Frauen fahren besser mit dem Bus

Früher war das mal ein chauvinistischer Spruch auf Autoaufklebern. (Es stimmt zwar meistens, aber es gibt auch ein paar gute Autofahrerinnen.) Heute würde man vor allem seinen Lack riskieren, wenn man sowas noch am Heck seines Autos kleben hätte.

Aber am 18.3., dem Tag der Lüge bzgl. des Equal Pay Gaps, dürfen Frauen in Berlin 21% günstiger Busfahren als Männer. Es ist wirklich an Dummdreistigkeit nicht zu überbieten, dass immer noch Unternehmen und Presseerzeugnisse (hier: Spiegel Online) das Märchen vom Gender Pay Gap rauströten!

Frauen fahren in Berlin günstiger

Frauen verdienen rund 21 Prozent weniger als Männer. Die Berliner Verkehrsbetriebe wollen dagegen ein Zeichen setzen.

Schlagzeile Spiegel Online

Erst im Artikel selbst werden die 21% relativiert. Vermutlich also gewollter Click Bait. Aber seriös sieht anders aus. Da kann ich ja gleich Focus Online lesen!

Zurück zum Thema. Detailliert habe ich den Gender Pay Gap hier widerlegt. (Mit amtlicher Statistik) Aber was stören Feministinnen und ihre willfährigen Pudel harte Statistiken? Es reicht, wenn der „Gender Pay Gap“ gefühlt existiert. Mein Friseuse verdient vermutlich nur 15% von dem, was ich im Jahr nach Hause trage. Also muss der Gender Pay Gap bei 85% liegen! Ja, jede Frau sollte so viel verdienen und so viel Rente bekommen wie Daimler Boss Dieter Zetsche!

Schlimm ist hier insbesondere, dass die Berliner Verkehrsbetriebe wie alle kommunalen Verkehrsbetriebe hochsubventioniert sind. Und zwar mit Steuergeld. Das heißt, dass auch die Männer am Ende die 21%, die alle weiblichen ÖPNV Nutzerinnen einsparen, zusätzlich zu den regulären Verlusten der BVG zahlen müssen.

Kein Problem hat die BVG übrigens damit, ihrer Vorstandsvorsitzenden (Ja eine Frau!) Dr. Sigrid Nikutta laut letztem verfügbaren Geschäftsbericht ein Gehalt von 321.000€, eine ergebnisabhängige Vergütung von 126.000€ (der größte Witz schlechthin!), unspezifizierte Nebenleistungen in Höhe von 10.000€ (was sich dahinter wohl versteckt?), für die Altersversorgung 35.000€ und als Aufsichtsratsvergütung 3.000€ (kontrolliert die sich selbst?) zu zahlen. Für rund eine halbe Million € kann man sich natürlich für so Späße wie den Gender Pay Gap einsetzen. Nur frag ich mich als Mann, der weniger verdient, wieso ich dann mehr als Frau Nikutta bezahlen soll, würde ich in eine ihrer heruntergekommenen Busse oder Bahnen steigen wollen?!

Leider kann man sich kaum dagegen wehren. Außer, generell nicht Bus und Bahn zu fahren. Und genau das mache ich schon seit ich arbeite, den Führschein habe und mein erstes Auto kaufte. Bevor ich mich in eine dreckige, überfüllte Straßenbahn zwänge, um die ganze Fahrt zu Stehen, fahre ich lieber mit dem eigenen Wagen, bezahle Sprit, Parkhaus usw. Mal ganz abgesehen von dem Publikum, was man (besonders in Berlin!) in den öffentlichen Verkehrsmitteln so antrifft. Wie heißt es so schön:

Wer regelmäßig ÖPNV fährt, für den ist Halloween auch nur ein Tag wie jeder andere.

Aber irgendwie passt das insgesamt zu Berlin. Da wurde ja vor Kurzem auch der International Frauenopfertag begangen. Berlin, das ist der Flughafen BER, Kapitulation vor Kriminalität und Drogen, keine funktionierende Verwaltung und Leben auf Kosten anderer Bundesländer. Man sollte Berlin aus dem Länderfinanzausgleich rausnehmen. Das würden den Berlinern ihre sozialistischen und gendergaga Flausen austreiben. Aber der typische Berliner will lieber zukünftige Arbeitgeber wie Google verjagen und Immobilienunternehmen enteignen.

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