ein paar Gedanken von und zu Karl Lagerfeld

Letzte Woche, genauer am 19.2.2019 verstarb eines der größten Genies der Modewelt, Karl Lagerfeld, mit 85 Jahren. Ich halte zwar nichts von Personenkult, aber der in Paris lebende deutsche Modeschöpfer, Designer, Fotograf und Kostümbildner ist aus einem besonderen Grund mir immer irgendwie sympathisch gewesen. Und zwar wegen seiner frechen Sprüche, die weder auf die grassierende political correctness (pc) noch auf den feministische Wahn Rücksicht genommen haben. Natürlich gibt es auch genug andere Sprücheklopfer, aber Lagerfeld hat bewiesen, dass er nicht nur ein Maulheld ist, sondern in seinem Leben richtig etwas geleistet hat. Seit 1974 (mit Unterbrechungen) kreierte Lagerfeld bis zu seinem Tod Mode für Damen und Herren für verschiedene Label und unter seinem eigenen Namen . 1958 ging Lagerfeld zu Jean Patou und war dort von 1958 bis 1963 künstlerischer Direktor. 1958 brachte Lagerfeld auch seine erste eigene Kollektion heraus. 1963 wechselte Lagerfeld als künstlerischer Direktor zu Chloé, entwickelte dort bis 1978 Kollektionen und verließ das Unternehmen nach Unstimmigkeiten mit den Eigentümern. Hier zeigt sich einmal mehr der selbstbewusste, ungeknechtete Mann: Er geht, statt zu buckeln und zu bleiben, wenn es mit dem Vorgesetzten oder dem Eigentümer Streit gibt. Seit 1983 fungierte er als Kreativdirektor und Chefdesigner bei dem französischen Modehaus Chanel, dessen Revival in den 1980er Jahren und anschließender Aufstieg zu einem internationalen Milliardenkonzern zu großen Teilen Lagerfeld zugeschrieben wird. 1992 ging Lagerfeld zu Chloé, wo er als Chefdesigner bis 1997 tätig war. Aber nicht nur in der absoluten Preisoberklasse war Lagerfeld zu Hause. Er arbeitete auch für Tommy Hilfiger, Diesel, den deutschen Provinzler Steilmann, Quelle Versand und Hennes & Mauritz. Lagerfeld gründete auch eigene Modelabels, von denen aber nicht alle erfolgreich waren. Trotz allem wird sein Vermögen auf ca. 200 Mio US$ geschätzt. Respekt! Aber das ist die Belohnung für unternehmerisches Risiko. Neben Mode entwarf Lagerfeld auch Düfte für Damen und Herren. Ich habe Lagerfelds Eau de Toilette „Photo“ geliebt. Leider schon lange aus dem Programm genommen. 😦

Lagerfeld war auch nie verheiratet. Wie es sich für einen großen Künstler gehört hat, ersetzten diverse männliche wie weibliche Musen die klassische Ehefrau. Zu Lagerfelds Musen gehörten die Models Inès de la Fressange, Claudia Schiffer, Toni Garrn, Freja Beha Erichsen, Lara Stone, Daria Werbowy, Brad Kroenig, Baptiste Giabiconi, die Sängerinnen  Beth Ditto, Lily Allen, Florence Welch und Kaia Gerber, Tochter von Cindy Crawford. Bei Beth Ditto musste ich schmunzeln. Aber vielleicht hat der Fettklops Lagerfeld inspiriert, durch Diät insgesamt 40 kg abzunehmen. 😉

So, aber nun zu Lagerfelds Sprüchen, den Besten aus mehreren Jahrzehnten:

über die Sängerin Adele:

2012 deutete Lagerfeld an, dass Adele „etwas rundlich ist“. Den anschließenden Shitstorm wetterte Lagerfeld ab, nur um 2013 nochmal nachzulegen:

Ich habe nie gesagt, sie sei fett. Ich habe gesagt, dass sie etwas rundlich ist. Rundlich ist nicht fett. So ein hübsches Mädchen und danach hat sie acht Kilo abgenommen. Die Nachricht war also gar nicht so schlecht.

über Pippa Middleton, Schwester von Herzogin Kate:

Ich mag ihr Gesicht nicht, sie sollte lieber ihren Rücken zeigen.

über Lady Di:

Lady Diana war hübsch und irgendwie süß. Aber allen voran auch dumm.

über dicke Frauen:

Im selben Jahr sagte Lagerfeld im der Talkshow „Le Grand 8“ beim französischen Fernsehsender D8:

Keiner im Publikum will Frauen mit Rundungen sehen.

Das Loch in den Sozialkassen kommt auch von Krankheiten, die sich zu dicke Leute eingefangen haben.

Es sind die dicken Mütter mit ihren Chipstüten vor dem Fernseher, die sagen, dünne Models seien hässlich.

Lagerfeld wurde von der Vereinigung „Schön, rund, sexy – ich steh‘ zu mir“ deswegen wegen „Diffamierung und Diskriminierung der Gemeinschaft von Frauen mit Rundungen“ angezeigt. Wie die Sache ausgegangen ist? Keine Ahnung, Lagerfeld hat es jedenfalls sichtlich nicht geschadet. (Haha)

über Angela Merkel:

Auch mit der „mächtigsten Frau der Welt“ Angela Merkel legte sich Lagerfeld in der französische TV-Show „Salut les Terriens“ an:

Ich werde Ihnen etwas Schreckliches erzählen: Wir können nicht, auch wenn Jahrzehnte dazwischen liegen, Millionen von Juden töten und später dann Millionen ihrer schlimmsten Feinde ins Land holen. Die Politik der offenen Türen würde Merkel nur zulassen, um ihr Debakel mit der Griechenland-Krise in Vergessenheit zu bringen. Außerdem solle es ihr „Image als Rabenmutter“ in Europa wieder verbessern.

In Deutschland würde jeder kleine Mann dafür im Beruf und im privaten Umfeld in größte Schwierigkeiten geraten. Ein Jahr später legte Lagerfeld auch hier nach:

Er „hasse“ Bundeskanzlerin Angela Merkel für ihre Flüchtlingspolitik: „Selbst wenn Jahrzehnte dazwischenliegen, kann man nicht Millionen Juden töten und später dann Millionen ihrer schlimmsten Feinde holen“. Mit ihrer Entscheidung, „eine Million Zuwanderer“ in Deutschland aufzunehmen, habe sie der AfD bei den Wahlen 2017 den Weg in den Bundestag geebnet. Nun säßen „100 dieser Neonazis im Parlament“, da Merkel die deutsche Geschichte „vergessen“ habe. „Wenn das so weitergeht, gebe ich die deutsche Staatsangehörigkeit auf.“

Aber Lagerfeld kann auch über sich selbst Witze machen. Und das macht ihn gleich doppelt sympathisch!

Lagerfeld über Lagerfeld:

Meine Mutter hat versucht, mich für das Klavierspiel zu begeistern. Eines Tages klappte sie den Klavierdeckel auf meinen Fingern zu und meinte: ‚Zeichne lieber, das macht weniger Lärm‘.

Kinder wollte ich nie haben. Denn wenn mein Kind mir überlegen wäre, wäre mir das nicht recht gewesen, und wenn es mir unterlegen wäre, hätte mir das auch nicht gepasst.

mgtows kennen noch mehr Gründe, keine Kinder haben zu wollen!

Ich bin eine Art Mode-Nymphomane, der nie einen Orgasmus hat. Ich bilde mir immer ein, ich könnte es noch besser machen.

Man lernt nur aus seinen Fehlern. Erfolg hat noch keinem geholfen.

Mir geht manches durch den Mund, bevor es mir durch den Kopf geht.

Man muss das Geld zum Fenster rauswerfen, damit es zur Tür wieder reinkommt.

Zwischen mir und dem Rest der Welt steht eine Glaswand.

Scham ist eine Frage der Selbstachtung.

Ich leide an einer Überdosis meiner selbst.

Am Fließband stehen, das ist Arbeit. Was ich mache, ist Freizeitgestaltung mit beruflichem Hintergrund.

über #metoo:

Das ist unglaublich. Wenn du nicht willst, dass dir jemand die Hose herunterzieht, dann werde kein Model. Geh in ein Nonnenkloster (…)

Die Aussage tat Lagerfeld, als er auf Vorwürfe gegen den britischen Stylisten Karl Templer angesprochen wurde. Ein Model warf Templer vor, sie sexuell belästigt zu haben. Lagerfeld sagte dazu nur lakonisch:

Ich glaube kein Wort davon. Ein Mädchen beschwerte sich, er habe versucht, ihr die Hose herunterzuziehen – und er wird sofort exkommuniziert von einer Branche, die ihn bis dahin verehrt hatte. Ich habe irgendwo gelesen, dass man jetzt ein Model fragen muss, ob es sich wohl fühlt beim Posieren. Es ist einfach zu viel, von nun an kann man als Designer nichts mehr machen.

über den Weinstein Skandal:

Was mich am meisten schockiert, sind die Sternchen, die 20 Jahre gebraucht haben, um sich zu erinnern, was passiert ist. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass es keine Zeugen gibt.

über Stil:

Es zeugt von geringem Niveau, teure Kleidung zu kaufen, um anderen den Reichtum zu beweisen.

Ich hasse das Wort billig. Menschen sind billig, Bekleidung ist dagegen teuer oder preiswert.

Jogginghosen sind das Zeichen einer Niederlage. Man hat die Kontrolle über sein Leben verloren und dann geht man eben in Jogginghosen auf die Straße.

Eine Frau ohne Stil hat auch in einem Kleid mit Stil keinen Stil.

Ein Selfie ist elektronische Masturbation.

Es gibt Menschen, die legen sich an den Strand und warten dort, dass die Inspiration zu ihnen kommt. Nur kommt die Inspiration nicht einfach an den Strand.

über Mode:

Mode ist die Nachahmung derer, die sich unterscheiden wollen, von denen, die sich nicht unterscheiden.

Der emanzipierten Frau ins Stammbuch: Wer Ellbogen zeigt, kann auch Knie zeigen.

Der Mode entkommt man nicht. Denn auch wenn Mode aus der Mode kommt, ist das schon wieder Mode.

über das Altern:

Jugend ist eine neue Form des Rassismus, eine Obsession. Es ist die einzige soziale Ungerechtigkeit, die es wirklich gibt.

Wer heute als schön gilt, wird morgen kaum noch zum Putzen bestellt.

Nichts macht einen älter, als wenn man versucht, jung auszusehen.

Zukunft ist die Zeit, die übrig bleibt.

Den Mann muss man einfach lieben. 🙂 Rest in Peace Karl Lagerfeld. Die Welt hat einen großen Künstler, Designer und Freigeist verloren.

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Gratis Ebook von Solitary Wolf

mgtows, die sich auch auf YouTube rumtreiben (also vermutlich alle) kennen sicherlich den Content Creator „The Solitary Wolf“ aus den Niederlanden. Neben seinen Videos hat er auch ein kleines Büchlein (84 Seiten) veröffentlicht:

taoofmgtow

Tao of MGTOW

Anscheinend Teil 1 einer geplanten Serie. Und dieses Ebook (kein Affiliate Link) kann man aktuell, wenn man ein Amazon Konto hat, kostenlos auf seinen Kindle oder seine Kindle App herunterladen. Ich habe mir das Buch sowohl auf mein iPhone als auch auf mein iPad geladen. Aber Achtung, das Angebot ist zeitlich begrenzt und endet am

Donnerstag, 21. Februar 2019 11:59 PM PST (Pacific Standard Time)

Nach worldtimebuddy endet die Aktion entsprechend

Freitag 22. Februar 2019 8:59 deutscher Zeit. (Zur Sicherheit, bevor ihr auf Kaufen klickt, schaut nach, ob der Preis wirklich noch bei 0,00€ ist!)

Wichtig: Man muss kein „kindleunlimited“ Abo abschließen! Bei mir reichte ein Klick auf „Jetzt kaufen mit 1-Click“ und danach auswählen, auf welches Gerät die Datei geladen werden soll.

Ich selbst habe das Buch noch nicht gelesen, aber wenn ich Zeit habe, werde ich es mir zu Gemüte führen. Ich kann also aktuell nichts zur Qualität sagen. Aber wie sagt der Volksmund: Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. 😉

Wer den „Solitary Wolf“ aber kennt, weiß, dass man Qualität erwarten darf.

Also, vielen Dank „Solitary Wolf“ für diese schöne Geste gegenüber der mgtow Community!

 

Erkenne dich selbst

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Nein, keine Sorge, es geht hier nicht um Billy Regale oder Kötbullar mit Pferdefleisch. Aber um Selbsterkenntnis. Also, alle bitte einmal virtuell die 4 Fragen sowie die Bonusfrage beantworten und die Punkte aufsummieren.

Ergebnis:

13-17 DER ORBITER

Du solltest deine Prioritäten in Bezug auf Frauen unbedingt überdenken. Du bist nicht der Computernotdienst, der Umzugshelfer, der Depp, den Frau ruft, wenn sie ein Problem hat oder der Muli, der ihre Wasserkästen in den dritten Stock trägt. Du baust ihre Möbel auf, während sie auf der Couch bei einer Tasse Kaffee entspannt? Du landest dafür sowieso maximal in der Friendzone. Der Alpha darf ihr an die Wäsche gehen, du darfst ihre Wäsche maximal vom Waschkeller in ihre Wohnung hochtragen. „Alpha fux, beta bux“ hast du doch schon mal gehört, oder? Du hast noch viel Arbeit vor dir, junger Padawan!

5-12 DER PURPLEPILLER

Lies den Text oben nochmal! „Er liebt dich. Sei gut zu ihm und erlaube ihm gerne auch eine der Abkürzungen.“ Was impliziert der 2. Satz? „Sei gut zu ihm und erlaube ihm…“ klingt wie, halte ihn dir gut warm, wer weiß wann du den Depp mal wieder brauchst. Aber du liebst sie ja, daher rebellierst du ja auch nur ein ganz klein bisschen gegen den Wahnsinn, dich an einem Samstag Nachmittag durch ein schwedisches Möbelhaus zu kämpfen. Immerhin hast du 5 Minuten gespart, weil du die Abkürzung an der Küchenabteilung durchgedrückt hast. Aber keine Sorge, sie kommt schon zu ihrem Recht. Die Dekoabteilung am Ende ist nicht abkürzbar. Zum Schluss steht ihr noch eine 1 Stunde an der Kasse an, weil sie doch Teelichter kaufen musste. Dein Verhalten ist das eines Purplepillers. Du erkennst einen Teil des Wahnsinns, hoffst aber, dass am Ende alles doch noch gut wird. Also jemand, der die rote Pille genommen hat, aber trotzdem versucht, ein Leben als Bluepiller zu führen. Immerhin, du hast die ersten, zaghaften Schritte auf dem richtigen Weg schon gemacht. Weiter so!

0-4 DER MGTOW

Herzlichen Glückwunsch! Du bist dein eigener Herr! Frauen haben keinen Einfluss auf dich. Schwedische Möbelhäuser kennst du nur von Außen. Deine Karriere zählt, deine Interessen stehen an erster Stelle, keine Frau mäkelt an dir rum oder versucht, dich umzuerziehen. Du bist am Ziel deiner Reise angekommen. Ja, du liebst sie nicht. Aber im Bett ist sie eine Granate. Das reicht ja auch. Und wenn du auch noch ein Sigma Male bist, dann hast du den High Score auf mgtowklartext geknackt.

Das Heer der unsichtbaren Männer

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Bei okcupid finden Frauen nur ca. 12% der Männer durchschnittlich (2,5), 5% knapp über Durschnitt (3) und 2% attraktiv (4) oder sehr attraktiv (5). 81% sind weniger als durchschnittlich attraktiv. Auf einer klassischen Skala von 0 (hoffnungslos) bis 5 (top) erreichen 30% der Männer nicht mal den bescheidenen Wert 1, 26% landen gar bei 0!

Fürwahr eine Armee unsichtbarer Geister, verlacht, verachtet, gehasst.

Frauenparkplätze?!

Welcher Mann hat sich nicht schon mal geärgert. Da kurvt man mit dem Auto auf einem Parkplatz auf der Suche nach einem freien Platz herum und direkt an der Einfahrt sind 10 Plätze frei, reserviert für Frauen oder Behinderte. Die Plätze für Behinderte sind häufig nicht belegt, so viele Behinderte fahren anscheinend gar nicht mehr Auto. Aber Parkplätze für Behinderte sind tabu, weil gesetzlich so geregelt. Und ansonsten sind die besten Plätze natürlich für Frauen reserviert. Das trifft übrigens auch auf Tiefgaragen zu. Als Mann darf ich gleich bis ganz nach unten runtergondeln, während Prinzesschen ihren FIAT 500 oder BMW Mini auf der obersten Ebene direkt am Treppenhaus abstellen darf.

Aber damit ist vielleicht bald Schluss, zumindest auf öffentlichen Parkplätzen. Nicht betroffen sind Privatparkplätze von Firmen und Geschäften. Die können auch Parkplätze für Aliens freihalten.

Aber in München hat nun Dominik Bayer, ein 25jähriger Jurastudent gegen Frauenparkplätze geklagt. Und, was ich besonders toll finde, er argumentiert genauso, wie es die Feministen immer tun: „Ich fühle mich als Mann diskriminiert!“ diktierte er vor dem Verwaltungsgericht München den wartenden Journalisten in die Notizbücher und Mikrofone. Das sitzt! Bei Diskriminierung zuckt der typische Gutmensch ja zusammen. Nein, das geht natürlich nicht. Merke: Wenn du was erreichen willst, ist es wenig sinnvoll, mit Argumenten, seien sie auch noch so gut, zu kommen. Nein, man muss verkünden, man werde diskriminiert! Das hilft! Denn wer diskriminiert wird, ist ein Opfer der Gesellschaft oder was auch immer. Und wer am lautesten „Ich werde diskriminiert!“ schreit, dem wird zugehört und geholfen.

Frauenparkplätze verletzten nach Bayers Ansicht den Gleichheitsgrundsatz von Mann und Frau, der sowohl im Grundgesetz als auch in der bayerischen Verfassung festgeschrieben ist. Im Prozess ging es um einen Parkplatz in Eichstätt. Am Ende einigte man sich vor Gericht auf einen Kompromiss, der aber als Sieg über die Bevorzugung von Autofahrerinnen gewertet werden kann. Die Frauenparkplätze bleiben zwar, aber wer als Mann dort parkt, muss nicht fürchten, ein Bußgeld zahlen zu müssen, oder gar abgeschleppt zu werden. Und mehr will man ja nicht. Wenn ich mein Auto da abstellen kann, ist mein Ziel erreicht.

Kurios die Begründung der Stadt für die Ausweisung der Frauenparkplätze: Die 30 (von 420) Parkplätze, die am nächsten zur Altstadt von Eichstätt gelegen sind, wurden umgewandelt und sage und schreibe 8 Schilder wurden aufgestellt, die eindeutig sagen: „nur für Frauen“. Grund war, dass 2016 eine Frau auf dem Parkplatz vergewaltigt worden war. Der Leiter des Rechtsamts der Stadt, Hans Bittl sagt:

Von den Parkplätzen in der ersten Reihe haben sie nur einen kurzen beleuchteten Weg in die Altstadt. Manche hätten Angst, wenn sie einen längeren Weg über den unbeleuchteten Parkplatz zurücklegen müssten. Wir haben das rein aus Sicherheitsgründen gemacht. Es ist nun einmal statistisch erwiesen, dass Frauen häufiger Opfer von Gewaltdelikten werden als Männer.

Wie wäre es denn, wenn die Stadt den Parkplatz nachts beleuchten würde? Nein, das ist wahrscheinlich zu teuer. All der Strom, der während der Nacht verbraucht wird und erst das Aufstellen und Warten der Laternen. Ne ne, das muss auch billiger gehen. Schnell 8 Schilder aufgestellt, fertig. So denken die städtische Bürokraten von heute.

Der Verweis auf die polizeiliche Kriminalstatistik war allerdings keine gute Idee:

Männer werden demnach häufiger Opfer von Gewalt als Frauen, mit Ausnahme von Sexualdelikten – hier ist die deutliche Mehrzahl der Opfer weiblich.

So argumentierte der Kläger Dominik Bayer:

Der Stadt kommt nicht in den Sinn, dass auch Männer Opfer von Gewalt werden können.

Es gebe ja auch kleine und schwächere Männer. Bayer ergänzte noch, dass die Schilder suggerieren würden, dass Frauen schwach seien. Auf diesen Punkt wollte das Gericht nicht eingehen. Allerdings widersprach es der Auffassung des städtischen Bürokraten, dass die Schilder nicht suggerieren würden, als Mann dürfe man dort nicht parken. Die Schilder „Nur für Frauen“ sagen ganz eindeutig, dass Männer verpflichtet seien, diese Plätze freizuhalten, die Schilder bewirken also einen Rechtsschein. (Sie lesen sich so, als wäre es gesetzlich verboten, als Mann dort zu parken, dabei gibt es ein solches Gesetz gar nicht. Im öffentlichen Raum dürfen nämlich nur die Verkehrszeichen nach der Straßenverkehrsordnung verwendet werden. Die Straßenverkehrsordnung kennt aber keine Beschilderung eines ausschließlich für Frauen reservierten Parkplatzes.)

Die Stadt will die Schilder nun tauschen, so dass die Freiwilligkeit des Verzichts als Mann dort zu parken, klar zu erkennen ist.

Aber was ein verbohrter Rechtsverdreher mit Ärmelschonern und Amtsschimmel ist, macht Bittl deutlich:

Das ist ein Sieg für die Frauenparkplätze in ganz Deutschland

erblödet er sich nicht, anschließend zu behaupten. Vermutlich glaubt der Bürokrat, er hätte den Prozess am Ende gewonnen. Ist wie nach Wahlen: Da haben auch alle Parteien immer gewonnen, selbst wenn man gerade 20% Wählerverlust verkraften musste.

Beim Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (BFF) betont man dagegen die wichtige Bedeutung von Frauenparkplätzen. JA, klar, was soll man von einer Frauenlobbyvereinigung auch anderes erwarten. Aber hallo, habt ihr Feministinnen gerade nicht aufgepasst? Die Richter haben gerade klargestellt, dass Männer ganz legal auf Frauenparkplätzen parken dürfen!

Entwarnung also? Keineswegs. Wenn der Gesetzgeber die Straßenverkehrsordnung ändern würde, könnten verpflichtende Frauenparkplätze Realität werden. Grundgesetz hin oder her. Der Mann ist in Deutschland im Zweifelsfall eben nur Mensch zweiter Klasse. Weil Mann = Täter, wie es die Feministinnen seit Anbeginn aus Tausend Kehlen brüllen.

Junge Männer haben gar nichts

Das Zentralorgan der Bionade-Bourgeoisie, der moralisch Überhöhten, der selbstgerechten Schnösel, die „Zeit“, hat ein Interview mit dem kanadischen Psychologieprofessor Jordan Peterson geführt. (Ausgabe vom 7.2.2019, Feuilleton Seite 35) Peterson ist ein echter YouTube Star geworden, seit er mit seinen Thesen fast seinen Job an der Universität Toronto verloren hat.

Ich persönlich habe ein zwiespältiges Verhältnis zu Peterson. Er ist nämlich tendenziell ein Vertreter der Alt Right Bewegung und hat sich mehrfach negativ über mgtow geäußert. Nun, das ist sein gutes Recht und in vielen anderen Punkten kann ich ihm ja durchaus zustimmen. Was ich an der Alt Right Bewegung nicht mag ist, dass sie ein Männerbild propagieren, dass heute einfach sinnlos ist. Männer sollen hart arbeiten, Risiken eingehen, Frauen auf Händen tragen, ein Kavalier alter Schule sein. Man up! ist bei Alt Right genauso eine Forderung an die Männer wie bei den Emanzen. PragerU und „thegoodmenproject.org“ sind typische Institutionen, denen man unbedingt mit Misstrauen begegnen sollte! (Deshalb auch ohne Verlinkung)

Kommen wir aber nun zu Thesen von Peterson, denen ich vorbehaltlos zustimmen kann.

In Schweden werden Männer und Frauen auf dem Arbeitsmarkt vor allem deshalb ungleich beschäftigt und entlohnt werden, weil sie es genau so wollen.

Das gilt eigentlich in allen westlichen Ländern, auch in Deutschland. Warum ist das so und warum gab es in Schweden einen riesen Aufschrei deswegen?

Weil es ein unlösbares Problem ist. Es war auch für die Psychologen ein Schock, als sie es entdeckten. Wenn Sie Männern und Frauen nahezu gleiche Chancen geben, dann wird die Ungleichheit größer, nicht kleiner. Das liegt zu einem Teil an den unterschiedlichen Interessen von Männern und Frauen. […] Frauen arbeiten lieber Teilzeit als Männer. Weil sie eine Familie haben und einen überwältigenden Anteil ihrer Zeit dieser Familie widmen.

Ein großes Missverständnis hat die Politik in Schweden  gemacht:

Die Annahme, dass gleiche Chancen auch Gleichheit nach sich zögen – das Gegenteil ist der Fall.

Das Problem mit Ideologien wie dem Feminismus ist, dass er für alle Frauen sprechen will. Abweichler werden nicht akzeptiert. Nicht alle Frauen sehen ihr Glück darin, eine kinderlose, seelenlose Karrieristin zu werden. Andere möchten lieber eine Familie gründen und sich um die Kinder kümmern. Diese Abweichlerinnen in den eigenen Reihen erzürnen diese Hardcore Ideologen genauso wie das vermeintliche Patriarchat. Das große Gleichmachen war der Fehler in der Ideologie der Kommunisten. Es hat Millionen Tote gekostet, bis die Welt sich davon befreien konnte.

Zum Gender Pay Gap:

Genau genommen gibt es keinen Gender-Pay-Gap, sondern einen Motherhood-Pay-Gap. Frauen erleiden einen ökonomischen Rückschlag, wenn sie sich entschließen, Mutter zu werden.

Als mgtow bin ich hier voll auf der Seite der Frauen: Nicht heiraten, keine Kinder kriegen, genauso viel (oder sogar schon mehr) Geld im Beruf verdienen wie Männer, keine Beziehungen eingehen, sondern Teil der Hookup Culture werden! Wenn Sex einfacher, häufiger und leichter zu haben ist, ist das Leben für Männer auf jeden Fall schöner.

Antwort auf den Einwand des Journalisten, dass auch Männer zu Hause bleiben könnten:

Ich glaube nicht, dass das funktioniert, insbesondere weil Frauen den niedrigeren Status ihrer Männer nicht tolerieren können, der damit verbunden ist.

So ist es doch schon immer gewesen. Frau will, egal ob sie es muss oder nicht, zum Mann aufschauen können. Er muss mehr verdienen, größer sein, im Freundinnenkreis vorzeigbar sein (Trophy Man), ein bisschen Macho (aber nicht zu viel) sein, ein bisschen Softie sein (aber bloß nicht zu viel), die Frau bespaßen können, alle handwerklichen oder körperlich schweren Aufgaben übernehmen und um Gottes Willen nicht jammern. Dann, und nur dann läßt Frau sich dazu herab, sich mit dem Mann einzulassen.

Über Incels und die Gewalttätigkeiten, die von einer kleinen Anzahl der Anhänger dieser Ideologie ausgeht, führt die Diskussion zu Monogamie.

Es gibt eine starke Neigung vieler Kulturen zu erzwungener Monogamie, auch Gesetze können dies begünstigen. Ein Grund dafür ist, dass polyamore Kulturen extrem gewalttätig werden. Jeder weiß das.

Ich muss zugeben, dass ich zu dieser These mangels Auseinandersetzung damit keine fundierte Meinung habe. Aber Peterson wird das schon ordentlich durchleuchtet und bewertet haben. In polyamoren Kulturen wird es wohl immer Männer geben, für die keine Partnerin abfällt. Die Incels wären ein Beweis dafür, dass Teile dieser polyamoren Gesellschaft zu Gewalt oder zumindest zu Gewaltfantasien neigen können.

In vielen meiner Vorträge erkläre ich jungen Männern, dass nicht die Frauen das Problem sind, wenn sie permanent zurückgewiesen werden.

Nun, hier muss ich Peterson zumindest in Teilen widersprechen. Aus der Sicht der jungen Frauen ist ihr Verhalten natürlich ok. Schließlich sind sie im Alter zwischen 18 und 30 auf der Spitze ihrer Attraktivität für das männliche Geschlecht. Aber gewollt oder ungewollt weisen Frauen nun einmal den Großteil der Männer ab. Und hier hat sich seit Jahrhunderten nichts geändert, auch im Zeitalter der sog. Gleichberechtigung nicht. (Man nennt das auch Rosinenpickerei.) Der Mann bewirbt sich bei der Frau und holt sich in den meisten Fällen einen Korb ab. Ausnahmen sind natürlich die optisch und sexuell sehr attraktiven Männer. Für diese ist die Welt ein Paradies. Für alle anderen eher ein Trauerspiel, zumindest aber eine sexuelle und beziehungstechnische Einöde. Erst in jüngster Zeit ist mit mgtow eine Bewegung entstanden, die Männern hilft, aus dieser Position der Schwäche auszubrechen. Aber wie gesagt, Peterson ist kein Freund von mgtow, er ist ein Alt Right, einer der Männern „Man up“ ins Gesicht brüllt.

Aber seine Analyse, warum Männer Probleme mit Frauen haben, ist korrekt:

Das, was immer falsch lief. Warum sind sie für eine vernünftige Frau nicht attraktiv? Junge Männer haben gar nichts, keine Begabung, keine Fähigkeiten, keine Erfahrung. Sie haben Jugend und Potenzial, das ist schon was, aber …

Warum interessieren sich junge Frauen weniger für gleichaltrige Männer? Weil sie noch nicht genug sozialen Status haben, beruflich noch nichts erreicht haben, finanziell erst am Anfang stehen. Da ist ein Mann, der 10 Jahre weiter ist, interessanter. Eine eigene Wohnung, Auto, finanziell und beruflich etabliert, ist er für die Frau auf dem Höhepunkt ihrer optischen und sexuellen Attraktivität der Gewinner.

Eine wichtige Eigenschaft für die Paarungsattraktivität ist die Jugend von Frauen. Sie ist für Männer in Bezug auf Frauen viel wichtiger als umgekehrt – das gilt für alle Kulturen denn Jugend bei Frauen wird mit Fruchtbarkeit assoziiert.

Ganz generell ist die optische und sexuelle Attraktivität von jungen Frauen die für die meisten Männer wichtigste Eigenschaft. Familien- und Scheidungsrecht lassen Ehe und Kinder heute für Männer unattraktiv werden. Aber gegen die Biologie können wir uns wenig wehren.

Was können die jungen Männer den Frauen entgegensetzen?

Sie haben sich noch nicht etabliert, also sind viele von ihnen nicht besonders attraktiv. Frauen auf Dating-Sites bewerten 85 Prozent der Männer unterdurchschnittlich, Männer bewerten Frauen fifty-fifty.

Kleine Anmerkung am Rande, der entsprechende Eintrag im OK Cupid Blog wurde inzwischen gelöscht. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

Der Journalist fragt dann, ob junge Männer also Probleme haben, weil sie der schwächere Part der Beziehung sind. Darauf Peterson:

Ja, und sie werden sehr ärgerlich deswegen.

Und ärgerlich war sicherlich jeder junge Mann deswegen schon einmal. Ich war es auch. Oft. Aber, wie gesagt, sich über die Abweisung einer Frau zu ärgern ist normal und gehört zu den Standarderfahrungen jedes jungen Mannes. Wäre es andersherum, ich möchte das Gejammer und Geschrei der Frauen mal hören.

Peterson über Peterson:

Schon vor langer Zeit habe ich einen Entschluss gefasst: Ich berechne nicht die Konsequenzen dessen, was ich sage. Ich sage, was ich denke. Das ist ein ganz anderer Seinszustand. Ein fundamentales Element des Glaubens an die Macht der Wahrheit ist, dass man nicht plant.

Das ist typisches Alpha Gehabe und sicher so nur umsetzbar, wenn man keinen wirtschaftlichen und sozialen Zwängen ausgesetzt ist. Ich denke mal Peterson hat mittlerweile ausgesorgt und was die Welt über ihn denkt, geht ihm am Allerwertesten vorbei. Ich orientiere mich da mehr am Sigma. Zumal ich den Zustand der wirtschaftlichen Unabhängigkeit noch nicht erreicht habe und es noch genug Menschen in meinem unmittelbarem Umfeld gibt, deren Meinung über mich mir nicht egal ist. Von daher, herzlichen Glückwunsch Herr Peterson für das Erreichen von wirtschaftlicher und sozialer Unabhängigkeit!

Aber der ewige Kampf des Unangepassten wäre mir auf Dauer zu anstrengend. Wie schon öfter geschrieben: mgtow heißt, unter dem Radar segeln. Der Sigma überdauert den Alpha. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold!