährt.

Was mich ärgert ist, dass jemand mit  nicht mehr nachprüfbaren Vorwürfen, die zudem 35 Jahre zurückliegen, versucht, die Karriere eines Mannes zu ruinieren und fast damit durchgekommen wäre. Wieso ist Ford nicht zur Polizei gegangen nach der Party oder am nächsten Morgen? Gut, vielleicht war sie noch unter Schock oder wusste nicht, was sie tun sollte. Aber sicher hat sie doch jemanden eingeweiht? Vielleicht hat sie ihren Eltern, ihrer besten Freundin oder eine Vertrauensperson der Universität etwas erzählt. Warum ist sie dann nicht einige Wochen später zu Polizei gegangen? Spätestens zu diesen Zeitpunkt hätte sie sich doch klar sein müssen, dass sie beinahe Opfer eines Verbrechens geworden wäre. Ich hätte auch kein Bedenken, wenn sie etwas länger gebraucht hätte, um die Strafverfolgungsbehörden einzuschalten. Sagen wir 1 Jahr.

Aber 35 Jahre? Ich bin kein Jurist und kann mit der komischen Art, wie Juristen denken, auch nichts anfangen. Aber wäre die Tat (versuchte Vergewaltigung), so sie denn stattgefunden hat, dann nicht verjährt? Und noch etwas, nach 35 Jahren verändern sich Erinnerungen, besonders wenn sie auf einem traumatischen Ereignis beruhen. Das Gehirn fängt an, Sachverhalte zu verändern, Sachverhalte wegzulassen, schlimme Situationen abzumildern oder auszublenden. Auf jeden Fall habe ich große Zweifel, dass Ford sich an die Situation, zumal möglicherweise unter Alkoholeinfluss, noch bis ins kleinste Detail akkurat erinnern kann. Und das wäre unbedingt für einen fairen Prozess notwendig. Kavanaugh hat die Tat immer bestritten. Damit steht letztendlich Aussage gegen Aussage.

Wären Ford und die Demokraten im Senat dennoch damit durchgekommen, hätte bei jedem Mann ein Warnsignal anspringen müssen. Männer müssen sich im Klaren sein, dass eine Frau im Zweifel ohne Beweise nur mit einer Geschichte, die auch Jahrzehnte zurückliegen darf, jeden Mann ruinieren kann. Und selbst wenn der Mann strafrechtlich entlastet wird, ist er dennoch gesellschaftlich erledigt. Es ist dies diese ausgelutschte Geschichte vom bösen, alten,  weißen Mann, vom Patriarchat, der die Frau unterdrückt, die Umwelt verseucht, schlicht für alles Böse auf der Welt verantwortlich ist. Auch Kavanaugh wird sich an den besagten Abend vielleicht nicht mehr vollständig erinnern können, da er damals wohl stark dem Alkohol zugesprochen hat. 😉 Wer hat das in seiner Studentenzeit nicht gemacht? Jedenfalls werden seine Erinnerungen genauso unscharf sein, wie die von Ford. Einen Nachteil hat er allerdings: Er kann sich somit schlecht gegen die Vorwürfe verteidigen.

Der Aufschrei deutscher Feministinnen bei der schreibenden Zunft folgt der Bestätigung Kavanaughs auf dem Fuß: Beim Spiegel geifert z. B. die Kampfemanze Margarete Stokowski (Abschied vom Patriarchat Brett Kavanaugh – Ikone des Untergangs) , bei der Zeit Adrian Staud (Fürchtet den weißen Mann).

Liebe Frau Stokowski, Kavanaugh ist keine Ikone des Untergangs, mit 53 Jahren wird der auf Lebenszeit ernannte Richter noch viele Jahre wirken können und die amerikanische Gesellschaft hoffentlich vor einem weiteren Abdriften in immer feministischeren Wahn schützen können. Auch auf dem Feld des Gendergaga-Wahns kann sich der Richter betätigen, um die Verwerfungen wieder gerade zu rücken. Am Ende ist Kavanaugh jedenfalls noch lange nicht! Das Patriarchat, dass es früher mal gegeben hat, ist dagegen heute schon am Ende. Heute geht es darum, die Rechte, die Männer haben, zu verteidigen. Und das wird Kavanaugh in Amerika auf jeden Fall tun.

Und eines muss man Trump in diesem Fall zugestehen, wo andere den Richter hätten fallen gelassen, hat er sich unbeirrt durchgesetzt und seinen Wählern geliefert. Eine Merkel wäre nicht nur eingeknickt, sondern hätte auch 3x ihre Meinung geändert, je nachdem, was ihr die Demoskopen geraten hätten. Der Fall Hans-Georg Maaßen hat es vor kurzem gezeigt.

Der nette Mann

nett

Es ist wie mit Arbeitszeugnissen. Da darf auch vordergründig nichts Negatives stehen. Aber ein „war stets bemüht“ ist der allgemein bekannte Code für  „kann man keine Aufgaben übertragen“.

Genauso ist es wenn Frauen Männern durch die Blume sagen, dass es leider nichts wird:

Wenn eine Frau euch mit dem Attribut „nett“ belegt, heißt dass in Wirklichkeit: Du bist ein Langweiler, der bestenfalls in der friend zone landen kann.

Daraus resultieren für den Mann 2 Konsequenzen:

  1. Es hat keinen Sinn, in diese Frau zu investieren. Das Urteil ist gesprochen.
  2. Du musst an dir Arbeiten, um den Makel „nett“ abzulegen.

Oder du gehst deinen eigenen Weg und machst dich unabhängig davon, was Frauen von dir denken.

Frau beneidet Männer

Man glaub es kaum, aber bei YouTube gibt es die kuriosesten Sachen. Zum Beispiel die Australierin Georgia Free, die auf Männer neidisch ist.

Die fällt einem doch glatt das Glasauge in den Kaffee. Eine Frau, die neidisch auf Männer ist? Eine Vertreterin des privilegierten Geschlechts, denen heute überall der Weg geebnet wird. Denen schon von den Eltern klar gemacht wird, dass sie kleine Prinzessinnen sind und als solche ganz selbstverständlich Privilegien erwarten dürfen. Ein Bildungssystem, dass Mädchen und junge Frauen bevorzugt und Jungen und Männer diskriminiert. Eine Berufswelt, in der mehrheitlich von Frauen besetzte Personalabteilungen (neudeutsch Human Resources) entscheiden, wer eingestellt wird. Eine Berufswelt, in denen Gleichstellungsbeauftragte darüber wachen, dass es den Prinzessinnen an nichts fehlt. Selbst bei Gehältern ziehen immer mehr Frauen an den Männern vorbei. (Ich berichtete). Was fehlt den verwöhnten Gören von heute also?

Lassen wir Georgia also zu Wort kommen:

 

Au weia, das geht ja schon am Anfang hart zu Sache. Niemand hat die Gute darauf vorbereitet, eine Frau zu werden. Nicht ihre Eltern, nicht die High School, nicht die Universität. Was meint sie mit „eine Frau zu werden“? Jedenfalls nicht, aufgeklärt zu werden. 😉

Nein, es geht darum, dass Frau nicht Karriere und Familie/Kinder zugleich haben kann.

Hat sich die Gute eigentlich mal gefragt, wie das bei Männern ist? Da gibt es nämlich gar keine Wahl. Der Mann muss immer arbeiten bzw. Karriere machen. Sich ins gemachte Nest setzen, den Nachwuchs aufziehen und durch das Scheidungsrecht geschützt zu sein ist für Männer ein Ding der Unmöglichkeit. Frauen und auch die Gesellschaft an sich haben da eine klare Meinung zu: Der Mann hat die Kohle ranzuschaffen! Der Mann muss auf die Plantage, muss schuften, damit Frau und Kinder ein schönes Leben haben. Mit Kitas und Ganztagsschule muss keine Frau mehr vollständig aus dem Berufsleben ausscheiden. Junge Französinnen z. B.  gehen mehrheitlich schon nach wenigen Monaten nach der Geburt ihrer Kinder wieder voll arbeiten.

Welche Möglichkeiten haben Frauen denn heute?

  1. Sie machen konsequent Karriere und verzichten auf Kinder. Dann kann frau alles erreichen, sogar Kanzlerin werden.
  2. Sie machen eine Ausbildung oder Studium, heiraten, unterbrechen für die Schwangerschaften ihre Karrieren und arbeiten später in Voll- oder Teilzeit, je nachdem, welche Betreuungsmöglichkeiten es gibt, welche gewollt sind und ob die gemeinsamen Finanzen es zulassen.
  3. Frau zieht sich mit der Geburt des ersten Kindes aus dem Berufsleben zurück und konzentriert sich ganz auf ihre Rolle als Mutter.

Gibt es noch mehr Möglichkeiten? Zumindest sind alle möglichen Rollenmodelle für die Frau abgedeckt.

Ist es nun schlimm, wenn frau nun einen Uniabschluss gemacht hat und nur wenige Jahre gearbeitet hat? Dann geh in Teilzeit Mädchen oder schieb deine Kinder in die Kita ab.

Wieso bloß muss jemand, der in unserer feminisierten Welt alle Freiheiten hat, sich und seine Persönlichkeit zu entfalten, immer noch unglücklich und neidisch ist? Sorry, dass verstehe ich einfach nicht.

That is that we are told we can do anything we can be anything whe have the world at our fingertips but we still have to face our own biology

Ja, na klar können Frauen heute alles machen, was sie wollen. Aber niemand hat davon gesprochen, dass ihr alles gleichzeitig machen könnt! Und mal ganz ehrlich, auch wenn es euch Frauen genetisch einprogrammiert wurde und euer Unterbewusstsein immer wieder daran appelliert – ihr müsst euch nicht fortpflanzen, um zu überleben. Genug andere Frauen haben schon viel zu viele Kinder in die Welt gesetzt. Niemand hat darauf gewartet, dass ausgerichtet ihr Nachwuchs auf die Welt bringt. Eure Biologie ist kein Anrecht darauf, privilegiert behandelt zu werden, auch wenn dies zum Leidwesen der Männer immer öfter bei anderen Gelegenheiten passiert.

that is why I’m jealous of men because men have everything that women have we have equality of opportunity essentially but men have at least half a decade to a whole decade even more to do it all in and I’m so envious of that because they have that extra bit of time before they have to stop and have a family.

Ernsthaft? Du bist neidisch auf Männer, weil sie 5-15 Jahre länger Zeit haben, eine Familie zu gründen? 5-15 Jahre, in denen Männer nicht etwa auf der faulen Haut liegen, sondern studieren, arbeiten, die Karriereleiter hochsteigen, um sich gegenüber einer Frau als würdig zu erweisen, von ihr für die Gründung einer Familie auserwählt zu werden. So sieht die Welt aus männlicher Perspektive aus. Kein bisschen glamourös oder mein Prinzesschen? Frauen wählen einen Partner der finanzielle Sicherheit verspricht. Da fällt der gleichaltrige Student oder Berufsanfänger durchs weibliche Raster. Genau wie in der Schule, wo nur die coolen Kids 2 Jahrgangsstufen höher interessant waren.

Aus diesem Grund haben dir auch deine Dates gesagt, dass sie in den nächsten 5-10 Jahren keine Familie gründen wollen (können).

I have to sort out the family side of my life in the next five to ten years or I am really setting myself up  for an empty and disappointing future

Wo bitte schön ist das Problem? Ich versteh ja, du hast Angst vor dem Alleinsein. Aber am Ende musst du dich doch bloß für 1, 2 oder 3 entscheiden. Und nein, du kannst nicht alles auf einmal haben! Was heißt überhaupt allein sein? Du brauchst nicht unbedingt einen Ehemann und Kinder. Hast du keine Freundinnen und Freunde? Die meisten Frauen, die ich kenne, haben riesige Freundeskreise. Von den paar besten Freundinnen über die Arbeitskolleginnen bis zu den Freundinnen der Freundinnen.

but it’s like a healthy envy I’m glad that at least half of the population can still have a lot of extra time to focus on bettering themselves and through that bettering the people around them and as a society I think we would benefit from that overall

Auf das obligatorische Male Bashing hab ich noch gewartet. Männer sollen also die Zeit, die sie mehr als Frauen haben, für etwas Gutes verwenden und auch an sich selbst arbeiten. Na danke, auf die Aufforderung von einer Frau kann ich wirklich verzichten.

Nun, gerade als Berufseinsteiger hat man eher weniger Zeit. Und eigentlich arbeiten die meisten bluepiller sich den Rücken krumm, um sich gegenüber einer Frau als würdig zu erweisen. Also wie gefordert, zum Wohle der feminisierten Gesellschaft, mithin im Wesentlichen zum Wohl der Frauen. Ja, ein Anflug von Selbstmitleid war hier zu vernehmen, aber liebe Georgia, die Gesellschaft und die Männer meinen es gut mir dir und den anderen Frauen. Es geht euch in unserer heutigen Gesellschaft so gut, wie keiner Frauengeneration zuvor. Vor allem Dank der Männer, die noch immer die wesentlichen Stützen unserer Gesellschaft sind!

it really made me think about how different our positions are in this world right now one man one woman same age same type of career but completely different outlook on the next decade of our lives

Noch mehr Selbstmitleid? Sorry, wir Männer können nun mal keine Kinder kriegen. (Gott sei dank). Wenn du also Familie willst, musst du schon die Kinder selbst kriegen. Männer zum Heiraten gibt’s immer noch genug. Wenn du keinen findest, liegts entweder an deiner feministischen Einstellung oder an deinen übertriebenen Erwartungen oder an beidem. Aber das ist dein Problem!

Zusammengefasst: Dein einziges Problem ist: Du kannst nicht alles haben, entscheide dich zwischen 1,2 und 3. Das sind deine Optionen. So strukturiert geht ein Mann vor. Du als Frau siehst dich natürlich in der klassischen, feministisch proklamierten Opferrolle. Zumal wir Männer absolut nichts dafür können. Die Biologie hat dich als Frau so geschaffen, um Kinder zu kriegen. Du kannst höchstens deinen Vater verantwortlich machen, dass sein Sperma dein Geschlecht falsch festgelegt hat und du lieber ein Mann geworden wärst.

Als mgtow arbeite ich nicht, um mich einer Frau als würdig zu erweisen. Diese Validation habe ich nicht nötig. Ich habe mich entschieden, weder zu heiraten, noch Kinder zu bekommen. Ich selbst stehe im Mittelpunkt meiner Interessen. Mein Geld ist nur für mich. Aus diesem Grund muss ich auch die Karriereleiter nicht bis ganz nach oben klettern. Meine Work Life Balance (tolles Wort) ist super ausgeglichen. Und noch etwas: Abseits von wenigen, aber guten Freunden gehe ich allein durchs Leben. Das macht mich weder depressiv noch „seltsam“. Man kommt damit sogar ganz hervorragend klar. Ich bin ein lone wolf. Ich bin das gerne und mit voller Überzeugung.

Elon Musk

Elon Musk muss man glaub ich niemanden vorstellen, der umtriebige, Gras rauchende und twitternde Unternehmensgründer und Leiter des Autoherstellers Tesla wurde auch schon in den Hauptnachrichten im deutschen Fernsehen erwähnt. Und zwar wegen Kursmanipulation der Tesla Aktie.

Kurzer Rückblick: Am 7. August 2018 twitterte Musk

Am considering taking Tesla private at $420. Funding secured.

Daraufhin stieg die Tesla Aktie um rund 22%, was sofort die US Börsenaufsicht SEC auf den Plan rief. Sie einigte sich mit Tesla als Strafe darauf, dass Musk 40 Millionen $ an geschädigte Aktionäre überweist (zahlt Musk als mehrfacher Milliardär aus der Portokasse), muss den Posten des Aufsichtsratsvorsitzenden (Chairman) abgeben und muss in Zukunft seine Tweets erst genehmigen lassen, bevor er sie an seine Jünger versenden darf. Und Letzteres ist für einen Selbstdarsteller und Wichtigtuer wie Elon Musk sicher das größte Ärgernis.

So weit so schlecht. Aber interessant ist nun die Erklärung, warum Elon Musk den Tweet abgesetzt hat und wieso er den Rückkaufwert von Tesla Aktien bei 420$ festgesetzt hat:

Musk hat den Tweet abgesetzt, um seine Freundin, die Sängerin Grimes zu „amüsieren“!! Wunder oh Wunder, auch jemand wie Elon Musk, der zu den reichsten Menschen der Welt gehört und der wegen seiner Visionen (E-Auto, Weltraumflüge, Tunnelreisen) bewundert wird, ist im Grunde genommen auch nur ein armer bluepiller, der eine im Vergleich zu ihm unbedeutende, wenn auch einigermaßen gut aussehende Frau beeindrucken will. Wer hätte das gedacht? Musk ist also auch einer jener armen Wichte, der von der Bestätigung (Validation) einer Frau abhängig ist.

Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Musk ein Problem mit Frauen hat? Oder Musk mit seinen Marotten für die meisten Frauen unerträglich ist? Seine Karriere vor dem Altar ist beeindruckend:

Im Jahr 2000 hat Musk die kanadische Schriftstellerin Justine Wilson geheiratet, mit der er fünf Söhne hat.(Zwillinge und Drillinge, ob sich das Paar das so gewünscht hat?) 2008 wurde das Paar geschieden.  Am 25. September 2010 heiratete er die britische Schauspielerin Talulah Riley, von der er sich Anfang 2012 wieder scheiden ließ. Im Juli 2013 heiratete das Paar dann erneut. Aber schon am 31. Dezember 2014 reichte Musk zum zweiten Mal die Scheidung ein nur um diese ein Jahr später wieder rückgängig zu machen. 2016 reichte schließlich seine Frau die Scheidung ein. Puhh, da wird ja jedem Chronist schwindlig. Im Mai 2018 berichteten die Medien über eine Beziehung mit der kanadischen Sängerin Grimes.

Die „magischen“ 420$ sind übrigens auch schnell erklärt, die 420 ist eine Kultzahl bei Kiffern. So wird häufig gegen 4:20 PM die erste Tüte Cannabis geraucht und der 20. April (US-Datum 4/20, die Amis schreiben den Monat vor dem Tag) gilt als „National Weed Day“, an dem von Befürworter von Cannabis die Legalisierung in einigen Staaten der USA gefeiert wird. Bei Musk wird ja schon lange vermutet, dass er ein Cannabisproblem haben könnte.

Was Musk privat macht und ob er sich für eine Frau zum Affen macht ist mir herzlich egal. Als Aktionär allerdings wäre ich von seinem Verhalten alles andere als begeistert. Zum Glück ist Tesla nicht im S&P 500 gelistet, auf den ich ETFs halte. Die Börsenbewertung von Tesla ist mit den Fundamentaldaten des Unternehmens nicht zu erklären und bestenfalls eine Wette auf die Zukunft. Ich glaube aber, dass es Tesla wie vielen Visionären ergehen wird: Sie legen den Grundstein für eine neue Art der Mobilität, die Früchte der Arbeit werden aber andere abgreifen, entweder chinesische E-Autoanbieter oder die klassische Verbrennungsmotorindustrie.