Weltfrauentag als gesetzlicher Feiertag?

Drehen eigentlich alle langsam durch in dieser Beklopptenrepublik? Zumindest in Berlin scheint es so. Da überlegt sich die Volksfrontregierung aus abgehalfterten SED Kadern, orientierungslosen Sozialdemokraten und grünen Ökospinnern als weiteren gesetzlichen Feiertag ausgerechnet den Weltfrauentag auszuwählen! Zwar hat Berlin erstaunlicherweise nur 9 Feiertage, die Wenigsten aller Bundesländer. Aber wenn man sich überlegt, dass Berlin nur noch lebt, weil es den Großteil der Milliarden aus dem Länderfinanzausgleich absaugt, um anschließend die eigene Wahlklientel mit gratis Kitas etc. zu beglücken, kann man nur noch mit dem Kopf schütteln. Der einzige große Arbeitgeber in Berlin ist der öffentliche Dienst. Andere Arbeitgeber werden entweder vergrault oder gar nicht erst willkommen geheißen. Das durfte zuletzt Google am eigenen Leib gespürt haben, die in Berlin eine Dependance eröffnen wollten aber von den undankbaren Hauptstadtbewohnern direkt einen Tritt in den Allerwertesten bekommen haben.

Aber gut, Berlin war,  ist und wird immer ein Drecksloch bleiben. Das soll hier nur am Rand Thema sein. Was mich als Mann aufregt ist die systematische Diskriminierung meines Geschlechts, in dem ein Feiertag eingeführt werden soll, der im Prinzip nur Frauen gewidmet ist. Vermutlich sollen die Männer an dem Tag auch noch arbeiten gehen?

Für die SED-Nachfolger ist der internationale Frauentag ein Kampftag gegen „patriarchale Herrschaftsstrukturen“. Ich frag mich, wo gibt’s die denn überhaupt noch? Das Patriarchat ist doch längst am Ende. Nein, hier geht es längst um den Kampf gegen alles Männliche. Und die Sozialdemokraten klatschen kräftig Beifall. Bei den nächsten Wahlen wundern sie sich dann, warum es noch weiter in den Keller geht. Platz 2 im Parteiensystem haben sie schon an die Grünen abgegeben und wenn sie nicht aufpassen, überholt als nächstes die AfD die sog. „Partei des kleinen Mannes“. Aber zurück zu den Neo-Kommunisten. Denen wird ganz warm ums Herz, wenn sie an den Weltfrauentag denken. Schließlich haben sie den auch jedes Jahr seit 1947 in der DDR gefeiert! All die Feierlichkeiten zum 8. März dürfen aber nicht verklären, dass die wirtschaftlich schon immer kurz vor dem Kollaps stehende DDR die Frauen, die sie so feierten, letztendlich in den volkeigenen Betrieben brauchten, wo sie zusätzlich zur Kindererziehung arbeiten gingen. Die moderne, befreite, selbstbewusste und selbst bestimmte Frau war in der DDR eine Illusion und eine von linken Kreisen und geschichtsrevisionistischen Neo-Kommunisten verschleierte Lüge.

Hier bildet sich eine unheilige Allianz aus Feministen und SED Altkadern, die der DDR nachtrauern. Die einen hassen Männer, die anderen wissen, wie man ein ganzes Volk einsperrt und unterdrückt. Gut, ich male hier etwas zu schwarz. Aber das Trommelfeuer feministischer Propaganda geht einem als Mann wirklich mehr und mehr auf den Nerv. Jedenfalls sinkt meine Toleranzschwelle immer mehr, mir überhaupt noch etwas von Frauen anzuhören.

Um zum Ende den Bogen wieder zum Anfang des Artikels zu schlagen: Eine RichterIn am Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat geurteilt, dass ein Abschnitt der  A40 (durch das Stadtgebiet von Essen), der am stärksten frequentierten Autobahn in Nordrhein-Westfalen, zukünftig nicht mehr von Dieselfahrzeugen passiert werden darf. Hat die gute Frau auch nur eine Sekunde darüber nachgedacht, was das für Auswirkungen auf tausende Arbeitsplätze und zehntausende Pendler in einer Region hat, die neben einigen Regionen in den neuen Bundesländern zu den Ärmsten und Abgehängtesten in Deutschland gehört? Oder Frau Merkel, die der Autoindustrie die Stiefel leckt, statt den von den Herstellern betrogenen Autokäufern zu einer kostenlosen Hardwarenachrüstung per Gesetz und damit zu Investitionssicherheit zu verhelfen? Der Verdruss der Bevölkerung ist jetzt schon groß, aber noch geht es vielen Leuten gut, die Zinsen sind niedrig und der Ölpreis ist auch noch akzeptabel. Wenn aber Zinsen, Ölpreis und Arbeitslosigkeit wieder steigen, wird es sehr schnell ungemütlich werden. Ein Gutes hat das dann aber, dann interessiert der ganze Feminismus niemanden mehr, da die meisten mit dem täglichen Überleben beschäftigt sind. Auch ein Grund, sich weder Frau noch Kinder ans Bein zu binden!

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