Misandrie und Medizinstudium

In einer Welt, wo Frauen gegeben und Männern genommen wird, wo sich alles nur noch um das Wohlergehen der kleinen Prinzessinnen dreht und in der Männer nur noch als Deppen vom Dienst angesehen werden, steuern wir regelmäßig auf neue Krisen zu.

Eine solche Krise ist seit vielen Jahren unser Gesundheitssystem. Auch wenn die Medizin viele Fortschritte gemacht hat, ist die gesundheitliche Versorgung in Deutschland schwer angeschlagen. Ärzte, teuer ausgebildet (mindestens 200.000€ kostet jede Ausbildung eines Mediziners die Bundesländer), haben die Nase gestrichen voll von geizigen Krankenkassen und unfähigen Gesundheitsministern und verlassen in Scharen Deutschland. Der Negativsaldo beträgt laut Spiegel Printausgabe 41/2018 (Seite 11) 2000 Mediziner pro Jahr! Kleine Rechnung anbei: 2000 Ärzte x 200.000€ Ausbildungskosten je Arzt = 400.000.000€ Euro. Das sind mal eben 400 Millionen Euro Humankapital, das für unser Land jedes Jahr verloren geht.

Was tun unsere Deppen von Gesundheitsminister? Werben in Osteuropa Ärzte ab, die für das gebotene Gehalt hier noch arbeiten wollen. Die verstehen ihre Patienten zwar nicht (teilweise laufen die dann in Krankenhäusern mit Dolmetschern rum!) und sorgen damit für ein besonderes Vertrauensverhältnis. (Achtung Sarkasmus!) Gleichzeitig zerstören wir damit die Gesundheitsversorgung in den Heimatländern dieser Mediziner. Aber das ist wohl vergleichbar mit „Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose“.

Ein weiteres Problem: Die übergroße Mehrzahl der Medizinstudenten sind weiblich. (2/3!) Medizin ist ein klassisches Numerus Clausus Fach, häufig ist ein Notenschnitt von 1.0 nötig, um ohne Wartesemester anfangen zu können. Wer die besten Noten hat darf also  zuerst studieren. Wie in diesem Blog vielfach beschrieben, werden Jungen systematisch in der Schule auf Grund ihres natürlichen, aber unweiblichen Verhaltens von den überwiegend weiblichen Lehrern bei Noten diskriminiert. Daher die vielen Medizinstudentinnen. #aufschrei? Nö, natürlich nicht. Sind ja nur Männer, die diskriminiert werden.

Viele Ärztinnen aber arbeiten später nur Teilzeit, entweder weil sie Kinder haben oder dem Stress nicht gewachsen sind. Die Weiterbildung zum Facharzt fällt zudem auch genau in die Zeit, wo viele Ärztinnen wegen Kindern pausieren.

Und jetzt kommts:

Claudia Schmidtke, 52, Professorin für Herzchirurgie, CDU Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Gesundheitsausschuss fordert eine

Männerquote für Medizinstudenten

 

Sie diktiert dem Spiegel in die Feder:

Wenn wir daher nicht mehr Männer an den Hochschulen zulassen, fürchte ich zukünftig existenzielle Versorgungsprobleme.

Natürlich passt das dem bluepilled Spiegelredakteur nicht, und er fragt, ob das denn rechtlich überhaupt zulässig sei.

Wenn es Frauenquoten für Aufsichtsräte gibt, warum sollte es keine für Hochschulen geben? Wir brauchen überall die Parität der Geschlechter, in der medizinischen Versorgung schon deshalb, weil auch unsere Patienten Männer und Frauen sind.

Bäm! Das man sowas noch erleben darf! Aus dem Mund einer Frau! Aber halt! Happy End? Nein, natürlich nicht. Auf die Frage, ob Frau Schmidte an ihrem Lehrstuhl in Lübeck schon mehr Männer ausbilden kann als Frauen, kommt ein ernüchterndes

Dagegen, dass sich mehr Frauen vorstellen, wegen ihrer guten Noten, können wir nichts tun. Aber wer sagt, er oder sie möchte später eine Praxis auf dem Land übernehmen: Den sollten wir künftig bevorzugen.

Aha, wenn Mann Medizin studieren möchte, kann er mit Frauen nur gleichziehen, wenn er eine der unbeliebten Landarztpraxen übernimmt, während die Halbgöttin in Weiß im hippen Berlin, Hamburg oder München ihre Praxis eröffnet.

Blickt man abstrakt auf das Problem, so sieht man auf einmal wieder klar: Ein Problem, dass uns der Feminismus eingebrockt hat, soll nun von den Männern wieder gelöst werden. Der Mann ist eben in den Augen der Frauen doch der Depp der Nation, der immer zur Stelle sein muss, wenn es gilt ein Problem zu lösen. Ansonsten aber hat er zu schweigen hat und seine Rolle als Trottel in der feminisierten Welt in Stille und Demut zu ertragen. Diese Gesellschaft widert mich einfach nur noch an.

Amen!

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